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Letzte Änderung: 14.01.2010
Die EU hilft beim Stromsparen: Seit 6. Januar 2010 müssen Rechner, Waschmaschinen, Fernsehgeräte und andere Büro- und Haushaltsgeräte, die in der EU in den Handel kommen, eine Reihe von Anforderungen erfüllen. Beim Neukauf sollten Sie darauf achten, dass in bestimmten Leerlaufzuständen der Höchstwert der Elektroleistung (1 Watt) eingehalten wird, die Geräte Stromsparzustände haben und der Hersteller über Leerlaufzustände informiert.
Mehr erneuerbare Energien, Energieeffizienz und energiesparendes Verhalten jedes Einzelnen sind der Schlüssel zur Senkung des energiebedingten CO2-Ausstoßes. Eine im Auftrag des UBA erstellte Studie zeigt globale Potenziale und Kosten auf. Bei der Analyse globaler Energieszenarien kommt sie zu dem Schluss, dass es unklar bleibt, warum die Potenziale in diesen nicht weiter ausgeschöpft werden.
Die Stromversorgung ist sicher – trotz Atomausstiegs und ohne in den nächsten Jahren zusätzliche fossile Kraftwerke ohne Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bauen zu müssen. Das ist Ergebnis der aktuellen UBA-Studie „Klimaschutz und Versorgungssicherheit”. Um die langfristigen Klimaschutzziele zu erreichen, muss sich die Stromversorgung grundlegend wandeln: mehr erneuerbare Energien, weniger Stromverbrauch durch mehr Effizienz, Ausbau der KWK und eine Verlagerung hin zu weniger CO2-intensiven Brennstoffen wie Gas. Gemeinsam mit dieser Studie veröffentlicht das UBA die Studie „Versorgungssicherheit in der Elektrizitätsversorgung” vom BET.
Wie viel Kohlendioxid (CO2 ) entsteht beim Heizen meiner Wohnung? Wie wirkt sich ein sparsameres Auto auf meine CO2-Bilanz aus? Wie viel CO2 steckt in der Nahrung, die ich esse? Mit dem CO2-Rechner können Sie sich selbst einen Überblick verschaffen, wieviel Treibhausgase pro Jahr Sie verursachen.
„Der Einsatz von Kompaktleuchtstofflampen für allgemeine Beleuchtungszwecke im Haushalt ist unter Strahlenschutzaspekten nicht bedenklich”, sagt das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS.) Die optische Strahlung sowie die elektrischen und magnetischen Felder der Lampen entsprechen den internationalen Grenzwertempfehlungen.
Manchem fällt es schwer, sich von der klassischen Glühlampe zu trennen. Hamsterkäufe sind jedoch nicht angebracht. Moderne Energiesparlampen halten länger, sparen Energie und entlasten somit auch die Haushaltskasse.
Die Ökodesign-Richtlinie der EU ist ein starkes und geeignetes Instrument, um die Energieeffizienz von Produkten zu erhöhen. Aus den beachtlichen Effizienzgewinnen aber auch absolute Einsparungen zu machen, ist eine Herausforderung. Mit der Publikation „Umweltgerechte Gestaltung energiebetriebener Produkte” stellt das Umweltbundesamt die Richtlinie, ihren Ausgestaltungsprozess sowie ihre Auswirkungen auf Hersteller und Verbraucher leicht verständlich dar.
Terrassenheizstrahler, oft auch „Heizpilze” genannt, haben in der öffentlichen Diskussion um den Klimaschutz für viel Aufsehen gesorgt. Aus Klimaschutzsicht sind die Heizstrahler sehr kritisch zu beurteilen. Das gilt sowohl für gasbetriebene, als auch für elektrische Heizstrahler. Denn das Beheizen von Außenflächen vergeudet Energie, deren Wert uns gerade heute immer bewusster wird.
Die Biogasbranche kann einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zum Umweltschutz insgesamt liefern. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass die Anlagen nach dem Stand der Technik gebaut und betrieben werden. Der vom Deutschen BiomasseForschungsZentrum (DBFZ) mit fachlicher Begleitung des UBA erstellte Bericht ist eine Bestandsaufnahme der in der Biogasbranche eingesetzten Technik. Schwerpunkte liegen im Bereich Immissionsschutz und Anlagensicherheit.
Im Gebäudebestand existieren enorme Möglichkeiten, den CO2-Ausstoß zu vermindern. Diese bleiben aber oft ungenutzt, da zu selten, und dann häufig nicht anspruchsvoll genug, energetisch saniert wird. Wie das Recht die Entwicklung zu energieeffizienteren Gebäuden unterstützen kann, zeigt die jetzt vom Umweltbundesamt veröffentlichte Studie „Rechtskonzepte zur Beseitigung des Staus energetischer Sanierungen im Gebäudebestand”.
Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz nützen nicht nur dem Klima, sondern auch der Beschäftigung. Investitionen in Energieeffizienz und Emissionsminderungen stärken langfristig den Wirtschaftstandort Deutschland. Sie könnten - so eine aktuelle Studie - bis 2020 rund 630.000 neue Arbeitsplätze schaffen.
Durch den Einsatz erneuerbarer Energien wurden 2007 in Deutschland Treibhausgase in Höhe von 106 Mio. Tonnen CO2-Äquivalenten vermieden. Das ist das Ergebnis einer UBA-Studie, in der die Emissionsbilanz erneuerbarer Energien für Strom, Wärme und Kraftstoffbereitstellung mit optimierten Methoden neu berechnet wurde. Vorketten (z.B. Herstellung und Wartung der Anlagen oder Gewinnung von Brennstoffen) wurden in die Netto-Bilanz mit einbezogen.
Ab 2011 dürfen ausschließlich hocheffiziente Asynchron-Drehstrommotoren in Verkehr gebracht werden. Das veröffentlichte der Ökodesign-Regelungsausschuss für Elektromotoren kürzlich im Amtsblatt der EU. Mit dieser Maßnahme werden bis zum Jahr 2020 voraussichtlich 63 Millionen Tonnen Kohlendioxid eingespart.
Mit den Energiespar-Ratgebern von CO2online und dem Umweltbundesamt können Sie Ihre Strom- und Heizkosten schrumpfen lassen. Und gleichzeitig schützen Sie Umwelt und Klima. Ob es um Heizkosten, Elektrogeräte oder die Modernisierung von Gebäuden geht: die Ratgeber geben Ihnen eine gute Orientierung.
Auf dem 1. Kongress „100%-EE-Regionen” hat das Umweltbundesamt eine nachhaltige Umgestaltung regionaler Energieversorgungskonzepte empfohlen. Unter etwa 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Kommunen, Landkreisen und Planungsregionen sowie Wissenschaft und Unternehmen fand über zwei Tage ein reger fachlicher Austausch statt.