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Letzte Änderung: 27.08.2010
Am 14. Oktober veranstaltet das UBA einen Workshop zum EU-Projekt SPIN „Umweltfreundliche Gewerbekälte mit natürlichen Kältemitteln“. Eingeladen sind Firmen des Kältehandwerks, die sich auf der Fachmesse Chillventa in Nürnberg über Anlagen mit natürlichen Kältemitteln informieren.
Wenn Chemikalien, Treibstoffe oder Kunststoffe brennen, wird oft mit fluorhaltigen Schäumen gelöscht. Das ist effektiv, aber leider nicht ohne Risiko für die Umwelt. Denn die fluorhaltigen Chemikalien sind extrem langlebig. Manche können zudem im menschlichen Körper giftig wirken. Ein neues Faltblatt gibt praktische Tipps, wie Feuerwehren geeignete Löschmittel auswählen und belastetes Löschwasser am besten entsorgen. Umweltbundesamt, Bundesverband Technischer Brandschutz und Deutscher Feuerwehrverband veröffentlichen das Faltblatt gemeinsam.
Deutschlands christliche Kirchen kaufen jährlich Produkte im Wert von rund 60 Milliarden Euro ein, aber dem Klimaschutz nutzt diese enorme Einkaufsmacht nicht. „Die Kirchen sollten ab sofort auf den Blauen Engel setzen, das neue Klimaschutzzeichen des BMU“, fordert FEST-Forschungsleiter und Vorsitzender der Jury Umweltzeichen Volker Teichert. Der Blaue Engel kennzeichnet rund 11.500 klima- und umweltfreundliche Produkte und könnte dazu dienen, das ökofaire Potenzial in der kirchlichen Beschaffung auszuweiten. Auf dem 2. Ökumenischen Kirchentag berät die Jury Umweltzeichen die kirchlichen Beschaffer beim nachhaltigen Einkaufen.
Am 8. März 2010 präsentierte das UBA gemeinsam mit BAM, HRI und RWTH Aachen die Ergebnisse des Forschungsvorhabens „Sensorische Bewertung von Bauprodukten“. Auf der Basis umfangreicher Emissionsmessungen von Gerüchen und flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) aus Bauprodukten hat das Forschungsteam Bewertungsmaßstäbe entwickelt, die sich für die sensorische Bewertung von Bauprodukten eignen.
In gesunder Luft lässt es sich besser lernen. Schadstoffe aus Baumaterialien sind nicht nur schlecht für die Umwelt sondern können auch Kopfschmerzen und andere Gesundheitsprobleme verursachen. Worauf bei der Sanierung zu achten ist verrät das Umweltbundesamt und gibt Tipps, ein dauerhaft gutes Raumklima im Klassenzimmer zu schaffen.
Die weltweiten Emissionen an fluorierten Treibhausgasen (F-Gasen) werden auf etwa 4 Gigatonnen CO2-Äquivalente bis 2050 steigen, falls keine Minderungsmaßnahmen ergriffen werden. Der Beitrag der F-Gase zum Treibhauseffekt wird von 1,3% (2004) auf 7,9% bezogen auf die globalen direkten CO2 -Emissionen steigen. Das ist das Ergebnis einer Studie, die einmal mehr die Notwendigkeit weiterer Maßnahmen zur Senkung der F-Gas-Emissionen unterstreicht.
Nicht überall, wo „bio” drauf steht, ist auch immer „bio” drin – das gilt auch für Bio-Kunststoffe. So nennt man Kunststoffe auf Basis nachwachsender Rohstoffe, wie Mais oder Weizen; aber auch Kunststoffe aus Öl und anderen fossilen Rohstoffen tragen oft die Bezeichnung „bio”, wenn sie biologisch abbaubar sind. Überzeugende Belege für die Umweltfreundlichkeit von Biokunststoffen stehen aber noch aus. Das Für und Wider erörtert das UBA in einem neuen Papier.
Montageschaum-Treibgas enthält zum Teil fluorierte Gase (HFKW), die ein erhebliches Treibhauspotenzial besitzen. Seit dem 4. Juli 2008 dürfen diese Gase aufgrund der EU-Richtlinie Nr. 842/2006 nur noch begrenzt eingesetzt werden, es sei denn, die Einhaltung nationaler Sicherheitsnormen ist mit anderen Treibgasen (Kohlenwasserstoffen) nicht erfüllbar. Eine Studie des UBA kommt zu dem Schluss, dass dies nur noch auf die Verwendung von Montageschaum im Steinkohlenbergbau zutrifft.
