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Wasser, Trinkwasser und Gewässerschutz

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Letzte Änderung: 10.03.2010

Workshop: Gewässerökologie und Schifffahrt

Die Oder bei LebusDer zweite Workshop einer Veranstaltungsreihe von UBA und BfG zum Thema „Gewässerökologie und Schifffahrt” fokussierte auf die Aktivitäten des Bundes und der Länder, den guten ökologischen Zustand oder das gute ökologische Potenzial nach EG-Wasserrahmenrichtlinie in den Bundeswasserstraßen zu erreichen. Nur etwa 4 Prozent der Wasserkörper in den Bundeswasserstraßen erreichen den guten ökologischen Zustand oder das gute ökologische Potenzial, wenn keine Verbesserungsmaßnahmen durchgeführt werden.

Koordinierungsbedarf im Umweltrecht

Gefahrstoff, Quelle Foto: Wolszczak © www.fotolia.deDie verschiedenen Umweltgesetze greifen bei der Regulierung gefährlicher Stoffe zu wenig ineinander. Deshalb hat das UBA ein Diskussionspapier zur Identifizierung exemplarischer Schnittstellenprobleme und mit ersten Lösungsvorschlägen erstellt. Das Diskussionspapier wurde auf einem rechtswissenschaftlichen Fachgespräch am 7. 9. 2009 vorgestellt.

Legionellen-Fachgespräch

Foto: Legionellen im Wasser © Horst Brandt, www.Fotolia.deAm 20.10.2009 findet in Berlin ein Fachgespräch zur Klärung der Fragen, ab welchen Konzentrationen Legionellen gefährlich werden und wie das Risiko am wirkungsvollsten beherrscht werden kann, statt. Umweltbundesamt und RKI diskutieren dazu mit internationalen Experten.

Zwei neue Desinfektionsverfahren gegen „blinde Passagiere” im Ballastwasser von Schiffen

Containerschiff wird in einen Hafen gelotst; Quelle: Eric Gevaert © www.fotolia.deAuf den Weltmeeren fahrende Schiffe pumpen Wasser zum Gewichtsausgleich in spezielle Tanks und lassen es an anderer Stelle wieder ab. Ungewollt werden so Bakterien, Algen, Krebse und Fische verbreitet, die einheimische Organismen verdrängen können. Nun wurden zwei neue deutsche Systeme zur Desinfektion von Ballastwasser anerkannt. „Dies ist ein großer Schritt für das ökologische Gleichgewicht der Meere.”, sagt UBA-Vizepräsident Holzmann.

Biozide in Gewässern

Fluss in Wiesenlandschaft; Quelle: Eugeny Moskvitin © www.fotolia.deWas sind Biozide? Wie gelangen Biozide in Gewässer? Und welche Auswirkungen können sie dort haben? Informationen zu diesen Fragen und mehr finden Sie im Bericht des Umweltbundesamtes.   

Gute Noten für Trinkwasser

Trinkwasser aus den über 2.600 großen zentralen Wasserversorgungsanlagen in Deutschland hat eine gute bis sehr gute Qualität. Dies belegt der zweite Bericht des Bundesgesundheitsministeriums und des Umweltbundesamtes über die Qualität von „Wasser für den menschlichen Gebrauch” für die Jahre 2005 bis 2007.

CO2-Speicherung unter dem Meer

Am MeeresgrundDas internationale Meeresschutzrecht schützt die Umwelt mittlerweile besser vor Gefahren der CO2-Speicherung im Meeresuntergrund. Zum Beispiel ist verboten, CO2 direkt in die Wassersäule einzupressen. Ferner muss die Speicherung dauerhaft sein. Aus Sicht des UBA fehlen aber klare Vorgaben für zulässige Leckageraten sowie für den Schutz der Meeresumwelt z.B. vor Versauerung. Ein neues Gutachten unterbreitet hierzu Vorschläge.

Gewässerökologisch verträgliche Schifffahrt und schifffahrtverträgliche Gewässerökologie

FlusslaufDie Bestandsaufnahmen in der EU, insbesondere im deutschsprachigen Raum zeigten: Die Ziele der EG-Wasserrahmenrichtlinie können nur erreicht werden, wenn die Gewässermorphologie verbessert wird. Auf dem Workshop am 11.-12.12.2008 soll diskutiert werden, wieviel morphologische Vielfalt mit Schifffahrt vereinbar ist und wie die Gewässerunterhaltung für die Schifffahrt ökologische Zielsetzungen der WRRL fördern kann.

