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Klimaschutz

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Letzte Änderung: 15.05.2013

Im Umweltbundesamt werden vielfältige Aspekte des globalen Klimawandels bearbeitet. Die Themenseite Klimaschutz behandelt Klimaänderungen und deren Folgen in den verschiedenen Systemen und Sektoren sowie die internationale Klimapolitik mit der Weiterentwicklung des internationalen Vertragswerkes zum Klimaschutz (Klimarahmenkonvention, Kyoto-Protokoll).

Konnten Sie die gewünschten Informationen finden? Haben Sie Fragen, Anmerkungen oder Ergänzungen? Dann können Sie uns gerne eine Nachricht zukommen lassen.

Weitere Informationen aus dem Bereich Klimaschutz, Emissionen und Energie finden Sie auch auf den verwandten Themenseiten, welche rechts unten aufgelistet sind.

Was steckt hinter der Debatte um den Klimawandel?

Titelblatt der BroschüreImmer wieder tauchen in den Medien Aussagen und Darstellungen zum Klimawandel auf, die nicht mit den Erkenntnissen der Klimawissenschaft übereinstimmen. Obwohl meist fachfremd, stellen die sogenannten „Klimawandelskeptiker“ eine breite Palette an Gegenthesen zum heutigen Stand der Klimaforschung auf. Die neue UBA-Broschüre „Und sie erwärmt sich doch“ nimmt eine Reihe dieser Thesen unter die Lupe. Außerdem zeigt das UBA, welche Kreise gezielt Zweifel am wissenschaftlichen Kenntnisstand verbreiteten und auf welche Weise sie dabei vorgingen.

Moorschutz ist Klimaschutz

Hochmoor-Dosenmoor; © Peter Eggermann, www.fotolia.comIn Deutschland gibt es 1,8 Millionen Hektar Moorflächen, aber nur knapp 5 Prozent davon sind intakt.  Der Großteil der deutschen Moore wird entwässert und emittiert deshalb CO2. Mit intakten Mooren jedoch könnten jährlich über 40 Millionen Tonnen CO2 gebunden werden. Als mögliches Finanzierungskonzept zur Renaturierung von Mooren schlägt eine Studie der DEHSt im UBA vor, einen nationalen Moorklimaschutzfonds zu schaffen. 

Wie Flugreisen klimaneutral werden

Landendes Flugzeug © Ralf Beier - fotolia.comDie Deutschen sind eines der reisefreudigsten Völker. Doch Flugreisen beschleunigen den Klimawandel. Green Radio spricht mit Stefan Baumeister, Geschäftsführer von Myclimate Deutschland darüber, wie sich der CO2-Ausstoß einer Reise ausgleichen lässt. Welchen Stellenwert das Thema Klimaschutz für deutsche Touristen generell hat, weiß Bente Grimm, Projektleiterin am Institut für Tourismus und Bäderforschung in Nordeuropa.

Energiebedingte EmissionenAusstoß von Treibhausgasen und Luftschadstoffen, die durch die Umwandlung von Energieträgern in elektrische und / oder thermische Energie (Strom- und Wärmeproduktion) freigesetzt werden.  2011 weiter rückläufig

Rauchende Schornsteine © Doin Oakenhelm – Fotolia.comEnergiewirtschaft, Industrie, Verkehr, Haushalte, Gewerbe, Handel und Dienstleistungen haben von 1990 bis 2011 in der Tendenz immer weniger Treibhausgase ausgestoßen. 2011 sank der Ausstoß im Vergleich zum Vorjahr um 3,7 Prozent. Besonders deutlich war der Rückgang im Sektor private Haushalte und Kleinverbrauch mit 18,6 Prozent aufgrund der milden Witterung in der Heizperiode. Im Verkehrssektor hingegen stiegen die Emissionen um 1,4 Prozent. Insgesamt war 2011 nach 2009 das Jahr mit dem zweitgeringsten Treibhausgas-Ausstoß seit 1990.

Klimawandel – Der KLIMASCOUT kann helfen

Roter Regenschirm; Brian Jackson © www.fotolia.comDer Klimawandel ist nicht nur in fernen Ländern bemerkbar, sondern auch bei uns können in Zukunft extreme Hitze, Starkregen und Stürme zunehmen und in Städten große Schäden anrichten. Wie man den Folgen des Klimawandels begegnen kann, zeigt das vom UBA geförderte Onlineportal www.KLIMASCOUT.de. Fragen wie z. B.: „Wie schütze ich mich vor extremer Hitze oder drohendem Hochwasser?“, „Wie verhalte ich mich richtig bei Unwetterwarnungen?“ oder „Was kann ich als Kleingärtner beachten, wenn ein Sturm kommt?“ werden beantwortet.

