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Letzte Änderung: 16.01.2013
In Europa soll künftig die Belastung des Menschen mit Schadstoffen einheitlich untersucht werden. Das Projekt COPHES entwickelt dafür die Richtlinien. Ab September 2011 hatte das Schwesterprojekt DEMOCOPHES in einer Pilotstudie in 17 europäischen Ländern Human-Biomonitoring nach diesen Vorgaben durchgeführt.
DEMOCOPHES ist die Kurzbezeichnung für ein Europäisches Projekt, in dem die Durchführung einer Human-Biomonitoring-Studie in 17 europäischen Ländern nach gleichen Vorgaben und mit gleichen Methoden getestet wurde. Diese Vorgaben wurden im Rahmen des COPHES-Projektes erarbeitet, in das DEMOCOPHES eingebettet ist.
In der Studie wird die Belastung von Kindern und deren Müttern mit bestimmten Chemikalien erfasst, die über verschiedene Aufnahmewege (z.B. Nahrung oder Luft) in den Menschen gelangen können.
Ein Interview mit den Müttern, u.a. zum Wohnumfeld, zur Ernährung und zu belastungsrelevanten Verhaltensweisen hilft, die mittels chemischer Analyse von Haar- und Urinproben der Kinder und ihrer Mütter gemessenen Belastungen zu erklären.
DEMOCOPHES ist eine Pilotstudie, d. h. eine Vorstudie, mit der im Wesentlichen bestimmte Vorgehensweisen getestet werden, daher wurden nur 120 Mutter-Kind-Paare in diese Studie einbezogen (Kinder im Alter von 6-11 Jahren und deren Mütter).
DEMOCOPHES wurde nur in ausgewählten Regionen der 17 beteiligten Länder durchgeführt. In Deutschland waren dies Bochum und der Hochsauerlandkreis.
DEMOCOPHES wird durch das Europäische Finanzinstrument Life+ kofinanziert. Informationen zu COPHES und DEMOCOPHES finden Sie auch unter www.eu-hbm.info.