1974 - 2010 Für Mensch und Umwelt

Themen

Produkte

Aktuelles

Service

Verwandte Sachgebiete im UBA

 

Logo Umweltfreundliche BeschaffungSie sind hier: Startseite > Produkte - Aktuelles > Umweltfreundliche Beschaffung

to the English version of this page

Umweltfreundliche Beschaffung

Die folgenden Seiten führen das Informationsportal www.beschaffung-info.de fort.

Der Informationsdienst für umweltfreundliche Beschaffung

Alte Startseite Umweltfreundliche BeschaffungAuf diesen Seiten finden Sie Informationen zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung. Die Seiten befinden sich im Aufbau und werden ständig ergänzt und überarbeitet. Aus diesem Grunde werden Sie noch nicht in allen Bereichen Informationen finden. Sie suchen eine Information und finden sie nicht? Dann mailen Sie uns Ihre Frage:

11 News gefunden

Systematisches Energiemanagement – leicht gemacht (23.08.2010)

Energiemanagement-Systeme tragen dazu bei, die Energieeffizienz in Unternehmen und Organisationen zu erhöhen. Sie sind ein gutes Instrument, Energieeinspar-Potenziale kontinuierlich und systematisch zu heben. Durch die dabei erzielbaren Kostenentlastungen stärken sie die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen. Ein neuer Leitfaden des Bundesumweltministeriums und des Umweltbundesamtes zeigt, wie es geht.

Die Broschüre zeigt übersichtlich und praxisorientiert die Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Verhältnis zum europäischen Umweltmanagement-System EMAS und damit auch zur Norm ISO 14001 auf. Es wird deutlich, dass EMAS-zertifizierte Unternehmen bereits grundsätzlich die Voraussetzungen eines Energiemanagement-Systems erfüllen und umgekehrt ein praktiziertes Energiemanagement-System eine hervorragende Basis für die Implementierung von EMAS ist.

Mit der 2009 in Kraft getretenen Norm EN 16001 werden EU-weit einheitliche Kriterien für ein Energiemanagement aufgestellt. Diese Norm beschreibt Anforderungen, die Unternehmen in die Lage versetzen, den Energieverbrauch systematisch und kontinuierlich zu reduzieren.

Die Broschüre ist erhältlich beim BMU, Telefon: 022899/305-3355, Fax: 022899/305-3356, e-Mail: bmu@broschuerenversand.de. Sie steht auch im Internet zur Verfügung: www.uba.de/uba-info-medien/3959.html.

Bundesumweltministerium

Aktuelles Verbrauchermagazin der Bundesregierung mit Schwerpunkt "Nachhaltigkeit" (23.08.2010)

Das Internetmagazin gibt unter anderem Praxistipps für einen nachhaltigeren Konsum und enthält ein Interview mit Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen. Weitere Themen sind der Faire Handel, nachhaltige Gebäude und virtuelles Wasser.

Die Augustausgabe des Verbrauchermagazins der Bundesregierung finden Sie hier: www.bundesregierung.de/nn_284348/Content/DE/Magazine/MagazinVerbraucher/012/012.html

Umweltbundesamt

EU-Initiative im Bereich der Konzessionen (23.08.2010)

Fragebogen für öffentliche Auftraggeber
Die Kommission prüft gegenwärtig die Notwendigkeit einer Initiative zur Verbesserung des geltenden Rechtsrahmens für Konzessionen sowie die Wirkung einer solchen Initiative. In diesem Kontext hat die Kommission einen Fragebogen ausgearbeitet, dessen Ziel es ist, von öffentlichen Auftraggebern, die Konzessionen vergeben sowie deren Verbänden und Zusammenschlüssen, Informationen über ihre Erfahrungen, Ansichten zum Funktionieren der derzeitigen Vorschriften für Konzessionen und Anregungen für Verbesserungen einzuholen. Der Fragebogen ist Teil einer breiter angelegten Konsultation von Interessengruppen, die eine offene Konsultation sowie zwei spezifische Fragebögen für die Sozialpartner und private und öffentliche Unternehmen umfasst. Die Konsultationsphase soll bis 30. September 2010 andauern.