Seit dem 04.07.2009 ist die Übergangsfrist für die Erlangung von Sachkundebescheinigungen für bestimmte Tätigkeiten mit fluorierten Treibhausgasen ausgelaufen. Ausnahmen sind nur in Einzelfällen möglich. Damit werden die europäischen Vorgaben in Deutschland weiter umgesetzt. Das UBA nimmt dies zum Anlass, Informationen zur Sachkunde und Zertifizierung zusammenzustellen. Eine neue Broschüre informiert umfassend über die Rechtsvorschriften und die Alternativen für halogenierte Kältemittel.
Ob Computer oder Papier, ob ein neuer Dienstwagen oder der richtige Stromanbieter – die Beschaffung ist ein wichtiges Thema öffentlicher Einrichtungen. Dabei wird das Thema umweltfreundliche Beschaffung immer wichtiger. Doch leider bestehen noch große Hemmnisse für einen verstärkten Einsatz umweltfreundlicher Produkte und Dienstleistungen. So hält sich etwa das Vorurteil, umweltfreundliche Produkte wären grundsätzlich teurer. Das UBA praktiziert seit Jahren eine umweltfreundliche Beschaffung – mit großem Erfolg.
Etwa 450.000 Tonnen Reinigungsmittel werden in Deutschland jährlich verkauft. Das UBA gibt Tipps, wie Sie beim Putzen, Abwaschen und Wäschewaschen Umwelt und Gesundheit und auch Ihren Geldbeutel schonen.
Neben sinnvollen Neuerungen zur Vereinfachung und besseren Durchsetzbarkeit der RoHS-Richtlinie sind etliche Abschnitte des Revisionsvorschlages der EU-Kommission aus Sicht des UBA unzureichend: So erfolgt kein Ausschluss weiterer Schadstoffe aus Elektro- und Elektronikgeräten und viele Verfahrensfragen sind nicht ausreichend geklärt.
Der Blaue Engel für lärmarme und Kraftstoff sparende Reifen hat jetzt noch strengere Vorgaben. Damit greift er sogar den ab 2012 geltenden EU-Grenzwerten vor. Alles im Sinne des Gesundheits- und Umweltschutzes. Und gut für den Geldbeutel: Mit Blauer Engel-Reifen können Autofahrer etwa 50 Euro pro Jahr für Kraftstoff sparen.
Die wesentlichen Ergebnisse des Forschungsvorhabens „Nationale Umsetzung der neuen EU-Beschaffungsrichtlinien” wurden in einer Broschüre „Umweltfreundliche Beschaffung – ökologische und wirtschaftliche Potenziale rechtlich zulässig nutzen” für Beschafferinnen und Beschaffer zusammengefasst. Weiterhin steht das Rechtsgutachten zur Verfügung, welches aufzeigt, wie Umweltaspekte in das Vergabeverfahren einbezogen werden können.
Drucker sind im modernen Büro oder am heimischen PC kaum noch wegzudenken. Die Frage, ob PC-Drucker gesundheitsgefährdende Partikel freisetzen, beschäftigt die Öffentlichkeit. Eine Studie zeigt, dass feine und ultrafeine Partikel freigesetzt werden können. Dabei ist weniger das Alter des Gerätes ausschlaggebend, als vielmehr die Häufigkeit und Dauer des Druckens.
Die Bundesregierung strebt als Beitrag Deutschlands für ein internationales Klimaschutzabkommen nach 2012 an, die Kohlendioxidemissionen bis 2020 um 40 Prozent unter das Niveau von 1990 zu senken. Dazu kann und muss die Informations- und Kommunikationstechnik die dynamische Entwicklung umweltgerecht gestalten und für die Ziele der Ressourcenschonung – speziell auch zur Steigerung der Materialeffizienz – nutzbar machen. Das Umweltbundesamt stellt anlässlich der CEBIT Handlungsoptionen dazu vor.
Das Thema Umwelt steht schon lange auf dem Lehrplan. Und mindestens ebenso lange tragen die meisten Schulhefte das Umweltzeichen Blauer Engel. Doch was ist der Blaue Engel? Wozu gibt es ihn überhaupt? Die neuen Unterrichtsmaterialien zum produktorientierten Umweltschutz beantworten diese Fragen, stellen Schülerinnen und Schülern den Blauen Engel als Produktkennzeichnung vor und bringen ihn ihrem Lebensalltag näher.
Tests der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) im Auftrag des UBA zeigen erneut: Das von der Automobilindustrie als zukünftiges Kältemittel favorisierte Tetrafluorpropen (HFKW-1234yf) birgt Umwelt- und Gesundheitsrisiken im Falle eines Fahrzeugbrands. Das UBA bekräftigt deshalb seine Empfehlung, stattdessen CO2 als Kältemittel einzusetzen. CO2 ist wesentlich klimafreundlicher und schon seit über einem Jahr in einem UBA-Dienstwagen erfolgreich im Einsatz.
Sieben Linienbusse der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) kühlen jetzt mit dem natürlichen Kältemittel CO2. Die BVG übernimmt damit international eine Vorreiterrolle: Sie betreibt weltweit die erste Busflotte mit klimafreundlicher CO2-Kühlung. Ersetzt wird damit das bisherige klimaschädliche Kältemittel R134a, das bei Bussen noch zulässig ist. Jochen Flasbarth, Präsident des Umweltbundesamtes, lobt: „Die BVG beweist mit der frühzeitigen Entscheidung für ein natürliches Kältemittel Weitblick.“
Bauprodukte, die die CE-Kennzeichnung tragen und im europäischen Wirtschaftsraum frei handelbar sind, müssen die nationalen Bestimmungen in ihrem Vermarktungsgebiet erfüllen. Eine neue Datenbank soll den Herstellern helfen, einen Überblick darüber zu bekommen, welche Vorschriften für gefährliche Stoffe in Bauprodukten wo gelten. Bis jetzt haben die ersten Mitgliedstaaten, darunter Deutschland, ihre Daten eingetragen.
Seit über 30 Jahren können sich Verbraucherinnen und Verbraucher durch den Blauen Engel aktiv für den Schutz von Umwelt und Gesundheit einsetzen. Das neue Logo „Der Blaue Engel schützt das Klima“ auf klimarelevanten Produkten und Dienstleistungen unterstützt Sie bei Ihrer Kaufentscheidung für das umweltgerechte Produkt oder die umweltfreundliche Dienstleistung.
Eine UBA-Untersuchung zeigt, dass viele schadstoffoptimierte Rezepturen von Lacken als emissionsarm eingestuft werden können und die Emissionen teilweise deutlich unter den Anforderungen des AgBB-Bewertungsschemas liegen. Daraus wurden Kriterien für eine neue Vergabegrundlage für den Blauen Engel für Lacke abgeleitet, die differenzierte Maximalwerte für VOC, SVOC und bisher nicht bewertete Stoffe enthalten. Damit sind Emissionen aus Lacken deutlich strenger limitiert.
Seit 1995 ist FCKW in neuen Kühlgeräten verboten. Aber es gibt noch viele alte FCKW-haltige Kühlgeräte, die nur nach und nach entsorgt werden. Im neuen UBA-Ratgeber ist nachzulesen, wie viele FCKW-haltige Altgeräte pro Jahr anfallen und er gibt Tipps zur richtigen Entsorgung.
Sie suchen für Ihre Behörde oder Ihr Unternehmen Notebooks, die wenig kosten, Energie sparen und dazu noch leise sind? Ausschreibungen zum Kauf umweltfreundlicher Geräte sind wegen vergaberechtlicher Vorgaben oft kompliziert. Mehr Licht ins Dunkel bringen das Beschaffungs-Portal „ITK-Beschaffung.de” in deutscher, englischer und französischer Sprache und ein neuer Leitfaden.
Die Ökodesign-Richtlinie der EU ist ein starkes und geeignetes Instrument, um die Energieeffizienz von Produkten zu erhöhen. Aus den beachtlichen Effizienzgewinnen aber auch absolute Einsparungen zu machen, ist eine Herausforderung. Mit der Publikation „Umweltgerechte Gestaltung energiebetriebener Produkte” stellt das Umweltbundesamt die Richtlinie, ihren Ausgestaltungsprozess sowie ihre Auswirkungen auf Hersteller und Verbraucher leicht verständlich dar.
Ab sofort gibt es den Blauen Engel auch für gesundheitlich unbedenkliches und umweltfreundlich hergestelltes Holzspielzeug.
Nach den Negativschlagzeilen um gefährliches Spielzeug gibt es nun endlich eine zuverlässige und vertrauenswürdige Kennzeichnung ungefährlicher Spielzeuge aus Holz. Mit einer Unterschriftenaktion wollen die Verantwortlichen und Unterstützer des Blauen Engels dafür sorgen, dass immer mehr sicheres Spielzeug Einzug in die Kinderzimmer hält.
