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Letzte Änderung: 20.06.2013
Wer hätte das gedacht? Spülen mit der Maschine ist besser, als es per Hand zu machen. Aber nur, wenn die Maschine voll beladen wird, nicht vorgespült und nicht das heißeste Programm gewählt wird. Denn sie verbrauchen zum Spülen von 12 Maßgedecken im Vergleich 50 Prozent weniger Wasser und 28 Prozent weniger Energie. Obwohl moderne Spülmaschinen spielend mit Essensresten fertig werden, werden noch zu oft Besteck, Töpfe und Teller vorgespült. Dadurch wird eine Menge Wasser unnütz verbraucht. Der Stromverbrauch erhöht sich, wenn Sie die Geschirrkörbe nicht voll beladen und deshalb die Maschine öfter anstellen müssen. Achten Sie auch bei Neuanschaffung darauf, dass das Gerät nicht zu groß für Ihren Haushalt ist. Mit einem neuen, effizienten Geschirrspüler können Sie gegenüber einem 10 Jahre alten Gerät Stromkosten sparen. Die Energieverbrauchskennzeichnung hilft Ihnen bei der Entscheidung.
Gewächshausfolien, Kleiderbügel, Blumentöpfe - durchschnittlich treiben auf jedem Quadratkilometer Meeresoberfläche schon rund 13.000 Plastikmüllpartikel. Meerestiere verenden. Wir essen mit Schadstoffen belastete Fische. Der Handlungsbedarf ist also unübersehbar. Um Maßnahmen zu definieren und wirksame Aktionspläne gegen den Meeresmüll in europäischen Meeresregionen vorzubereiten, tagte vom 10. bis 12. April die internationale Marine-Litter-Conference. Es geht darum, das Abfallmanagement auf See zu verbessern, Schiffsbesatzungen zu sensibilisieren oder auch Mikroplastik in Körperpflegeprodukten zu vermeiden, die Abfallentsorgung in die Hafengebühren einzubeziehen und den Plastikeintrag von Land aus zu verhindern.
Beim Trinkwasser kommt es auch auf die letzten Meter an. Planung, Bau und Installation von Leitungen, Erwärmern und Armaturen müssen stimmen, damit das gute Trinkwasser auch gut aus dem Hahn kommt. Gemeinsam Verantwortung tragen für eine hygienisch sichere Trinkwasser-Installation ist daher das Thema einer Vortragsveranstaltung am 9. April im UBA .
Trinkwasser ist überall in Deutschland sehr gut - bis zum Hausanschluss. Damit es dann nicht durch das Material der Rohre, Schläuche, des Wasserhahns oder anderer Armaturen verunreinigt wird, ist die Trinkwasserverordnung ergänzt worden. Neu ist, dass das Umweltbundesamt nun für den Neubau und die Instandsetzung von Wasserversorgungsanlagen festlegt, welchen Anforderungen die Materialien hinsichtlich des Kontaktes mit Trinkwasser genügen müssen. Empfehlungen dazu gibt das Umweltbundesamt schon jetzt. Verbindlich werden sie sukzessive ab 2015.
Der Umweltingenieur Dr. Keppler und Frau Klarenthal, Bürgermeisterin einer kleinen Ferieninsel, schauen, ob alles bereit für die Gäste ist. Gibt es sauberes Trinkwasser und ist im Schwimmbad alles in Ordnung? Ihr könnt den beiden dabei helfen. Viel Spaß beim Daddeln im neuen Spiel des UBA für Kinder ab 12 Jahre.
Auch wenn es sich beim Baden oft kalt anfühlt, das Wasser der Ostsee erwärmt sich stärker als das anderer Meere. Und im warmen Wasser tummeln sich besonders gern Keime und Krankheitserreger. Als flaches Brackwassermeer, in das Salzwasser von der Nordsee hinein schwappt und Süßwasser von den Flüssen im Norden dazu kommt, bekommt sie die Klimaerwärmung schnell zu spüren. Aber obwohl die Überdüngung durch zahlreiche Abwassereinleitungen und Landwirtschaft noch nicht gestoppt ist, bessert sich langsam ihr Gesundheitszustand durch die Maßnahmen der letzen Jahre. Deshalb keine Sorge: Wegen der kühlen Sommertemperaturen besteht in diesem und wahrscheinlich auch in den kommenden Jahren kein Infektionsrisiko.
Die Gesundheitsämter wurden zur Überwachung und Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser befragt. Über 90 Prozent richten sich nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik und den UBA-Empfehlungen. Eine Schwimm- und Badebeckenwasserverordnung würden sie sehr befürworten.
Obwohl zumindest in Deutschland weniger Stickstoff und Phosphor in die Ostsee gelangen als noch vor Jahren, sind Algenwachstum, Trübung und Sauerstoffmangel (Eutrophierung) nicht selten anzutreffen. Viele Menschen in den Anrainerländern sind deshalb besorgt und bereit, jährlich insgesamt rund vier Milliarden Euro für die Reduzierung der Eutrophierung zu zahlen. Das hat eine neue, vom UBA unterstützte Studie des internationalen Forschungsnetzwerks BalticSTERNEin Forschungsnetzwerk von Partnern aus allen neun Ostseeanrainerstaaten mit Sekretariat beim Stockholm Resilience Centre. ermittelt. Für ein gesünderes Meeresökosystem sind beispielsweise die Deutschen bereit, zusätzlich 27,40 Euro pro Person und Jahr zu zahlen.
Stickoxidemissionen aus dem Seeverkehr können reduziert werden, wenn NOx-Emissionskontrollgebiete (NECA) ausgewiesen werden, in denen ab 2016 strengere Grenzwerte für Schiffsneubauten gelten. Zwei Studien haben nun die Einrichtung einer NECA für Nordsee und Ärmelkanal untersucht. Die positiven Umwelt- und Gesundheitseffekte überwiegen die Kosten für die notwendige Minderungstechnik an Bord. Die US- und Kanadische Küste sind bereits als NECA ausgewiesen.
Für Maßnahmen zur Fischwanderung flussaufwärts ist an Stauanlagen an Bundeswasserstraßen immer die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung (WSV) des Bundes zuständig. Sind aufgrund einer zusätzlichen Wasserkraftnutzung Maßnahmen zur schadlosen abwärtsgerichteten Fischdurchgängigkeit (z. B. bei Gefahr des Einsaugens von Fischen in die Turbine) erforderlich, fallen diese in die Verantwortung des Wasserkraftanlagenbetreibers. Ein Gutachten erläutert die Regelungen der §§ 34 und 35 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG).
Die aktuelle Liste des UBA , die alternative mikrobiologische Nachweisverfahren für mikrobiologische Überwachungsparameter enthält, gibt ein neues alternatives Nachweisverfahren für Enterokokken – Enterolert®-DW bekannt. Diese Liste erscheint seit 1. November 2011 nicht mehr im Bundesgesundheitsblatt, sondern wird auf der Website des UBA veröffentlicht.
Das Trinkwasser in Deutschland hat eine exzellente Qualität. Das haben tägliche Tests in allen größeren Wasserwerken von 2008 bis 2010 ergeben. Bei fast allen mikrobiologischen und chemischen Qualitätsanforderungen werden die strengen rechtlichen Vorgaben erfüllt. Es kann daher ohne Sorge getrunken werden. Wenn Hausleitungen jedoch aus ungeeignetem Material bestehen oder Wasserhähne verschmutzt sind, sollte das Wasser vor Genuss kurz ablaufen, bis es kühl aus dem Hahn kommt.
Wie gehen wir künftig mit unseren großen Strömen um? Und wie lassen sich Schifffahrt und wertvoller Naturraum sowie die Wiederherstellung vernetzter Fluss-Auenlandschaften in Einklang bringen? Diesen Fragen, die bereits in der Elbeerklärung von 1996 aufgeworfen wurden, widmen sich erneut BMU und BMVBS in einem zukunftsweisenden Eckpunktepapier. Die Umsetzung der Visionen erfordert sowohl politische und strategische als auch kommunikative Zusammenarbeit aller Elbanlieger.
Starke Niederschläge haben zu hohen Wasserständen und Überschwemmungen in Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Österreich, Schweiz, Tschechien und Polen geführt. Besonders betroffen sind die Einzugsgebiete der Donau, Inn, Mulde, Weiße Elster und Saale. Hochwasser führen auch Elbe, Lausitzer Neiße, Schwarze Elster und Spree. Bitte informieren Sie sich über die aktuellen Hochwasserwarnungen und Wasserstände.
Die meisten Bäche und Flüsse im südlichen Alpenvorland haben einen guten ökologischen Zustand. Das heißt, sie haben naturnahe Lebensräume und das Wasser weist eine nur geringe Nährstoffbelastung auf. Auch die Schadstoffbelastung ist bei gutem Zustand gering. Aber auch die Fließgewässer im südlichen Alpenvorland werden zur Energieerzeugung und in der Landwirtschaft genutzt sowie mit Hochwasserschutzanlagen versehen. Die Qualität der Gewässer lässt sich weiter durch Renaturierung verbessern.
In den Preisen, die wir für unser Trinkwasser zahlen, „verstecken“ sich auch die Leistungen, die Wasserversorger für den vorsorgenden Gewässer- und Gesundheitsschutz erbringen. Diese umwelt- und gesundheitspolitisch wichtigen Aufgaben sind jedoch nicht immer eindeutig erkennbar. Eine Studie des UBA untersuchte daher, wie diese Leistungen im Rahmen von Unternehmensbewertungen mit dem so genannten Benchmarking transparent und bewertbar gemacht werden können und wie der Stellenwert der vorsorgenden Leistungen in kartellrechtlichen Preisprüfungsverfahren gestärkt werden kann.
Die Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie sieht vor, dass die zuständigen Behörden für neue Maßnahmen zum Erreichen des geforderten „guten Umweltzustands“ Kosten-Nutzen-Analysen durchführen. Auch für aus Kostengründen unterlassene Maßnahmen sind solche Analysen notwendig, um nachzuweisen, dass die Kosten unverhältnismäßig hoch wären. Im Auftrag des UBA wurde nun eine Methodik für solche Analysen entwickelt und das Konzept in zwei Fallstudien angewendet und überprüft.
Eine neue Studie mahnt weiter zu Vorsicht bei der Erdgasförderung durch Fracking. Bis alle Umweltrisiken umfassend bewertet seien, raten die Gutachter davon ab, die Technik großflächig zur Gasförderung einzusetzen. Beim Fracking wird Erdgas durch künstlich erzeugte Risse im unterirdischen Lagergestein gefördert. Dabei kommen große Mengen Wasser und teils giftige Chemikalien zum Einsatz. Die Studie empfiehlt deshalb ein Fracking-Verbot in Trinkwasserschutzgebieten.
Jeden Tag verbrauchen wir pro Kopf 122 Liter Wasser in Deutschland. Dazu müssen wir nur den Hahn aufdrehen. Anderswo auf der Welt aber ist Wasser ein extrem knappes Gut. So leiden 2,7 Milliarden Menschen für mindestens einen Monat im Jahr unter Wassermangel. Green Radio spricht mit WWF-Experte Philipp Wagnitz und Jörg Rechenberg vom UBA über den Wasserfußabdruck von Produkten und den sparsamen Umgang mit dem kühlen Nass.
Zur umweltverträglichen Untersuchung der Auswirkungen von Chemikalien auf die Wasserwelt gibt es große, künstliche Testsysteme (Mesokosmen). Wie gestaltet man in möglichst kurzer Zeit die Versuchsbedingungen darin so realitätsnah wie möglich? Ein im Auftrag des Umweltbundesamtes durchgeführtes Forschungsvorhaben ist dieser Frage nachgegangen.
Die geänderte Trinkwasserverordnung ist seit November 2011 in Kraft und bietet einen besseren Schutz vor Legionellen. Für die Untersuchung von Legionellen in Trinkwasser-Installationen von Gebäuden ist die Probenahme gemäß DIN EN ISO 19458, Tabelle 1, Zweck b) durchzuführen. Das UBA aktualisiert derzeit gemeinsam mit der TWK die Empfehlung aus dem Jahr 2000.
Über 700.000 Menschen in Deutschland beziehen ihr Trinkwasser aus eigenen Brunnen oder Quellen. Gerade in ländlichen Gebieten sind Brunnen besonders wichtig für die Wasserversorgung. Das UBA gibt Tipps, wie der Genuss des kühlen Nasses gesund und sicher bleibt.
Luna und Polly Pop, 8 und 12 Jahre alt, umschiffen in ihrer alten Badewanne eine Wasserwissensklippe nach der anderen. Immer mit seinen Kommentaren dabei: der nervende Bademeister mit seiner Flüstertüte. Gemeinsam spüren sie den Fragen nach, wie es wäre, wenn es kein Wasser gäbe, woher das Wasser kommt und wohin es geht. Wie alt ist Wasser eigentlich und warum können manche Tiere auf der Wasseroberfläche gehen? Nebenbei probieren sie leckere Rezepte zum Durstlöschen. Dass man mit Wasser spielen und Spaß haben kann, wissen alle. Aber kann Wasser auch Musik machen?
…ab dem 1. November noch besser vor Krankheitserregern und Schadstoffen im Trinkwasser. Besonders wichtig für gutes Trinkwasser sind „die letzten Meter“: In falsch konstruierten und betriebenen Installationen in Gebäuden können sich gesundheitsschädliche Mikroorganismen, insbesondere Legionellen vermehren. Ungeeignete Installationswerkststoffe können unerwünschte, in seltenen Fällen sogar ungesunde Stoffe an das Trinkwasser abgeben. Dazugelernt und mit einem Grenzwert reagiert hat der Gesetzgeber auch bei Uran. Nicht wegen der Radioaktivität, sondern als giftiges, mancherorts natürlicherweise vorkommendes Schwermetall.
Mit diesem Forschungsvorhaben unterstützt das UBA die Bundesländer bei der Bewertung und Optimierung von Maßnahmenprogrammen, mit denen der „Gute Zustand“ des Grundwassers erhalten oder wiederhergestellt werden soll. Der erste Teil des Vorhabens beschäftigt sich mit der Bewertung von Maßnahmeprogrammen zur Verminderung der Nitratbelastung des Grundwassers. Im zweiten Teil wird erläutert, wie Messnetze zur Bewertung von punktförmigen Verunreinigungen optimiert werden können.
Quellen für das Auftreten von perfluorierten organischen Tensiden in Gewässern, im Abwasser und im Klärschlamm sind Abwassereinleitungen und die Belastung des Klärschlamms. Viele Maßnahmen zur Vermeidung und Verminderung des Eintrages dieser Stoffe sind bereits erfolgreich ergriffen. Das Fachgespräch war Plattform für den Informationsaustausch über PFC und zu Reduzierungsmaßnahmen.
Die Broschüre liefert einen Beitrag zum dauerhaften Schutz und Erhalt der lebenswichtigen Ressource Grundwasser. Sie gibt eine Übersicht über den Zustand des Grundwassers in Deutschland und beschreibt die Bedeutung für Mensch und Umwelt.
Die Elbe ist – wie alle anderen großen Flüsse Deutschlands – eine Bundeswasserstraße. Ob und wie sich die Binnenschifffahrt an der Elbe mit ökologischen Anforderungen in Einklang bringen lässt, beschreibt ein aktualisiertes Hintergrundpapier des Umweltbundesamtes.