Klimawandel

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Die drohende Klimaerwärmung birgt für Mensch und Umwelt große Risiken.
Quelle: Julien Jandric / Fotolia.com

Seit der Industrialisierung steigt allmählich die globale Mitteltemperatur der Luft in Bodennähe. Wissenschaftliche Forschungen belegen, dass für einen bedeutenden Teil dieses Anstiegs wir Menschen verantwortlich sind.

Klimawandel

Seit der Industrialisierung steigt allmählich die globale Mitteltemperatur der Luft in Bodennähe. Mittlerweile hat sich die wissenschaftliche Erkenntnis durchgesetzt, dass für einen bedeutenden Teil dieses Anstiegs wir Menschen verantwortlich sind. Deshalb sprechen wir von einer anthropogenen – vom Menschen verursachten – Klimaänderung.

Durch das Verbrennen fossiler Energieträger (wie zum Beispiel Kohle und Erdöl) und durch großflächige Entwaldung wird Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre angereichert. Land- und Viehwirtschaft verursachen Gase wie Methan (CH4) und Distickstoffmonoxid (Lachgas, N2O). Kohlendioxid, Methan und Lachgas gehören zu den treibhauswirksamen Gasen. Eine Ansammlung dieser Gase in der Atmosphäre führt in der Tendenz zu einer Erwärmung der unteren Luftschichten.

Informationen zu den Ursachen von Klimaänderungen, zur Zunahme von Treibhausgasen in der Atmosphäre und zum Treibhauseffekt (natürlich und anthropogen) finden Sie auf der Seite „Klima und Treibhauseffekt”.

Wir stellen auf der Seite "Weltklimarat" den Zwischenstaatlichen Ausschuss für Klimaänderungen – IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) kurz vor. Zudem gibt es eine Übersicht zu den Erkenntnissen des letzten IPCC-Sachstandsberichts. Dieser Bericht widmet sich den wissenschaftlichen Grundlagen der anthropogenen (durch den Menschen verursachten) Klimaänderung, den beobachteten Klimaänderungen, den Projektionen künftiger Klimaänderungen, den Maßnahmen zur Minderung der Emissionen treibhauswirksamer Gase sowie Maßnahmen zur Anpassung an projizierte (für die Zukunft berechnete) Klimaänderungen widmet.

Seit dem vergangenen Jahrhundert erwärmt sich das Klima, wie wir aus Beobachtungsdaten wissen. Das globale Mittel der bodennahen Lufttemperatur stieg, Gebirgsgletscher und Schneebedeckung haben im Mittel weltweit abgenommen und Extremereignisse wie Starkniederschläge und Hitzewellen wurden häufiger. Mehr zu beobachteten Klimaänderungen erfahren Sie auf der Seite „Beobachteter Klimawandel”.

Die Ausmaße und Auswirkungen der zukünftigen Klimaänderungen können nur durch Modellrechnungen nachgebildet werden, da vielfältige und komplexe Wechselwirkungen berücksichtigt werden müssen. Aus Szenarienrechnungen lassen sich mögliche zu erwartende Klimaänderungen für das 21.  Jahrhunderts ableiten. Auf der Seite "Zu erwartende Klimaänderungen bis 2100" können Sie sich über mögliche Entwicklungen informieren.

Die Themen Klimawandel und Klimaänderung sind sehr komplex und uns erreichen daher regelmäßig Fragen zu grundsätzlichen Hintergründen des Klimawandels. Auf der Seite „Häufige Fragen zum Klimawandel" haben wir unsere Antworten auf häufig gestellt Fragen (FAQs) für Sie zusammengestellt.

Obwohl ein breiter wissenschaftlicher Konsens über die anthropogene Klimaänderung besteht, werden in der öffentlichen Diskussion immer wieder Zweifel gestreut. Über Bücher, Zeitschriften, Fernsehsendungen und das Internet werden Informationen verbreitet, die veraltet, unvollständig, aus dem Zusammenhang gegriffen oder falsch sind. Auf der Seite „Klimawandel-Skeptiker" setzen wir uns zunächste grundsätzlich mit Klimawandel-Skepsis auseinander und nehmen auf der Unterseite "Antworten des UBA auf populäre skeptische Argumente" skeptische Thesen genauer unter die Lupe.

Die meisten Menschen denken an eine allmähliche Erwärmung des Klimas, wenn sie den Begriff „anthropogene Klimaänderung” hören. Es ist jedoch auch möglich, dass besonders starke oder sogar abrupte Klimaänderungen einsetzen. Derartige Prozesse sind mit kritischen Schwellen im Klimasystem, sogenannten Kipp-Punkten, verbunden. Bereits geringe Änderungen im Klimasystem können bewirken, dass Kipp-Punkte erreicht werden, in deren Folge sich das Klima stark ändert. In unserem Hintergrundpapier „Kipp-Punkte im Klimasystem” erhalten Sie dazu ausführliche Informationen.