Laut Medienberichten hamstern manche Deutsche Glühbirnen, um sie auch nach dem schrittweisen EU-Verbot im Herbst 2009 einsetzen zu können. Der völlig falsche Weg für Klima und Geldbeutel, da moderne Energiesparlampen wesentlich sparsamer sind: Bis zu 177 Euro Stromkosten spart eine gleich helle, moderne Energiesparlampe gegenüber der alten Glühbirne. Also Finger weg von den Auslaufmodellen! Warum Energiesparlampen sonst noch besser sind, verrät unser neuer Ratgeber.
Das Umweltzeichen Blauer Engel mit dem Zusatz „schützt das Klima” wird künftig für energiesparende und klimafreundliche Haushaltsgeräte wie z.B. Waschmaschinen, Kühlschränke und Espressomaschinen vergeben. Das Umweltbundesamt arbeitet auch an Kriterien für die Vergabe des Blauen Engels an Ökostromprodukte.
In der EU sind verschärfte Anforderungen an die Energieeffizienz von Kühl- und Gefriergeräten sowie Waschmaschinen geplant. Die Regelungen zur Ökodesign-Richtlinie wurden bereits von den EU-Mitgliedstaaten Ende März verabschiedet und sollen, wenn das EU-Parlament zustimmt, ab dem 1. Juli 2010 gelten. Mit ihnen ließen sich bis zum Jahr 2020 in der EU 7,5 Milliarden Kilowattstunden Energie und 3,8 Millionen Tonnen Kohlendioxid einsparen.
Das UBA unterstützt die ersten Vorschläge des Europäischen Parlaments zur Integration des Umweltschutzes in die Novelle der EG-Bauproduktenrichtlinie. Insbesondere für Bauprodukte für Innenräume sind Mindestanforderungen aus der Sicht des Gesundheitsschutzes für alle Europäerinnen und Europäer unentbehrlich.
Silber wird als Biozid in zahlreichen Produkten des täglichen Lebens eingesetzt. Das im Auftrag des Umweltbundesamtes abgegebene Gutachten enthält eine erste Risikoabschätzung des Silbereintrages in die Umwelt, Informationen über Biozid-Produkte und Einsatzmengen, Verbleib und Verhalten in der Umwelt sowie ökotoxikologische Daten.
Das BMU hat ein Klimaschutz-Impulsprogramm für gewerbliche Kälteanlagen aufgelegt. Für besonders klimafreundliche und energieeffiziente Kälteanlagen mit natürlichen Kältemitteln können Fördermittel in Höhe von 25% der Nettoinvestitionskosten beantragt werden. Bei energetischen Verbesserungen von Altanlagen liegt die Fördersumme bei 15 %, werden zusätzlich halogenhaltige durch natürliche Kältemittel ersetzt, bei 25 % der Nettoinvestitionskosten.
Die Broschüre will Unternehmen anregen, Instrumente wie die Produktkennzeichnung und -deklaration verstärkt zur Weitergabe von Umweltinformationen zu nutzen und so ihre Verantwortung für Mensch und Umwelt zu dokumentieren.
Babyfone, helfen Eltern, den Schlaf und das Verhalten ihrer Kinder zu überwachen. Damit hören Eltern immer, ob ihr Kind gerade schläft oder weint – auch wenn sie nicht im Kinderzimmer sind. Um Eltern bei der Auswahl eines strahlungsarmen Gerätes zu helfen, hat die Jury Umweltzeichen auf ihrer Herbstsitzung 2006 einen neuen „Blauen Engel” für Babyfone beschlossen.
Von A wie Abdeckfolien über M wie Matratzen und Möbel bis zu W wie Wandfarben: Der neue Produktwegweiser informiert Sie, welche Blaue Engel Produkte für umweltfreundliches Bauen und gesundes Wohnen es gibt und welche Unternehmen diese anbieten. Das Umweltzeichen Blauer Engel steht für Kontrolle bei den Angeboten, Transparenz bei der Auswahl und Sicherheit beim Einkaufen.
In Dichtstoffen, Lacken und Farben schlummern oft gefährliche Stoffe, die die Innenraumluft belasten können. Geruchsintensive Stoffe lassen sich leicht feststellen, aber viele Emissionen bemerkt die Nase nicht. Und dennoch sind sie gesundheitsschädlich. Die Broschüre informiert über Emissionen aus Bauprodukten und richtet sich an Heimwerker, Architekten und Bauingenieure, aber auch an Beschäftigte in Gesundheits-, Bauaufsichts- und Umweltbehörden.