Metalle
Artikel
Edelstahl
Edelstahl umfasst eine ganze Bandbreite von Stahlwerkstoffen. Nach der Begriffsbestimmung für die Einteilung der Stähle (EN 10020) ist Edelstahl eine Bezeichnung für legierte oder unlegierte Stähle mit besonderem Reinheitsgrad. An dieser Stelle werden nur nichtrostende Stähle betrachtet, in den drei wichtigsten Legierungsgruppen der Chromnickelstähle, Chrommanganstähle sowie Chromstähle.
Eisen und Stahl
Eisen und Stahl sind die mit Abstand mengenrelevantesten metallischen Werkstoffe und spielen für die Entwicklung von Volkswirtschaften eine sehr bedeutende Rolle. In Europa sind rund 2500 unterschiedliche Stahlsorten mit entsprechenden chemischen Zusammensetzungen und Eigenschaften registriert.
Platin und Palladium
Platin und Palladium sind Edelmetalle und zählen zu den so genannten Platingruppenmetallen (PGM). Dank ihrer chemischen und physikalischen Eigenschaften spielen sie eine wichtige Rolle für funktionale Industrieanwendungen wie Katalysatoren und Hochtemperaturlegierungen. Weiterhin sind sie aufgrund ihres Wertes bedeutsam in der Schmuckherstellung und als Anlagegut.
Gold
Gold ist ein Edelmetall, das traditionell als Schmuck und Anlagegut, aber aufgrund seiner Eigenschaften auch in elektrischen und elektronischen Anwendungen verwendet wird. Es ist beständig gegenüber Luft, Wasser, Sauerstoff und Schwefel sowie resistent gegenüber Säuren und Laugen. Es hat eine hohe elektrische Leitfähigkeit und eine große Dehnbarkeit.
Silber
Silber ist ein weiches, glänzendes Edelmetall. Es ist an Luft und Wasser beständig, sehr duktil und hat die beste elektrische und thermische Leitfähigkeit aller Metalle. Es ist eines der am längsten genutzten Metalle der Menschheit und wurde traditionell als Schmuck- und Münzmetall eingesetzt, mittlerweile aber überwiegend in industriellen Anwendungen.
Zinn
Zinn ist ein sehr weiches Schwermetall mit einem für Metalle niedrigen Schmelzpunkt. Dank dieser Eigenschaft wird Zinn in Lötzinn eingesetzt, um elektronische Bauteile zu verbinden. Von hoher Bedeutung ist die Verwendung von Zinn auch als Lagermetall, in Bronzen und zur Verzinnung (Weißblech) sowie als Element in Chemikalien.
Blei
Blei ist ein toxisches Schwermetall. Aufgrund seiner Giftigkeit und der Eigenschaft, sich im Organismus anzureichern, wird die Verwendung von Blei zunehmend eingeschränkt. Jedoch ist Blei durch seine Robustheit und guten Ladeeigenschaften noch immer das Mittel der Wahl für Starterakkumulatoren im konventionellen Automobilsektor. Hierauf entfallen drei Viertel der Bleiverwendung.
Zink
Zink ist ein wichtiges Übergangsmetall, das vor allem zum Korrosionsschutz eingesetzt wird. Es bildet nicht nur eine witterungsbeständige Schutzschicht, sondern wirkt auf Grund seines unedlen Charakters zusätzlich noch als Opferanode. Weitere wichtige Einsatzgebiete liegen dank der niedrigen Verarbeitungstemperaturen in der Druckgussherstellung und der Verwendung in Legierungen.
Kupfer
Kupfer ist ein edles Metall, das eine außergewöhnlich hohe Leitfähigkeit für Wärme und Strom besitzt. Daher liegen die Haupteinsatzgebiete vor allem in den Bereichen elektrische Leitung und Wärmeaustausch. Der Einsatz von Kupfer in chemischen Verbindungen ist gegenüber dem metallischen Einsatz von untergeordneter Bedeutung.
Aluminium
Aluminium wird als Leichtmetall insbesondere im Bau-, Transport und Verpackungsbereich eingesetzt. Es werden häufig Legierungen genutzt, bei denen die Elemente Kupfer, Magnesium, Mangan, Silizium und Zink zumeist in geringen Konzentrationen eingesetzt werden. Insgesamt werden mehr als 200 verschiedene Aluminiumlegierungssorten verwendet.