Umweltinnovationsprogramm - Materialeffizienz in der Produktion

Themen

Produkte

Aktuelles

Service

Verwandte Sachgebiete im UBA

 

Logo Umweltfreundliche BeschaffungSie sind hier: Startseite > Produkte - Aktuelles > Umweltfreundliche Beschaffung

to the English version of this page

Umweltfreundliche Beschaffung

www.beschaffung-info.de - Der Informationsdienst für umweltfreundliche öffentliche Beschaffung

Letzte Änderung: 14.05.2013

ComputertastaturDiese Seiten bieten Interessierten umfangreiche Informationen zur umweltfreundlichen öffentlichen Beschaffung. Sie umfassen konkrete Ausschreibungsempfehlungen für Waren und Dienstleistungen, vergaberechtliche Aspekte, Veranstaltungshinweise und vieles mehr.

Eine zusammenfassende Einführung zu diesem Thema finden Sie auch im Flyer „Umweltfreundliche öffentliche Beschaffung – umweltentlastend und kostensparend PDF / 317 KB“.

Sollten Sie weitere Fragen zu dieser Thematik haben, dann schicken Sie uns diese bitte per .

5 News gefunden

Jahreskonferenz des Nachhaltigkeitsrates: Bundesregierung stärkt nachhaltige öffentliche Beschaffung (14.05.2013)

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am 13. Mai 2013 auf der Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung ein Online-Portal zur Schulung der Vergabestellen von Bund, Ländern und Kommunen auf eine nachhaltige öffentliche Beschaffung eröffnet. „Zwar verlangt das deutsche Vergaberecht, dass das wirtschaftlichste Angebot den Zuschlag erhält. Das ist allerdings zu unterscheiden vom billigsten Angebot.“ Lebenszykluskosten und Umwelteigenschaften spielten bei der Vergabe ebenfalls eine Rolle, sagte sie. „Wir arbeiten an dem Verständnis, dass das, was wirtschaftlich ist, eben nicht das Billigste ist“, so die Bundeskanzlerin. Der Bund kauft jährlich Produkte und Dienstleistungen in Höhe von mehreren Milliarden Euro ein.

Rat für Nachhaltige Entwicklung

BeschA: Doppelrolle für mehr Nachhaltigkeit (14.05.2013)

Die grüne Welle schwappt nach Brüssel: Das Projekt „GPP 2020“ hat es sich zum Ziel gesetzt, in der gesamten EU den Einkauf energieeffizienter Technik zu fördern. (GPP steht für „Green Public Procurement“, also „Grüne öffentliche Beschaffung“.) Das Beschaffungsamt des BMI (BeschA) spielt dabei nicht nur eine Rolle, sondern gleich eine Doppelrolle. Denn GPP 2020 fußt auf zwei Säulen.

Zum einen sollen nationale Aktionspartner den teilnehmenden Vergabestellen durch Schulungen und Beratung zur Seite stehen. In diesem Bereich ist das Beschaffungsamt mit seiner Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung aktiv.

Zum anderen sollen öffentliche Vergabestellen der Teilnehmerländer Ausschreibungen durchführen und dabei die Nachhaltigkeitsaspekte anwenden, die in den GPP-Kriterien der EU festgelegt sind. Hier hat das BeschA sechs Ausschreibungen in den nächsten drei Jahren zugesichert. Das sieht auf den ersten Blick nicht unbedingt nach allzu viel aus, aber man muss bedenken, dass Energieeffizienz eine entscheidende Eigenschaft des Produkts sein sollte; in Frage kommen also vor allem IT- und andere techniklastige Beschaffungen. Außerdem gilt: „Ziel und Zweck ist es, große Volumina über diese Ausschreibungen abzuwickeln“, so Alexander Biber, der das Projekt auf BeschA-Seite betreut. „Es soll halt schon rappeln.“ Daher kommen also nur solche Beschaffungen in Frage, die dank ihrer Größe auch eine Signalwirkung in der Wirtschaft erreichen.

Zum Kickoff-Termin fanden sich Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Kroatien, Italien, Niederlande, Portugal, Slowenien und Spanien in Freiburg im Breisgau ein. Biber ist zuversichtlich: „Die Vielfalt der Teilnehmerinnen und Teilnehmer signalisiert ein breites Interesse in der EU.“

Das Projekt wird unterstützt vom Programm Intelligent Energy Europe.

Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern

Grüner beschaffen in der Bundesverwaltung (26.04.2013)

Mit einer gemeinsamen Kampagne der Initiative Pro Recyclingpapier, des Umweltbundesamtes und der Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung beim Beschaffungsamt des BMI sollen Bundesbehörden motiviert werden, mit Recyclingpapier grüner zu beschaffen. Die Kampagne begleitet das Maßnahmenprogramm „Nachhaltigkeit“ der Bundesregierung, das in den Bundesbehörden die Nutzung von mindestens 90 Prozent Recyclingpapier bis 2015 vorsieht. Vorreiter, die mit gutem Beispiel vorangehen und dieses Ziel bereits in diesem Jahr erreichen, werden öffentlich und medienwirksam herausgestellt. Umweltbundesamt-Präsident, Jochen Flasbarth, hat die Schirmherrschaft der Kampagne übernommen.