Link zum Fragebogen und zu weiteren Informationen:
ec.europa.eu/internal_market/consultations/2010/concessions_en.htm

Ergänzung Umweltbundesamt:
Da die Angaben auch für die deutsche Positionierung in Brüssel von Bedeutung sein können, bittet das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi), die Antwort nicht nur an die EU-Kommission zu übermitteln, sondern auch an das Postfach buero-ib6@bmwi.bund.de im BMWi.

Europäische Kommission

GPP-Kriterien für acht weitere Produkte von EU-Kommission veröffentlicht (12.08.2010)

Die Europäische Kommission (DG Environment) hat den Prozeß der Kriterienentwicklung für die umweltfreundliche öffentliche Beschaffung für acht weitere Produkte (u.a. Fenster und Mobiltelefone) abgeschlossen. Die Kriterien und ein Hintergrundpapier für jedes Produkt stehen seit Juli 2010 unter folgendem Link in englischer Sprache zur Verfügung: ec.europa.eu/environment/gpp/second_set_en.htm.
Der erste Satz von Umweltkriterien für zehn Produkte wurde im Jahr 2008 entwickelt und ist in 21 Sprachen übesetzt.

Darüber hinaus ist die Informationsseite der EU-Kommission zur umweltfreundlichen Beschaffung neu gestaltet.

Umweltbundesamt

Rekordbeteiligung bei Papieratlas-Wettbewerb 2010 (12.08.2010)

85 Prozent aller deutschen Großstädte haben sich am diesjährigen Städtewettbewerb um höchste Recyclingpapiereinsatzquoten beteiligt, der unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen steht.

Im dritten Wettbewerbsjahr ist das Interesse der Großstädte am Papieratlas-Wettbewerb ungebrochen. Die hohe Beteiligung unterstreicht, dass sich der Papieratlas als hervorragendes Instrument bewährt hat, mit dem Städte ihre Nachhaltigkeitsleistungen am Beispiel von Recyclingpapier transparent und messbar darstellen können. „Wir verzeichnen ein stetig steigendes Interesse am Wettbewerb und stellen zudem fest, dass Deutschlands Großstädte vermehrt sehr hohe Recyclingpapier-Einsatzquoten mit dem Blauen Engel realisieren“, so Michael Söffge, Sprecher der Initiative Pro Recyclingpapier. „Der Wettbewerb hat ganz offensichtlich dazu beigetragen, dass die Städte innerhalb kurzer Zeit große Anstrengungen unternommen haben, um nachhaltiger zu beschaffen und durch die Verwendung von Recyclingpapier die beeindruckenden Ressourceneinspareffekte vor allem bei Wasser und Energie für die Kommunen nutzbar zu machen.“

Partner des Wettbewerbes 2010 sind der Deutsche Städtetag, das Bundesumweltministerium sowie das Umweltbundesamt. Die Gewinner sowie der „Aufsteiger des Jahres“ werden am 1.10.10 im Rahmen einer festlichen Preisverleihungsveranstaltung auf der Beschaffungskonferenz in Berlin ausgezeichnet.

Im letzten Jahr erhielt Essen den Titel „Recyclingpapierfreundlichste Stadt Deutschlands“ mit 100 Prozent Recyclingpapier mit dem Blauen Engel in der Verwaltung - Magdeburg wurde zum „Aufsteiger des Jahres“ gekürt mit einer Steigerung von drei Prozent Recyclingpapier im Jahr 2008 auf fast 90 Prozent im Folgejahr.

Initiative Pro Recyclingpapier

Online-Diskussion "Nachhaltige öffentliche Beschaffung - ein Treiber für eine verantwortliche Unternehmensführung? abgeschlossen (11.08.2010)

Die von Veolia Wasser initiierte Online-Diskussion zum Thema "Nachhaltige öffentliche Beschaffung - ein Treiber für eine verantwortliche Unternehmensführung?" ist abgeschlossen. Die Ergebnisse sind in einem Kurzbericht zusammengefasst, der unter www.diskutiere.de/2010/nachhaltige-oeffentliche-beschaffung-treiber-fuer-verantwortliche-unternehmensfuehrung/ heruntergeladen werden kann. Eine an Umweltaspekten ausgerichtete öffentliche Beschaffung wurde in den Diskussionen und bei einer gleichzeitg durchgeführten Online-Abstimmung mit großer Mehrheit befürwortet.
Veolia Wasser nimmt nun die Diskussionsergebnisse zum Anlass, die Debatte in einem Workshop im Rahmen des Netzwerk21Kongresses am 11. Oktober 2010 in Nürnberg fortzuführen, hilfreiche Praxisbeispiele vorzustellen und einen Austausch mit Experten anzuregen.

Umweltbundesamt

Welcher Händetrockner ist ökologisch sinnvoll? (15.07.2010)

Die Frage, welches Händetrocknungssystem in öffentlichen Einrichtungen ausgewählt werden sollte, gehört zu den im Bereich der umweltfreundlichen Beschaffung am häufigsten diskutierten Themen. Das Umweltbundesamt hat daher alle Anfang der 1990er-Jahre zur Verfügung stehenden Ökobilanzen und ökologischen Vergleiche zu den Umweltbelastungen durch Händetrocknungssysteme ausgewertet und durch Datenmaterial der Industrie und eigene Berechnungen ergänzt.
Es wurden Warmluft-Händetrockner, Stoffhandtuchrollen, Zellstoff-Papierhandtücher und Recycling-Papierhandtücher betrachtet. Das System Zellstoff-Papierhandtücher hat sich als vergleichsweise ökologisch nachteilig erwiesen. Die übrigen Systeme stellen grundsätzlich ökologisch gleichwertige Systeme zum Abtrocknen der Hände dar. Da jedoch die unterschiedlichen Umweltbelastungen nicht direkt und quantitativ miteinander verglichen werden können, ist die Erstellung einer genauen ‚ökologischen Rangfolge’ nicht möglich.
Ein Grundsatz an die Bewirtschaftung der Toilettenräume besteht darin, diese mit relativ geringem Aufwand vorzunehmen. Vor diesem Hintergrund macht es für Toilettenräume im öffentlichen Besucherbereich Sinn, diese mit Warmluft-Händetrocknern (kein Nachfüllen von Papier) auszustatten. Für den nicht öffentlichen Bereich wird die Ausstattung mit Stoffhandtuchsystemen empfohlen, da dadurch die zusätzliche Entsorgung von Papierhandtüchern entfällt.
Um innerhalb der genannten Produktgruppen die ‚umweltfreundlichsten’ erkennen zu können, wurde jeweils für Stoffhandtuchrollen, Warmluft-Händetrockner und Papierhandtücher ein Umweltzeichen ‚Blauer Engel’ kreiert. Informationen zu Produkten, die mit dem Umweltzeichen gekennzeichnet sind, finden Sie im Internet unter www.blauer-engel.de. Mehr zum Thema auch auf der Seite des Umweltbundesamtes.

Handelsblatt, Klima-Orakel

Leitfaden zu ökofairem Einkauf hilft aus Dilemma zwischen Sparzwang und Ethik (28.06.2010)

Ökologische, sozial fair hergestellte Produkte bei der kirchlichen Arbeit zu verwenden, ist möglich und auch bezahlbar. Das zeigt der Leitfaden „Effizient wirtschaften, aber kein Sparen an der falschen Stelle!“, vom „Südwind“-Institut für die Evangelische Kirche im Rheinland verfasst. Er beschäftigt sich mit nachhaltigem Beschaffungswesen und gibt praktische Vorschläge für den Alltag, zum Beispiel für den Einkauf von Glühbirnen, einer Spülmaschine oder einem Dienstwagen.

Südwind-Institut

Schulungsmaterialien für umweltfreundliche Beschaffung (17.06.2010)

Umweltfreundliche Beschaffung gewinnt in öffentlichen Einrichtungen zunehmend an Bedeutung. Dennoch bestehen vielfach noch Unsicherheiten bei der praktischen Umsetzung. Hier setzt ein vom Umweltbundesamt gefördertes Forschungsvorhaben an. Im Rahmen des Vorhabens "Analyse des öffentlichen Beschaffungswesens in Deutschland am Beispiel der Bundesebene und Maßnahmen zu seiner noch umweltfreundlicheren Ausrichtung" wurden vom Öko-Institut e.V. und von der Technischen Universität Dresden Schulungsmaterialien erarbeitet. Diese gliedern sich in 6 Teile mit folgenden Informationen:
- Grundlagen der umweltfreundlichen Beschaffung,
- Rechtliche Grundlagen der umweltfreundlichen Beschaffung,
- Einführung in die Verwendung von Produktkriterien aus Umweltzeichen,
- Strategische Marktbeobachtung und -analyse,
- Einführung in die Berechnung von Lebenszykluskosten und deren Nutzung im Beschaffungsprozess und
- Hemmnisanalyse für eine umweltfreundliche Beschaffung mittels Selbstevaluations-Tool.

