Umweltkooperation mit dem Kaliningrader Gebiet

Übersichtskarte zum Kaliningrader Gebietzum Vergrößern anklicken
Das Kaliningrader Gebiet der Russischen Föderation
Quelle: BTE

Das Bundesumweltministerium (BMU), das Umweltbundesamt (UBA), das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) unterstützen im Kaliningrader Gebiet verschiedene Projekte zur Verbesserung des Umweltschutzes, der Vermittlung von Umweltbewusstsein und Umweltwissen sowie zum Kompetenzaufbau bei Schlüsselinstitutionen.

Das ist Voraussetzung für weitere Aktivitäten in der Umwelttechnik, im Naturschutz und auf der Ebene des Gesetzgebers. Begleitend zur projektbezogenen Zusammenarbeit finden seit 2002 die Deutsch-Russischen Umwelttage in Kaliningrad statt.

Das UBA wird vom BMU mit der administrativen und teils fachlichen Betreuung zahlreicher Beratungshilfeprojekte in der Region Kaliningrad beauftragt. Themenfelder des UBA sind dabei besonders Wasserwirtschaft und Gewässerschutz, Umwelttechnologien und Wirtschaft sowie Kreislaufwirtschaft. Das BfN ist zuständig für die fachliche Betreuung von Projekten zu Biodiversität und Naturschutz.

Das Spektrum der Förderprojekte der DBU reicht von der Sicherung natürlicher Lebensräume über Landschaftsplanung, die Entwicklung einer nachhaltigen und umweltgerechten Landwirtschaft, technischen Umweltschutz vor allem im Trink- und Abwasserbereich bis zur Entwicklung von Ansätzen des Ökotourismus und Erhöhung des Umweltbewusstseins bei der jungen Generation.

Die DBU förderte 2008 eine Wanderausstellung inkl. Begleitbroschüre mit dem Titel „Natur- und Umweltschutz verbinden - Deutsch-Russische Kooperationsprojekte im Kaliningrader Gebiet“ des Ostpreußischen Landesmuseums Lüneburg. Damit wurde erstmals ein Überblick zu verschiedenen deutschen Akteuren und ihren Aktivitäten im Kaliningrader Gebiet geschaffen. Mit dem inhaltlich erweiterten und aktualisierten Portal innerhalb des Webauftritts des UBA sollen die Fakten und Hintergründe der Umweltkooperation einem breiteren Publikum zugänglich gemacht werden. Es wird kein Anspruch auf Vollständigkeit der vielfältigen Aktivitäten auch anderer Akteure erhoben. Ziel ist neben der Information, der Austausch deutscher und russischer Akteure, um Kooperationen voranzubringen und einen Einblick in die Kooperationsprojekte deutscher staatlicher Akteure der Bundesrepublik zu geben.

Teilen:
Artikel:
Drucken Senden
Schlagworte:
 Beratungshilfeprogramm  Russland  Kaliningrader Gebiet