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Lärm

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Letzte Änderung: 22.05.2013

Modellprojekt zur Lärmaktionsplanung in Leipzig

Logo „Mach’s leiser!“; © Ökolöwe - Umweltbund Leipzig e.V.Die Beteiligung der Öffentlichkeit ist ein wesentlicher Bestandteil der Lärmaktionsplanung. Die Umgebungslärmrichtlinie sieht vor, dass Bürgerinnen und Bürger bereits bei der Erarbeitung von Lärmminderungsmaßnahmen und bei der Festsetzung schützenswerter ruhiger Gebiete angemessen zu beteiligen sind. Im Rahmen eines UBA-geförderten Projekts „Mach's leiser – Mitwirken bei der Lärmaktionsplanung in Leipzig“ des Ökolöwen wurden neue Verfahren der Bürgerbeteiligung an einem konkreten Projektgebiet erprobt.

Schienenverkehrslärm beherrschbar – Geräuschemissionen aktueller Schienenfahrzeuge

Zug am Bahnsteig stehend; © Urs Reichart, UmweltbundesamtSchienenlärm ist die Achillesferse des umweltfreundlichen Bahnverkehrs. Für neue Züge gibt es europaweite Geräuschgrenzwerte.  Jedoch ist bislang wenig über die Lärmbelastung durch kürzlich zugelassene Fahrzeuge bekannt. Eine Studie des UBA gibt nun einen Überblick über den Stand der Technik: Viele Fahrzeuge liegen deutlich unter den Grenzwerten.  Allerdings sind die nachgewiesenen Unterschiede bei neuen Güterwagen nicht vollständig erklärbar.

Leuchttürme zur Umgebungslärmrichtlinie

Logo „Leuchttürme der Umgebungslärmrichtlinie“; © GRÜNE LIGA e.V.Entsprechend dem Ziel der Umgebungslärmrichtlinie sollen die Kommunen in Lärmaktionsplänen Maßnahmen zur Minderung der Lärmbelastung der Bevölkerung festlegen. Dabei ist die Beteiligung der Öffentlichkeit ist ein wesentlicher Bestandteil. Im Rahmen des UBA-geförderten Projekts „Leuchttürme zur Umgebungslärmrichtlinie“ trägt die Grüne Liga gute Beispiele zu verschiedenen Aspekten der Lärmaktionsplanung zusammen. Diese in Faltblättern dokumentierten Beispiele zeigen den Kommunen und der interessierten Öffentlichkeit u.a. Wege zur erfolgreichen Umsetzung von Lärmminderungsmaßnahmen auf.

Bewertung von Umweltlärm und dessen Wirkungen

Wirkung von Lärm: Schwerhöriger Mann; Robert Kneschke © fotolia.deDie WHO und die EEA haben sich verstärkt mit den Wirkungen von Lärm beschäftigt. Ergebnis dessen sind Empfehlungen für Richtwerte sowie für Verfahren zur Quantifizierung von Risiken durch Umweltlärm. Eine Übersicht zu den Grundsatzdokumenten finden Sie im UMID-Sonderheft „Quantifizierung des Einflusses von Lärm auf Lebensqualität und Gesundheit”.

Workshops zur Lärmaktionsplanung in Ihrer Region

Logo Zukunftsrat HamburgDamit Städte und Gemeinden fristgerecht bis 18. Juli 2013 ihre Lärmaktionsplanung fertig haben, bietet der Zukunftsrat Hamburg UBA- geförderte Workshops an. Bis zum Termin ist zwar noch etwas Zeit, aber die Bevölkerung soll angemessen beteiligt werden, um Lärmminderungsmaßnahmen zu erarbeiten und schützenswerte ruhige Gebiete auszuweisen.

Krankheiten durch Umweltlärm: Wie groß ist der Verlust gesunder Lebensjahre in Europa?

Deckblatt der StudieDas Regionalbüro für Europa der WHO hat den Bericht "Burden of Disease from Environmental Noise – Quantification of Healthy Life Years Lost in Europe" veröffentlicht, der die Erkenntnisse über die Zusammenhänge zwischen Umweltlärm und speziellen gesundheitlichen Wirkungen, wie kardiovaskuläre Krankheiten, Schlafstörungen, kognitive Leistungseinschränkungen und Tinnitus (Ohrgeräusche), zusammenfasst. 

Neue EU-Lärmgrenzwerte für Kraftfahrzeuge enttäuschen

Autobahn mit Fahrzeugen; Christian-P. Worring © www.fotolia.deNach fast 20 Jahren Stillstand will die EU neue Lärm-Grenzwerte für Autos und Lastwagen einführen. Das UBA ließ untersuchen, welche Lärmminderung die neuen Grenzwerte bringen. Das Ergebnis ist ernüchternd: Selbst ohne Berücksichtigung von Verkehrswachstum liegt die Lärmminderung deutlich unter 2 dB(A). Dabei wäre mit schärferen Grenzwerten eine Minderung von 3 dB(A) möglich, was einer Halbierung der Verkehrsmenge entspräche.

Ergebnisse der UBA-Lärmumfrage

Lärm nervt: Frau im roten Shirt hält sich die Ohren zu, schließt die Augen; Style-photographs © fotolia.deSchon seit 2002 können Bürgerinnen und Bürger, die sich durch Lärm belästigt fühlen, dies in der Online-Lärmumfrage des UBA per Mausklick anzeigen. Die neue Auswertung der Umfrage bestätigt, dass Straßen- und Flugverkehr die übelsten Krachmacher sind, gefolgt von der Nachbarschaft. Sehr lästig ist es auch, wenn die Fenster wegen des Lärms geschlossen werden müssen.

Lärmbelastung in Europa

Europakarte zur Lärmbelastung; © EEADie EEA hat Ergebnisse der Lärmkartierung in Europa veröffentlicht. Erstmals zeigt sich ein objektives Bild der Lärmbelastung, das allein für ca. 56 Millionen Menschen, die in großen Ballungsräumen leben, einen Straßenverkehrslärmpegel von LDEN > 55 dB(A) ausweist. Damit sind ungefähr 53 % der Stadtbevölkerung von Lärm betroffen. Die EU- Mitgliedsstaaten müssen diese Belastung nun mittels Lärmaktionsplanung verringern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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