Treibhausgasausstoß 2012 um 1,6 Prozent gestiegen

Kraftwerk Jänschwalde mit Braunkohlentagebau im Vordergrund; Blumenkind © www.fotoloa.comDas zeigen erste, vorläufige Berechnungen des UBA. Insgesamt wurden 2012 rund 931 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente (CO2Äq) freigesetzt. Den Anstieg dominieren die CO2-Emissionen mit einem Plus von 2 Prozent gegenüber 2011. Der Grund: Es wurde mehr Strom aus Braun- und Steinkohle erzeugt und beim Heizen kam witterungsbedingt mehr Gas zum Einsatz. Deutschland übertrifft aber weiter seine Kyoto-Ziele deutlich. Im Vergleich zu 1990 sind die Treibhausgas-Emissionen um 25,5 Prozent gesunken, nötig gewesen wären nur minus 21 Prozent im Mittel der Jahre 2008 bis 2012. Noch für 2011 sahen die Treibhausgasemissionen mit ihrem Minus von 2,9 Prozent (27 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalente) gegenüber 2010 gut aus.

EU-Emissionshandel: Anpassung des Caps als Reaktion auf unerwartete Entwicklungen?

Rauchende Schornsteine © Christian Noval – Fotolia.comDer EU-Emissionshandel ist ein mengensteuerndes Instrument: Indem das Emissionsbudget (Cap) vor jeder Handelsperiode festgelegt wird, ist das Emissionsminderungsziel eindeutig definiert. Der Zertifikatspreis spiegelt die Knappheit im Markt wieder und setzt Anreize für emissionsarme Investitionen und Innovationen. Wenn sich jedoch Rahmenbedingungen stark und dauerhaft ändern, wie der unerwartet große Überschuss an Zertifikaten in der zweiten Handelsperiode, und dadurch in diesem Fall der Zertifikatspreis so stark sinkt, dass kaum Anreize für Investitionen bestehen, kann eine Anpassung des Caps nötig sein. Eine neue Studie im Auftrag des UBA schlägt Kriterien für eine Anpassung vor.

Korallenriffe durch Klimaerwärmung stark gefährdet

Korallenriff und bunter Fisch © vlad61_61 – Fotolia.comDie durch den Klimawandel steigenden Meerestemperaturen stellen eine sehr große Gefahr für die Korallenriffe mit ihrer unendlichen Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten dar, so eine vom UBA beauftragte Studie. Die globale Erwärmung müsste auf etwa 1,2 °C gegenüber dem vorindustriellen Niveau begrenzt werden, um zumindest 50 Prozent der Korallenriffe zu erhalten. Die Einhaltung der 2 °C-Obergrenze, die zurzeit von der UN-Staatengemeinschaft angestrebt wird, würde demnach bei Weitem nicht ausreichen, um die Korallenriffe wirksam zu schützen.

Anpassung an den Klimawandel

Themenblatt VersicherungenDer Klimawandel ist bereits spürbar – auch in Deutschland. Wie wirkt aber ein verändertes Klima auf Mensch und Umwelt? Und was können wir tun, um uns darauf einzustellen? Das UBA stellt in Themenblättern das Wissen zu Risiken des Klimawandels zusammen und zeigt mögliche Maßnahmen zur Anpassung auf.

Kinderbuch „Pia, Alex und das Klimaprojekt – Eine abenteuerliche Entdeckungsreise“

Einband des Kinderbuches „Pia, Alex und das Klimaprojekt“: Pia und Alex vor dem alten Pförtnerhäuschen der WetterstationDas alte Pförtnerhäuschen der Wetterstation liegt verlassen am Waldrand. Alex hatte entdeckt, dass die Tür nicht abgeschlossen ist. Seitdem trifft er sich hier oft mit Pia. Heute wollen die beiden für ihr Klimaprojekt in der Schule malen und basteln. Noch ahnen sie nicht, dass sie sich bald Hals über Kopf in ein unglaubliches Abenteuer stürzen werden … In dieser spannenden Geschichte für Kinder ab 8 Jahre geht es um den Klimawandel und was wir dagegen tun können.

