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Umsetzung von Gesetzen im UBA (Vollzugsaufgaben)

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Der Präsident des Umweltbundesamtes

Letzte Änderung: 01.09.2009

Organisationsstruktur

Jochen Flasbarth neuer UBA-Präsident

Jochen Flasbarth; Quelle: Linnart UngerAb 1. September ist Jochen Flasbarth Präsident des Umweltbundesamtes. Schwerpunkte seiner bisherigen umweltpolitischen Tätigkeit waren neben dem Naturschutz die ökologische Verkehrspolitik, der Klimaschutz und die ökologische Finanzpolitik.

 

 

UBA-Präsident Troge in den Ruhestand verabschiedet

UBA-Präsident Troge und Minister Gabriel Quelle: UmweltbundesamtNach 14 Jahren als Präsident des UBA wurde Prof. Dr. Andreas Troge (59) am 28. Juli 2009 auf seinen Wunsch hin in den Ruhestand verabschiedet. Bundesumweltminister Sigmar Gabriel überreichte ihm am Dienstsitz in Dessau-Roßlau die Entlassungsurkunde. Bis zur Ernennung eines Nachfolgers übernimmt Dr. Thomas Holzmann, Vizepräsident des UBA, die Geschäfte des Amtes.

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde unseres Hauses,

unsere Tür zum Umweltschutz ist weit geöffnet.

Das Umweltbundesamt (UBA) ist nicht nur die zentrale Umweltbehörde des Bundes, sondern auch Ihre Anlaufstelle in nahezu allen Fragen des Umweltschutzes. Bei uns sind Sie stets willkommen.

Das Amt wurde mit Gesetz vom 22. Juli 1974 in Berlin errichtet (Errichtungsgesetz). Unsere wesentlichen Aufgaben sind:

Wir ermitteln, beschreiben und bewerten den Zustand der Umwelt, um Beeinträchtigungen von Mensch und Umwelt möglichst frühzeitig und umfassend zu erkennen. Wir entwerfen im Rahmen der Ressortaufgaben fachliche Konzepte und schlagen dem Bundesumweltministerium (BMU) und anderen Bundesministerien wirksame Maßnahmen vor. Wir beraten auch andere staatliche, kommunale und private Einrichtungen. Wir wirken in internationalen Gremien und Konferenzen an der Weiterentwicklung des internationalen Umweltschutzes mit und stellen unser Wissen und unsere Erfahrungen national und international zur Verfügung. Und wir informieren die Öffentlichkeit allgemeinverständlich über die Ursachen sowie praktischen Möglichkeiten zur Lösung von Umweltproblemen.

Das Umweltbundesamt bildet neben den Bundesämtern für Strahlenschutz und Naturschutz das wissenschaftliche Fundament der Umweltpolitik des Bundes.

Das Umweltbundesamt ist in den letzten Jahren nicht nur in seinen Aufgaben, sondern auch personell gewachsen: Mit der deutschen Vereinigung kamen 1991 rund zweihundert zusätzliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den neuen Ländern zum UBA. Mit der Auflösung des Bundesgesundheitsamtes wurde das Institut für Wasser-, Boden- und Lufthygiene in das UBA integriert.

Heute sind gut 1.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in unseren Einrichtungen in Dessau-Roßlau, Berlin, Bad Elster, Langen und in über das ganze Bundesgebiet verteilten Messstellen tätig.

Von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Amtes verfügt knapp die Hälfte über eine Ausbildung an einer Hochschule oder Fachhochschule. Darunter befinden sich nahezu alle wissenschaftlichen Disziplinen - ein Indiz für die breite wissenschaftliche Basis des Amtes.

Umweltinformationen für alle

Das Umweltbundesamt ist ein Amt für alle Bürgerinnen und Bürger. Schon immer war sein gesamtes Wissen öffentlich. Das Umweltbundesamt bemüht sich seit seiner Gründung, möglichst verständlich und umfassend zu informieren.

Über die Pressestelle werden Journalistinnen und Journalisten mit Fachinformationen versorgt. Mehr als 3.500 Anfragen von Fernsehen, Radio und Zeitungen werden jährlich über die Pressestelle beantwortet.

Das Sachgebiet Umweltinformation des Umweltbundesamtes beantwortet Jahr für Jahr mehr als 100.000 Anfragen - schnell und unbürokratisch. Neben den wissenschaftlichen Publikationen des Amtes, die überwiegend im kostengünstigen Eigenverlag herausgegeben werden, stehen vielfältige kostenlose Aufklärungsmedien für nahezu alle Altersstufen und Zielgruppen bereit.

Nicht nur Druckschriften erhalten rat- und auskunftssuchende Bürgerinnen und Bürger vom Umweltbundesamt. Die Palette der Aufklärungsmedien umfasst neben Postern, Aufklebern, Filmen, Umweltspots heute zunehmend digitale Medien, wie Datenbanken und geographische Umweltinformationssysteme auf CD-ROM, Computerspiele oder ein breites Informationsangebot im Internet, in welchem auch Podcasts (Audiobeiträge) angeboten werden.

Das Umweltbundesamt bemüht sich auch, ein guter Gastgeber für Besuchergruppen, Einzelbesucher und Künstler sowie Veranstaltungen zu sein. Jährlich findet über ein halbes Dutzend Kunstausstellungen im Umweltbundesamt statt. In einer "Ständigen Ausstellung Umweltschutz" erwarten den Besucher Beispiele aus der täglichen Arbeit des Amtes.

Nicht nur Bürgerinnen und Bürger können das Amt besuchen, oft kommt das Umweltbundesamt auch zu ihnen. Im Rahmen von Fach- und Verbrauchermessen sowie anderen Publikumsveranstaltungen ist das Umweltbundesamt häufig mit Informationsbeiträgen unter den Ausstellern im In- und Ausland präsent.

Lernen Sie uns kennen, nutzen Sie unser Wissen und bedienen Sie sich bei unseren Informationsangeboten.

Herzlich willkommen beim Umweltbundesamt

Dr. Thomas Holzmann

Vizepräsident des Umweltbundesamtes

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