„Bundesbehörden haben durch ihre Vorbildfunktion eine besondere Verpflichtung, nachhaltig zu handeln. Durch den Einkauf ressourcenschonender Produkte wie Recyclingpapier können sie aufgrund ihres hohen Beschaffungsvolumens erhebliche positive Umwelteffekte erreichen“, so der Präsident des Umweltbundesamts. „Die Kampagne „Grüner beschaffen Bund“ unterstützt sehr konstruktiv die Bemühungen der Bundesregierung, Nachhaltigkeit konkret und zügig im Verwaltungshandeln umzusetzen.“

„Als Einkäufer von Produkten und Dienstleistungen in Höhe von jährlich mehr als 1 Mrd. Euro müssen wir die öffentliche Beschaffung ökologischer und sozial kompatibler gestalten“, betont Michael Arenz, von der Projektgruppe "Umsetzung nachhaltige Beschaffung" beim Bundesministerium des Innern. „Mit dieser Kampagne wollen wir Aufmerksamkeit bei den Einkäufern schaffen und ihnen gleichzeitig durch unsere Kompetenzstelle die notwendige Unterstützung bei der Umsetzung bieten.“

Bundesbehörden, die mindestens 90 Prozent aller Büropapiere mit dem Blauen Engel verwenden oder eine Umstellung bis Ende 2014 planen, können an der Kampagne „Grüner beschaffen“ teilnehmen. Sie werden mit ihrem Logo auf der Onlineplattform dargestellt und über begleitende Öffentlichkeitsarbeit als Vorreiter gewürdigt. Die Teilnahme ist per Online-Fragebogen möglich.

Die Initiative Pro Recyclingpapier unterstützt bereits mit Projekten wie dem jährlichen Papieratlas-Städtewettbewerb das Engagement der kommunalen Beschaffung für den Einsatz des Papiers mit dem Blauen Engel. Das strenge Umweltzeichen ist hierbei Garant für höchste ökologische Einspareffekte und steht für umfassenden Umwelt- und Verbraucherschutz.

Die erst kürzlich als „Leuchtturmprojekt 2013 der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie“ ausgezeichnete Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung setzt sich für eine verstärkte Einbettung von nachhaltigen Kriterien in den öffentlichen Einkauf ein. Zielgruppe der Kompetenzstelle sind sowohl die Vergabestellen von Bund, Ländern und Kommunen, als auch Nichtregierungsorganisationen und potenzielle Bieter aus der Wirtschaft.

Initiative Pro Recyclingpapier

Neue Leitfäden für die umweltfreundliche öffentliche Beschaffung (12.04.2013)

Unsere Website enthält neue Leitfäden für die umweltfreundliche öffentliche Beschaffung von
- Papier und Druckerzeugnissen,
- Hygienepapieren,
- Tonermodulen,
- interaktiven Weißwandtafeln,
- solarbetriebenen Produkten (Waagen für Kleinanwendungen, Taschenrechner),
- Master-Slave-Steckdosenleisten,
- Waschmaschinen,
- Mikrowellenkochgeräten,
- Fahrzeugreifen und
- elastischen Bodenbelägen.

Die Leitfäden umfassen die für öffentliche Auftraggeber wesentlichen Informationen und Empfehlungen für die Einbeziehung von Umweltaspekten in die Vergabe- und Vertragsunterlagen. Die separat veröffentlichten Kriterienkataloge sind als Anlage zum Leistungsverzeichnis gedacht.

In den kommenden Monaten werden Leitfäden für weitere Produktgruppen folgen.

Umweltbundesamt

Landesregierung schafft Kompetenzstelle für nachhaltige und faire Beschaffung von Gütern und Dienstleistungen (03.04.2013)

Mit dem Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Landesregierung und der Stiftung Umwelt und Entwicklung (SUE) stärkt Nordrhein-Westfalen die „Faire Beschaffung“ von Gütern und Dienstleistungen. Für die Dauer von fünf Jahren wird ein Projektbüro eingerichtet, das die Beschaffungsstellen der öffentlichen Hand dabei unterstützen soll, vermehrt fair und nachhaltig produzierte Produkte und Dienstleistungen anzuschaffen. In Nordrhein-Westfalen geben das Land, Städte, Gemeinden und Landschaftsverbände insgesamt pro Jahr rund 50 Milliarden Euro für Waren und Dienstleistungen aus. Das Projektbüro soll dazu beitragen, diese „Nachfragemacht“ zur Förderung des fairen und nachhaltigen Handels zu mobilisieren.

Das am 1. Mai 2012 in Kraft getretene Tariftreue- und Vergabegesetz des Landes (TVgG) verbessert die rechtlichen und politischen Voraussetzungen zur Etablierung höherer geeigneter Standards bei Beschaffungsprozessen in Nordrhein-Westfalen. Ministerin Schwall-Düren: „Mit dem Tariftreuegesetz haben wir eine gute Basis geschaffen. Nun müssen die Voraussetzungen von den Beteiligten auch genutzt werden. Dabei soll sie die Kompetenzstelle unterstützen.“

Landesregierung Nordrhein-Westfalen

News Archiv

Startseite | Presse | Publikationen | Das Umweltbundesamt | Service & Kontakt | Daten | Jobs | Termine | Impressum | English | Sitemap