Klimawandel: „Anpassungspioniere gesucht“ – und gefunden!

Blauer Kompass, Logo des Wettbewerbs „Anpassungspioniere gesucht!“ © UBADie Städte Stuttgart, Arnsberg und Wuppertal sowie die Münchener Wohnungsbaugenossenschaft WOGENO sind Gewinner des „Blauen Kompass 2011“. Der Preis prämiert die besten Ideen zur Anpassung an den Klimawandel in Deutschland. Er wurde am 12. Dezember 2011 erstmals von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt verliehen. Am Wettbewerb nahmen 59 Kommunen, Unternehmen und Verbände teil.

Emissionshandel: Luftverkehr in Startposition

Fliegendes Flugzeug vor blauem Himmel mit weißen Wolken; Quelle: eray haciosmanoglu © fotolia.deSeit Januar 2012 nimmt der Luftverkehr am europäischen Emissionshandel teil. Fluggesellschaften und Firmen mit Privatjets müssen dann für jede ausgestoßene Tonne Kohlendioxid eine Emissionsberechtigung abgeben. Die Deutschland zugeordneten Airlines haben im Dezember erstmals einen Bescheid über ihre CO2-Zertifikate erhalten. Damit erfahren die Unternehmen, welche Menge an Zertifikaten ihnen für den europäischen Emissionshandel bis 2020 kostenlos zusteht.
Erwartungsgemäß bestätigte der Europäische Gerichtshof am 21.12.2011, dass auch internationale Airlines zum Emissionshandel verpflichtet sind.

Klimaschutz durch Geo-Engineering?

Deckblatt HintergrundpapierBewusste, zielgerichtete, großtechnische Eingriffe in das Klimasystem, die die globale anthropogene Erwärmung verringern sollen, werden als Geo-Engineering bezeichnet. Bekannte Beispiele dieser Art sind die Ausbringung von Schwefelaerosolen in die Atmosphäre und die Ozeandüngung. Wie tragfähig sind solche Vorschläge? Das UBA informiert über Risiken, mögliche Kriterien zur Bewertung, rechtlichen Rahmen und gibt erste Empfehlungen für den Umgang mit dem Thema. Die neue Studie des BMBF bewertet den Einsatz von Geo-Engineering und zeigt, dass jeder Einsatz dieser Technologien potenziell globale Auswirkungen haben könnte. 

5 Schritte zur Anpassung an den Klimawandel

 

Logo Klimalotse; © UmweltbundesamtDer kostenlose Klimalotse ist der erste Leitfaden, der bei der Anpassung an den Klimawandel unterstützt. In fünf Schritten können Risiken und Chancen des Klimawandels erkannt und möglichen Maßnahmen entwickelt werden. Der Lotse richtet sich vor allem an kleine und mittlere Unternehmen sowie Kommunen.

Emissionshandelssysteme und ihre Vorkehrungen zum Schutz der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie

Titelblatt der Kurz-StudieIn zahlreichen Ländern und Regionen der Welt existieren oder entstehen Emissionshandelssysteme, um den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase zu begrenzen.
Diese enthalten meist Vorkehrungen zum Schutz der Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Industrie gegenüber Ländern mit geringeren Klimaschutzauflagen. Eine UBA-Kurzstudie hat die verschiedenen Ansätze untersucht und verglichen. Ein Ziel war, frühzeitig mögliche Hindernisse für die Verknüpfung von Emissionshandelssystemen zu einem globalen Kohlenstoffmarkt zu identifizieren.

Klimawandel: Auch das Recht muss sich anpassen

von Hochwasser überschwemmte Siedlung; Foto: Martina Topf © fotolia.deDer globale Klimawandel ist längst auch in Deutschland real. Wie das Umwelt- und Planungsrecht darauf reagieren muss, beantwortet eine neue UBA-Studie. Sie zeigt: Einige Rechtsgebiete, wie das Gewässerschutzrecht, sind schon auf einem guten Weg. Andere, wie das Raum- und Fachplanungsrecht, müssen noch angepasst werden, damit bei der Zulassung von Infrastrukturprojekten die Folgen des Klimawandels, wie eine Zunahme von Extremwetterereignissen, stärker berücksichtigt werden.

 

 

 

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