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Umweltfreundliche Beschaffung

www.beschaffung-info.de - Der Informationsdienst für umweltfreundliche öffentliche Beschaffung

Letzte Änderung: 03.05.2012

ComputertastaturDiese Seiten bieten Interessierten umfangreiche Informationen zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung. Sie umfassen konkrete Ausschreibungsempfehlungen für Waren und Dienstleistungen, vergaberechtliche Aspekte, Veranstaltungshinweise und vieles mehr.

Eine zusammenfassende Einführung zu diesem Thema finden Sie auch im Flyer „Umweltfreundliche öffentliche Beschaffung – umweltentlastend und kostensparend“.

Sollten Sie weitere Fragen zu dieser Thematik haben, dann schicken Sie uns diese bitte per E-Mail.

5 News gefunden

Zukunft made in Germany: Deutschland wächst immer nachhaltiger (03.05.2012)

Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt veröffentlichen den Umweltwirtschaftsbericht 2011
Mit dem Umweltwirtschaftsbericht 2011 wird zum zweiten Mal nach 2009 ein Bericht über den Stand, die Herausforderungen und die Perspektiven der Umweltwirtschaft in Deutschland vorgelegt. Er zeigt, dass Deutschland auf dem Weg zu neuem, umweltverträglichem Wachstum schon erhebliche Fortschritte gemacht hat. Heute werden zum Erwirtschaften der gleichen Erträge deutlich weniger Rohstoffe, Flächen und Energie benötigt und weniger Schadstoffe ausgestoßen als noch vor zehn Jahren.

Umweltbundesamt

Monitoring zur Einführung umweltfreundlicher öffentlicher Beschaffung in der EU (16.04.2012)

In einer Mitteilung aus dem Jahr 2008 hat die Europäische Kommission das vorläufige Ziel gesetzt, dass bis 2010 50 % aller öffentlichen Ausschreibungen grün sein sollen. Grün bedeutet dabei, dass diese mit den gemeinsamen Kern-Kriterien der EU für eine umweltfreundliche öffentliche Beschaffung (GPP-Kernkriterien) übereinstimmen.
Im Jahr 2011 beauftragte die Kommission eine Studie, um zu messen, ob dieses Ziel erreicht wurde. Da es keine systematische Statistik über GPP in den Mitgliedstaaten gibt, führten das Centre for European Policy Studies (CEPS) und das College of Europe eine Umfrage durch, an der mehr als 850 Behörden aus 26 Mitgliedstaaten teilnahmen.
Nach der Studie scheint es, dass das 50 %-Ziel nicht erreicht wurde. 26 % der für den Zeitraum 2009 - 2010 untersuchten Aufträge enthielten alle GPP-Kernkriterien der EU. 55 % der Aufträge enthielten mindestens ein GPP-Kernkriterium, was zeigt, dass eine Form der umweltfreundlichen Beschaffung in großem Maßstab durchgeführt wird.
Weitere Ergebnisse dieser Befragung sind dem Bericht und dem Anhang zu entnehmen.

Europäische Kommission, Green Public Procurement

Veröffentlichung der 5. Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge (21.03.2012)

Im Bundesgesetzblatt Teil I Nr. 14 vom 21. März 2012 wurde die 5. Verordnung zur Änderung der Verordnung über die Vergabe öffentlicher Aufträge veröffentlicht. Damit trat die Verordnung am 22. März 2012 in Kraft.

Bundeswirtschaftsministerium

Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz 2012“ gestartet (20.03.2012)

Der Wettbewerb „Kommunaler Klimaschutz“ geht in die vierte Runde. Vom 12. März bis zum 25. Mai 2012 suchen das Bundesumweltministerium (BMU) und die „Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz“ in Kooperation mit den kommunalen Spitzenverbänden wieder Kommunen und Regionen, die vorbildliche Klimaschutzprojekte umgesetzt haben. Ausgezeichnet werden erfolgreich realisierte Maßnahmen, Strategien oder Aktionen, die in besonderem Maße zur Reduzierung von Treibhausgasen beigetragen haben.

Servicestelle: Kommunaler Klimaschutz

Leitfaden zur Verwendung gebietseigener Gehölze (20.03.2012)

Um die Verwendung einheimischer Gehölze aus regionaler Herkunft (gebietseigene Herkünfte) zu fördern, hat der Gesetzgeber durch die Novelle des Bundesnaturschutzgesetzes im Jahr 2009 die Rechtsgrundlage verbessert.
Im Interesse der Baumschulwirtschaft, der Naturschutzverwaltungen und ausschreibender Stellen ist eine bundesweit einheitliche Umsetzung anzustreben. Zu diesem Zweck wurde die "Arbeitsgruppe gebietseigene Gehölze" ins Leben gerufen, in der die Interessen der Naturschutz-, Forst- und Gartenbaubehörden von Bund und Ländern, der Verkehrsplanung, der Baumschulverbände und Forschung gleichberechtigt vertreten sind. Sie soll entsprechende Grundlagen und Empfehlungen für eine praktikable Umsetzung erarbeiten.
Der vom Bundesumweltministerium herausgegebene Leitfaden zur Verwendung gebietseigener Gehölze fasst die Ergebnisse der Arbeitsgruppe zusammen und richtet sich vor allem an ausschreibende Stellen und Planer. Hiermit soll Hilfestellung gegeben werden bei wichtigen Fragen der Praxis. In einem speziellen Teil werden vergaberechtliche Fragen in der Ausschreibepraxis erörtert. Dieser Leitfaden hat einen empfehlenden Charakter.
Die Empfehlungen dieses Leitfadens konzentrieren sich insbesondere auf die Umsetzung der Regelungen für die Verwendung gebietseigener Gehölze in der gesetzlichen Übergangszeit bis zum 1. März 2020.

Bundesumweltministerium

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