Letzte Änderung: 14.01.2009
Reine Luft als „gewiß das größte Erhaltungs- und Stärkungsmittel unsres Lebens“ empfahl 1797 der hochgeschätzte Mediziner Hufeland in seinem Buch „Die Kunst, das menschliche Leben zu verlängern“. Ebenso sicher war er sich damals schon, dass „verdorbene Luft das reinste und tödlichste Gift“ ist.
Umfangreiche wissenschaftliche Forschungsergebnisse belegen heute Hufelands Aussagen.
Luft und ihre Zusammensetzung sind inzwischen wissenschaftlich untersucht. Erwiesen ist, dass Luftinhaltsstoffe, die in zu hohen Konzentrationen auftreten, die Luft verunreinigen und als Schadstoffe weit reichende Wirkungen entfalten. Sie sind nicht nur schädlich für Menschen und Tiere, sondern greifen auch Pflanzen, Gewässer, Böden und sogar Bauwerke und Materialien an.
Umfangreiche Anstrengungen sind daher nötig, um die Luft, dort, wo es nötig ist, nachhaltig zu verbessern und sie dort, wo sie gut ist, in ihrer Qualität zu erhalten. Messen, wie hoch Belastungen sind, herausfinden, woher sie kommen und Strategien entwickeln, wie Belastungen gemindert werden können – alle diese Arbeitsfelder umfasst die Luftreinhaltung.
Ein wichtiger Schritt war in dieser Hinsicht die Vereinbarung europaweit einheitlicher Rechtliche Grundlagen. Nur so kann über eine regionale Reinhaltung der Luft hinaus auch weiträumig die gute Qualität der Luft gesichert werden.