Umweltbundesamt

"Einkäufer Staat" als Innovationsmotor (17.06.2010)

Studie im Auftrag des BMBF zeigt das Potenzial der öffentlichen Beschaffung zur Förderung neuer Produkte und Verfahren
Ein Solardach für die Sporthalle, ein Einkaufszentrum mit energiesparenden und nachhaltigen Produkten für die zentrale Beschaffungsstelle städtischer Immobilien, die Sanierung einer Brücke mit neuartigem Leichtbeton: Es ist nicht immer das billigste Angebot, das die wirtschaftlichste und nachhaltigste Lösung bringt. Auch Innovation ist - neben Kosten, Umweltschutz und sozialen Aspekten - ein zukunftsweisendes und wirtschaftlich sinnvolles Kriterium für öffentliche Investitionen. Das zeigte die Studie "Einkäufer Staat als Innovationstreiber". Sie wurde im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) von einem Konsortium aus Wegweiser GmbH Berlin, der Technischen Universität Berlin und der Anwaltssozietät Orrick Hälters & Elsing durchgeführt.
Gerade in Krisenzeiten ist es wichtig, dass der Staat die vorhandenen Mittel so effizient und zukunftsweisend wie möglich einsetzt. Die öffentliche Hand gibt jährlich für Einkauf und Beschaffung eine Viertel Billion Euro (2006: 247 Milliarden Euro) aus. Hier liegt ein enormes Potenzial zur Förderung neuer und ressourcenschonender Technologien. Wenn Bund, Länder und Kommunen mit gutem Beispiel vorangehen, wächst auch in der Bevölkerung das Interesse an Innovationen.
Wichtigste Voraussetzung dafür ist ein entsprechendes Bewusstsein auch in den Verwaltungen. Das ist eines der Kernergebnisse der Studie. Sie beschreibt erstmals umfassend den Status Quo der öffentlichen Beschaffung in Deutschland. Und sie zeigt - auch anhand von Best Practice Beispielen - Potenziale und Handlungsempfehlungen auf, wie Vergabeprozesse so gestaltet werden können, dass innovative Ansätze zur Anwendung kommen.
Das Thema "Einkäufer Staat als Innovationstreiber" ist damit ein wichtiger Bestandteil der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Sie hat zum Ziel, die Transformation von Forschungsergebnissen in innovative Produkte und Dienstleistungen zu beschleunigen.
Die Studie finden Sie im Internet unter www.wegweiser.de/einkaeufer-staat-als-innovationstreiber.

Bundesministerium für Bildung und Forschung

BMWi und BME prämieren Spitzenleistungen (17.06.2010)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) und der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME), Frankfurt, prämieren zum sechsten Mal beispielhafte Leistungen öffentlicher Auftraggeber bei der Beschaffung von innovativen Produkten, Verfahren und Dienstleistungen und bei der Gestaltung innovativer Beschaffungsprozesse. Um den Preis „Innovation schafft Vorsprung“ können sich Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen sowie öffentliche Unternehmen und Institutionen bis 08. Oktober 2010 beim Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. – BME bewerben.
Jeder Teilnehmer kann entweder ein Konzept zu innovativen Beschaffungsprozessen oder zur Beschaffung innovativer Produkte, Verfahren und Dienstleistungen einreichen. Voraussetzung ist, dass das eingereichte Konzept in der Praxis verwirklicht wurde und nachhaltig zur Optimierung und Effizienzsteigerung beigetragen hat. Es zeichnet sich aus durch seine Übertragbarkeit auf andere vergleichbare Institutionen bzw. Organisationen der öffentlichen Hand.
Der praktische Einsatz der innovativen Produkte, Verfahren und Dienstleistungen sollte die Produktivität und Effizienz – etwa unter finanziellen, prozessualen und/oder umwelttechnischen Aspekten – nachweislich deutlich verbessert haben.

Die Preisverleihung findet im Rahmen des „Tages der öffentlichen Auftraggeber“ am 15. Februar 2011 in Berlin statt.

Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V.

News Archiv

Startseite | Presse | Publikationen | Das Umweltbundesamt | Service & Kontakt | Daten | Sitemap | Impressum | English