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Letzte Änderung: 25.03.2013
Bauprodukte enthalten viele organische und anorganische Verbindungen, die durch Abrieb, Ausgasung, Auswaschung, Korrosion oder Strahlung in die Innenraumluft gelangen können oder im Außenbereich in Boden und Grundwasser übertreten und Umwelt und Gesundheit gefährden. Oft werden solche Stoffe als Lösemittel in Lacken und Klebern, als Biozide, Weichmacher, Bindemittel oder Flammschutzmittel in Bodenbelägen eingesetzt. Auch Kunststoffe und Holzwerkstoffe, mineralische Baustoffe und Dachdeckungsmaterialien können unerwünschte Stoffe enthalten. In Rezyklierungsprozessen werden häufig derartige Beimengungen eingesetzt. Viele dieser in Bauprodukten eingesetzten Stoffe sind bisher nicht ausreichend toxikologisch untersucht. Interessierte Verbraucherinnen und Verbraucher haben das Recht, eine Auskunft zu bekommen, ob in den im Handel angebotenen Bauprodukten besonders besorgniserregende Stoffe in Anteilen über 0,1 % enthalten sind. Eine übergreifende quantitative und qualitative Erfassung der diffusen Gefahrstoffeinträge aus Bauprodukten gibt es bisher nicht (siehe auch: Innenraumhygiene/Bauprodukte).
Das UBA unterstützt die Entwicklung und Verwendung von emissions- und schadstoffarmen Bauprodukten durch: