Glossar

I

  • Richtlinie 2010/75/EU über Industrieemissionen

  • Nationale Strategie für ein integriertes Küstenzonenmanagement

  • Eintrag von Luft- oder Wasserverunreinigungen in Ökosystemen (vergleiche Emission)

    Quelle: BfN (2008): Glossar

  • Indikatoren sind Kenngrößen, die über einen festgelegten, nicht oder nur sehr schwer messbaren Tatbestand Auskunft geben sollen. Dank der ermittelten quantitativen oder qualitativen Informationen sind unter anderem über Vergleiche mit kritischen Schwellenwerten, früheren Messwerten, bestimmten Zielwerten oder den Ergebnissen anderer Beobachtungseinheiten Bewertungen möglich. Diese lenken die Aufmerksamkeit auf Stärken und Schwächen der Beobachtungseinheiten und stellen bei Evaluationen den Ausgangspunkt für die Ursachenforschung dar.

    Quelle: Meyer, Wolfgang (2004): Indikatorenentwicklung. Eine praxisorientierte Einführung. CEval-Arbeitspapiere Nr. 10

  • Integrierte Bewertung (integrated assessment) beschreibt eine Analysemethode, die Ergebnisse und Modelle aus Physik, Biologie, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften und die Interaktionen zwischen diesen Komponenten in einem einheitlichen Rahmen kombiniert. Ziel ist es, den Zustand und die Folgen von Umweltveränderungen sowie der politischen Reaktionen darauf zu bewerten. Modelle, die für solche Analysen verwendet werden, heißen Integrated Assessment-Modelle.

    Nach: IPCC (2007): Klimaänderung 2007. Synthesebericht

  • Der integrierte Pflanzenschutz ist eine Kombination von Verfahren, bei denen unter Berücksichtigung biologischer, biotechnischer, pflanzenzüchterischer sowie anbau- und kulturtechnischer Maßnahmen die Anwendung chemischer Pflanzenschutzmittel auf das notwendige Maß beschränkt wird, um den Schaderregerbefall unter der wirtschaftlichen Schadensschwelle zu halten.

  • Das Intergovernmental Panel on Climate Change (internationale/zwischenstaatliche Sachverständigengruppe für Klimaänderungen) wird auch als Weltklimarat bezeichnet, der unter dem Dach der Vereinten Nationen arbeitet. Das IPCC setzt sich aus Hunderten von Wissenschaftlern aus aller Welt zusammen und wurde 1988 vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) ins Leben gerufen.

    Die Aufgaben des IPCC bestehen darin, die Risiken der globalen Erwärmung zu beurteilen und Handlungsstrategien dagegen zu entwickeln. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse des IPCC sind eine entscheidende Grundlage für die Klimapolitik auf internationaler Ebene, der Europäischen Union und Deutschlands.

    Quelle: DWD (2014): Wetterlexikon

  • IVU-Richtlinie 96/61/EG über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung