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Letzte Änderung: 10.03.2010
Abfälle in Meeren, vor allem Plastikmüll, sind ein gravierendes ökologisches, ökonomisches und ästhetisches Problem. Woher der Müll stammt und wie man dem Eintrag entgegentreten kann, beschreibt ein neues Papier des UBA . Die jährlich in die Nordsee gekippten 20 000 Tonnen Müll haben sich mittlerweile auf ca. 600 000 Kubikmeter auf und im Meeresboden angesammelt. Die Strände des Nordostatlantiks weisen im Durchschnitt 712 Müllteile pro 100 Meter Küstenlinie auf. Das ist eine Gefahr für Meereslebewesen – sie strangulieren sich in Müllteilen oder verschlucken sie, ersticken daran oder verhungern. Die EG-Meeresstrategie-Rahmenrichtlinie verlangt eine gemeinschaftliche Bewertung aller menschlichen Belastungen auf die Meeresumwelt.
Gewässerschutz kann nur mit der Landwirtschaft, nicht gegen sie erfolgreich sein. Eine fachliche und kompetente Beratung der Landwirte ist dabei ein wichtiger Baustein. Die neue Broschüre des UBA wirbt für einen breiteren Einsatz gewässerschonender Maßnahmen und zeigt auf, dass Gewässerschutz nicht mit Ertragseinbußen einhergehen muss.
Die Alpen als überregionaler Wasserversorger Europas sind besonders stark vom Klimawandel betroffen. Einige inneralpine Regionen führen schon jetzt Anpassungsmaßnahmen an die veränderte Wasserverfügbarkeit durch. Das UBA hat im Auftrag der EEA und in Zusammenarbeit mit anderen in- und ausländischen renommierten Institutionen analysiert, welche Maßnahmen möglich sind, welche Schlüsselfaktoren dabei zum Erfolg führen und welche Barrieren überwunden werden müssen.
Quellen für das Auftreten von perfluorierten organischen Tensiden in Gewässern, im Abwasser und im Klärschlamm sind Abwassereinleitungen und die Belastung des Klärschlamms. Viele Maßnahmen zur Vermeidung und Verminderung des Eintrages dieser Stoffe sind bereits erfolgreich ergriffen. Das Fachgespräch war Plattform für den Informationsaustausch über PFC und zu Reduzierungsmaßnahmen.
Nach dem novellierten Wasserhaushaltsgesetz (WHG) soll mehr Regenwasser versickert werden - statt es wie bisher in die Kanalisation einzuleiten. Ein Konzept, wie Regenwasser dezentral und umweltgerecht bewirtschaftet werden kann, liefert ein Bericht des Umweltbundesamtes. Für eine Anwendung in der Praxis werden außerdem softwarebezogene Verfahren vorgestellt, die es Fachbehörden ermöglichen, Planungen für den Umgang mit Regenwasser zu bewerten und zu vergleichen.
Der Klimawandel verändert unsere Meere: Der Meeresspiegel steigt weiter und die Ozeane versauern. Das schädigt die Lebewesen im Meer. Doch nur intakte Meeresökosysteme können den Folgen des Klimawandels begegnen. Deshalb ist der Schutz unserer Meere besonders wichtig. Informationen liefert eine Broschüre des UBA.
Sie möchten wissen, wie viel CO2 oder wie viel Abfall der Industriebetrieb nebenan erzeugt? Seit 2008 müssen große Industriebetriebe über ihre Schadstofffreisetzungen in Luft, Wasser und Boden sowie über Schadstoffe im Abwasser und die entsorgten Abfallmengen berichten. Diese Informationen stehen allen Bürgerinnen und Bürgern seit dem 3. Juni 2009 im Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister (PRTR) Deutschland kostenlos über das Internet zur Verfügung.
Uran kann bei einer zu hohen Aufnahme auf die Dauer die Nieren schädigen. Das UBA hat 2004 einen Leitwert entwickelt, dessen Einhaltung auch Säuglinge schützt. Überschreitungen des UBA-Leitwertes kommen in Deutschland nur noch in maximal 0,6% aller Haushalte vor, und dabei vor allem in solchen, die ihr Trinkwasser aus Kleinanlagen beziehen.
Ein Bericht der EUA bestätigt, dass die Nutzung von Wasser in vielen Teilen Europas nicht nachhaltig ist. Obwohl Deutschland ein wasserreiches Land ist und die Entnahmen in den letzten 20 Jahren um ein Viertel gesunken sind, müssen auch hierzulande alle Wassernutzer zur Anpassung an den Klimawandel nach Wegen suchen, mit der Ressource Wasser umweltgerecht umzugehen.
Stickstoffeinträge aus der Landwirtschaft führen zu überhöhten Nitratgehalten im Grundwasser. Trotz intensiver Bemühungen nimmt die Nitratbelastung nur sehr langsam ab. Voraussichtlich werden auch 2015 noch viele Grundwasserleiter mit mehr als 50 mg/l Nitrat belastet sein.
Die gesetzlichen Anforderungen sind eindeutig: Trinkwasser darf keinen
Anlass zu gesundheitlicher Besorgnis bieten. Es muss alle Haushalte in
einwandfreier Qualität erreichen – farb-, geschmack- und geruchlos
sowie klar und kühl. Schlecht oder laienhaft erstellte Trinkwasserleitungen
und -armaturen in Haus und Wohnung können die Wasserqualität
aber noch auf den letzten Metern verderben. Tipps für gute Wasserqualität
in Haus und Wohnung finden Sie im neuen Ratgeber.
Unsere Meere bedecken etwa 70 Prozent der Erdoberfläche und spielen eine wichtige Rolle für Mensch und Umwelt z.B. als Nahrungsquelle, Transportweg, Rohstoff- und Energielieferant oder aber auch Erholungsraum. Schadstoffeinträge, Eutrophierung sowie Übernutzung haben unsere Meere an die Grenzen ihrer Belastbarkeit gebracht. Eine Bestandsaufnahme der derzeitigen Meeresschutzpolitik Europas sowie Vorschläge zur weiteren Verbesserung liefert ein neues UBA-Hintergrundpapier:
Dieses Thema war für den Fachausschuss für Umweltinformatik die Grundlage dafür, auf dem Workshop im Mai 2007 Konzepte, Ansätze und informationstechnische Entwicklungen vorzustellen und zu diskutieren. Die Präsentationen zeigen u.a. Lösungen zum Umgang mit dem online-Datenmanagement aus Grundwassermessstellen und zum Aufbau eines Data-Warehouse Wasser in Bayern.
Das im Auftrag des Umweltbundesamtes abgegebene Gutachten behandelt die Prüfung von bewuchshemmenden Schiffsfarben, in denen alternativ zu Bioziden Siliconöle eingesetzt sind. Diese Siliconöle können allerdings in das Wasser gelangen und somit Auswirkungen auf die marine Umwelt haben.
Kläranlagen verbrauchen mehr Strom als Krankenhäuser oder die Straßenbeleuchtung. In einem Fachgespräch 2007 zur Energieeffizienz kommunaler Kläranlagen wurde ein Forschungsprojekt des UBA vorgestellt. Dieses zeigt, dass der Stromverbrauch erheblich gesenkt und damit ein großer Beitrag zum Klimaschutz geleistet werden kann, ohne dass die Reinigungsleistung beeinträchtigt wird. Ein Hintergrundpapier stellt die wichtigsten Ergebnisse des Projekts vor.
Der zweite Workshop einer Veranstaltungsreihe von UBA und BfG zum Thema „Gewässerökologie und Schifffahrt” fokussierte auf die Aktivitäten des Bundes und der Länder, den guten ökologischen Zustand oder das gute ökologische Potenzial nach EG-Wasserrahmenrichtlinie in den Bundeswasserstraßen zu erreichen. Nur etwa 4 Prozent der Wasserkörper in den Bundeswasserstraßen erreichen den guten ökologischen Zustand oder das gute ökologische Potenzial, wenn keine Verbesserungsmaßnahmen durchgeführt werden.
Die verschiedenen Umweltgesetze greifen bei der Regulierung gefährlicher Stoffe zu wenig ineinander. Deshalb hat das UBA ein Diskussionspapier zur Identifizierung exemplarischer Schnittstellenprobleme und mit ersten Lösungsvorschlägen erstellt. Das Diskussionspapier wurde auf einem rechtswissenschaftlichen Fachgespräch am 7. 9. 2009 vorgestellt.
Am 20.10.2009 findet in Berlin ein Fachgespräch zur Klärung der Fragen, ab welchen Konzentrationen Legionellen gefährlich werden und wie das Risiko am wirkungsvollsten beherrscht werden kann, statt. Umweltbundesamt und RKI diskutieren dazu mit internationalen Experten.
Auf den Weltmeeren fahrende Schiffe pumpen Wasser zum Gewichtsausgleich in spezielle Tanks und lassen es an anderer Stelle wieder ab. Ungewollt werden so Bakterien, Algen, Krebse und Fische verbreitet, die einheimische Organismen verdrängen können. Nun wurden zwei neue deutsche Systeme zur Desinfektion von Ballastwasser anerkannt. „Dies ist ein großer Schritt für das ökologische Gleichgewicht der Meere.”, sagt UBA-Vizepräsident Holzmann.
Was sind Biozide? Wie gelangen Biozide in Gewässer? Und welche Auswirkungen können sie dort haben? Informationen zu diesen Fragen und mehr finden Sie im Bericht des Umweltbundesamtes.
Trinkwasser aus den über 2.600 großen zentralen Wasserversorgungsanlagen in Deutschland hat eine gute bis sehr gute Qualität. Dies belegt der zweite Bericht des Bundesgesundheitsministeriums und des Umweltbundesamtes über die Qualität von „Wasser für den menschlichen Gebrauch” für die Jahre 2005 bis 2007.
Das internationale Meeresschutzrecht schützt die Umwelt mittlerweile besser vor Gefahren der CO2-Speicherung im Meeresuntergrund. Zum Beispiel ist verboten, CO2 direkt in die Wassersäule einzupressen. Ferner muss die Speicherung dauerhaft sein. Aus Sicht des UBA fehlen aber klare Vorgaben für zulässige Leckageraten sowie für den Schutz der Meeresumwelt z.B. vor Versauerung. Ein neues Gutachten unterbreitet hierzu Vorschläge.
Die Bestandsaufnahmen in der EU, insbesondere im deutschsprachigen Raum zeigten: Die Ziele der EG-Wasserrahmenrichtlinie können nur erreicht werden, wenn die Gewässermorphologie verbessert wird. Auf dem Workshop am 11.-12.12.2008 soll diskutiert werden, wieviel morphologische Vielfalt mit Schifffahrt vereinbar ist und wie die Gewässerunterhaltung für die Schifffahrt ökologische Zielsetzungen der WRRL fördern kann.
Die Broschüre liefert einen Beitrag zum dauerhaften Schutz und Erhalt der lebenswichtigen Ressource Grundwasser. Sie gibt eine Übersicht über den Zustand des Grundwassers in Deutschland und beschreibt die Bedeutung für Mensch und Umwelt.
Die Elbe ist – wie alle anderen großen Flüsse Deutschlands – eine Bundeswasserstraße. Ob und wie sich die Binnenschifffahrt an der Elbe mit ökologischen Anforderungen in Einklang bringen lässt, beschreibt ein neues Hintergrundpapier des Umweltbundesamtes.
Viele Gewässer in Deutschland werden den „guten ökologischen Zustand" wegen hydromorphologischer Veränderungen nicht erreichen. Viele Maßnahmen an der Morpholgie der Fließgewässer führten nicht zu den erwarteten ökologischen Verbesserungen. Erfolgreiche Projekte und Ursachen für Erfolge und Misserfolge wurden in einem Workshop zusammengetragen und stehen als Bericht zur Verfügung.
Seit Jahrzehnten ist bekannt: Blei ist gesundheitsschädlich. Dennoch sind Wasserleitungen aus Blei in vielen Altbauten noch verbreitet. Bleihaltiges Wasser ist vor allem für Säuglinge, Kleinkinder und Schwangere nicht geeignet. Wer alte Bleileitungen im Gebäude hat, kann seine Gesundheit zuverlässig schützen, indem er oder sie die alten Rohre durch neue Leitungen aus zertifizierten Materialien ersetzt: Geeignete Materialien sind Kunststoffe, Edelstahl oder Kupfer, falls sie ein Zertifizierungszeichen der DVGW (Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfachs e.V.) aufweisen.
Zu diesem Thema hat das Umweltbundesamt eine Studie an das Institut für Ländliche Räume des Johann Heinrich von Thünen-Institutes (Braunschweig) vergeben. Im Rahmen der Studie wurde neben einer wissenschaftlichen Analyse der Fragestellung auch eine Befragung innerhalb der Umwelt- und Agrarressorts der Länder durchgeführt. Der Abschlussbericht liegt nun vor.
Erste Ergebnisse wurden bereits während eines Workshops am 10.12.2007 in Berlin vorgestellt. Weitere Vorträge ergänzten Entwicklungen und Erfahrungen der Biomassenutzung in Deutschland und in Europa aus Sicht des Gewässerschutzes.
Die Veränderung der Gewässermorphologie ist eine der wichtigsten Ursachen für das voraussichtliche Verfehlen des guten Gewässerzustands in den Flüssen nach EG-Wasserrahmenrichtlinie. Aus diesem Grund riefen die EU-Wasserdirektoren im Juni 2005 eine neue Aktivität ins Leben, die sich mit der Problematik der hydromorphologischen Veränderungen der Gewässer durch Wasserkraftnutzung, Schifffahrt und Hochwasserschutz auseinandersetzt.
Alle
Jahre wieder: Der Frühling beginnt, der Schnee schmilzt und die Hochwassergefahr
wächst. Das Umweltbundesamt informiert in der 47-seitigen, kostenlosen
Broschüre "Was Sie über vorsorgenden Hochwasserschutz wissen
sollten" sowohl darüber, wie Hochwasser entstehen, als auch wie
und von wem sich ihre negativen Folgen für Mensch und Umwelt verringern
oder verhindern lassen.
Zur Harmonisierung und Qualitätssicherung im marinen Monitoring wurde für das Bund/Länder-Messprogramm Nord- und Ostsee (BLMP) der Einfluss der Probenahme auf ausgewählte Monitoring-Parameter untersucht. Dazu sind an den Messstationen in der westlichen Ostsee zwei exakt geplante Probenahmen durchgeführt und ausgewertet worden. Die Ergebnisse zeigen, dass für alle untersuchten Parameter der Einfluss der Probenahme auf die Analysenergebnisse gering ist, sofern sie von geschultem und motiviertem Personal durchgeführt wird.