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Baugeräte in einem Fluss
Quelle: ThomBal / Fotolia.com

Planung & Durchführung


Artikel

Wasser

Bundesweites Flächenziel für die Gewässerentwicklung

Luftbildaufnahme des sehr breiten Entwicklungskorridors mit Bäumen und Sträuchern, der den Fluss Wümme von landwirtschaftlichen Flächen und Grünland abgrenzt.

Die Fließgewässer in Deutschland nehmen nur noch etwa 1 Prozent der Landesfläche ein. Das ist nur ein Bruchteil ihrer ursprünglichen Ausdehnung. Sie sind touristisch kaum noch erlebbar und nur wenig resilient gegenüber den Folgen des Klimawandels. Diese Situation lässt sich erheblich verbessern, indem Bächen und Flüssen in unserer Kulturlandschaft wieder mehr Fläche zurückgegeben wird.

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Wasser

Naturnahe Gewässerunterhaltung als Renaturierungsmaßnahme

Foto: Waldbach mit querliegendem Stamm, an dem sich angeschwemmtes Holz und Laub angesammelt hat.

Wenn große und teure Umbaumaßnahmen nicht in Frage kommen, kann eine naturnahe Gewässerunterhaltung helfen, Gewässer schonend und kostengünstig zu entwickeln. Die dabei genutzte eigendynamische Kraft des fließenden Wassers schafft gewässertypische Strukturen. Flächendeckend eingesetzt kann die naturnahe Gewässerunterhaltung wesentlich zur Verbesserung der Fließgewässer in Deutschland beitragen.

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Renaturierungsmaßnahmen zur Verbesserung des Gewässerzustandes

Foto: Ein Bagger bei der Bearbeitung der Ufer eines Fließgewässers. Am Ufer sind einzelne Bäume zu sehen. Im Hintergrund eine Brücke.

Verbesserungen der Gewässerstruktur können durch verschiedene Renaturierungsmaßnahmen erreicht werden. Für die Maßnahmenwahl gibt zunächst das Gewässerleitbild die Richtung vor. Flächennutzung und -verfügbarkeit beschränken den Rahmen des Machbaren. Aus den Defiziten der lokalen Gewässerstruktur leiten sich die konkreten hier gelisteten Maßnahmen ab.

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Gewässerzustand verbessern – ein gesetzlicher Auftrag

Grafik: Paragraphenzeichen als Symbol für Gesetzgebung.

Die Aufwertung von Fließgewässern durch Renaturierungsmaßnahmen ist eine gesellschaftliche Aufgabe und ergibt sich aus der Rechtslage. Der Schutz und die Verbesserung von Fließgewässern sind in den wasserrechtlichen Vorgaben der EU, des Bundes und der Länder verankert. Derzeit sind deutsche Fließgewässer aber noch weit entfernt vom erwünschten Zustand.

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Fachliche Unterstützung für Gewässerrenaturierungen

Foto: Menschen stehen an einem Tisch und schauen sich gemeinsam Dokumente an.

Für die erfolgreiche Umsetzung von Renaturierungsprojekten sind viele Fähigkeiten und umfangreiches Wissen notwendig. Es gilt zahlreiche fachliche Aspekte zu berücksichtigen, den formalrechtlichen Ablauf einzuhalten und einen Konsens zwischen allen Beteiligten zu finden. Um dabei nicht den Überblick zu verlieren, gibt es ein breites Angebot an fachlicher Unterstützung.

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Finanzierung und Förderung von Gewässerrenaturierungen

Foto: Aktenordner mit Beschriftung „Fördermittel“, davor auf einem Tisch liegen Geld, Taschenrechner und Kugelschreiber.

Renaturierungen von Fließgewässern kosten Geld, z. B. für Planung, Flächenankauf und Baumaßnahmen. Gerade für Kommunen als Maßnahmenträger sind diese Kosten häufig nur schwer zu stemmen. Hilfe bieten Programme zur Finanzierung und Förderung vom Bund, den Ländern und anderen Organisationen.

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Instrumente der Flächenbereitstellung für Gewässerrenaturierungen

Luftaufnahme des Flusses Tagliamento in Italien mit einem Geflecht aus ausgedehnten Geröllflächen, Haupt- und Nebenarmen

Fließgewässer, die sich natürlich entwickeln sollen, brauchen vor allem eins: Platz. Die dauerhafte und rechtssichere Bereitstellung von Flächen für Renaturierungsmaßnahmen zählt zu den wichtigsten und schwierigsten Aufgaben des Maßnahmenträgers. Zahlreiche Instrumente können dafür genutzt und kombiniert werden.

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Kooperation und Partizipation für erfolgreiche Renaturierungen

Foto: Mehrere Personen blicken vor einem technisch ausgebauten Fluss auf Planungsunterlagen.

Behörden, Verbände, Vereine, Landwirtschaft und Bevölkerung – sie alle sind an Projekten zur Fließgewässerrenaturierung beteiligt. Ihre Zuständigkeiten, Interessen und Ansprüche sind oft unterschiedlich. Das kann zu Konflikten führen. Frühzeitige Kooperation und Partizipation ermöglichen Akzeptanz und Planungssicherheit.

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Renaturierungen planen, umsetzen und kontrollieren

Schematische Darstellung der Phasen eines Projektes zur Gewässerrenaturierung.

Naturnahe Gewässerentwicklung ist ein komplexes Unterfangen. Es gilt klare Renaturierungsziele zu formulieren, dabei verschiedene Interessen abzuwägen und vielfältige Gesetzesvorgaben zu berücksichtigen. Ein gut strukturiertes Planungsmanagement schafft die Voraussetzungen für einen ausgewogenen Lösungsweg und eine effiziente Maßnahmenumsetzung.

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Kurzlink: www.umweltbundesamt.de/n74909de