Grundwasser in Deutschland

Broschüre GrundwasserDie Broschüre liefert einen Beitrag zum dauerhaften Schutz und Erhalt der lebenswichtigen Ressource Grundwasser. Sie gibt eine Übersicht über den Zustand des Grundwassers in Deutschland und beschreibt die Bedeutung für Mensch und Umwelt.

Die Elbe: Schifffahrt und Ökologie im Einklang?

Die ElbeDie Elbe ist – wie alle anderen großen Flüsse Deutschlands – eine Bundeswasserstraße. Ob und wie sich die Binnenschifffahrt an der Elbe mit ökologischen Anforderungen in Einklang bringen lässt, beschreibt ein neues Hintergrundpapier des Umweltbundesamtes.

Ergebnisse des Workshops „Ökologische Effektivität von hydromorphologischen Verbesserungen an Fließgewässern” (Berlin, 14.-15.2.2008)

begradigtes Gewässer ohne LebensraumvielfaltViele Gewässer in Deutschland werden den „guten ökologischen Zustand" wegen hydromorphologischer Veränderungen nicht erreichen. Viele Maßnahmen an der Morpholgie der Fließgewässer führten nicht zu den erwarteten ökologischen Verbesserungen. Erfolgreiche Projekte und Ursachen für Erfolge und Misserfolge wurden in einem Workshop zusammengetragen und stehen als Bericht zur Verfügung.

Schwere Altlast: Trinkwasserleitungen aus Blei jetzt vollständig austauschen

Seit Jahrzehnten ist bekannt: Blei ist gesundheitsschädlich. Dennoch sind Wasserleitungen aus Blei in vielen Altbauten noch verbreitet. Bleihaltiges Wasser ist vor allem für Säuglinge, Kleinkinder und Schwangere nicht geeignet. Wer alte Bleileitungen im Gebäude hat, kann seine Gesundheit zuverlässig schützen, indem er oder sie die alten Rohre durch neue Leitungen aus zertifizierten Materialien ersetzt: Geeignete Materialien sind Kunststoffe, Edelstahl oder Kupfer, falls sie ein Zertifizierungszeichen der DVGW (Deutsche Vereinigung des Gas- und Wasserfachs e.V.) aufweisen.

Nachwachsende Rohstoffe zur Energiegewinnung – Neue Probleme für den Gewässerschutz?

Einband der Studie Der Einsatz nachwachsender Rohstoffe zur Energiegewinnung – neue Probleme für die Gewässer?Zu diesem Thema hat das Umweltbundesamt eine Studie an das Institut für Ländliche Räume des Johann Heinrich von Thünen-Institutes (Braunschweig) vergeben. Im Rahmen der Studie wurde neben einer wissenschaftlichen Analyse der Fragestellung auch eine Befragung innerhalb der Umwelt- und Agrarressorts der Länder durchgeführt. Der Abschlussbericht liegt nun vor.

Erste Ergebnisse wurden bereits während eines Workshops am 10.12.2007 in Berlin vorgestellt. Weitere Vorträge ergänzten Entwicklungen und Erfahrungen der Biomassenutzung in Deutschland und in Europa aus Sicht des Gewässerschutzes.

Hydromorphologie und Gewässerschutz

Ikons zum GewässerschutzDie Veränderung der Gewässermorphologie ist eine der wichtigsten Ursachen für das voraussichtliche Verfehlen des guten Gewässerzustands in den Flüssen nach EG-Wasserrahmenrichtlinie. Aus diesem Grund riefen die EU-Wasserdirektoren im Juni 2005 eine neue Aktivität ins Leben, die sich mit der Problematik der hydromorphologischen Veränderungen der Gewässer durch Wasserkraftnutzung, Schifffahrt und Hochwasserschutz auseinandersetzt.

Schutz vor Hochwasser - Aufgabe für viele!

Luftaufnahme eines Gehöfts inmitten eines ÜberschwemmungsgebietesAlle Jahre wieder: Der Frühling beginnt, der Schnee schmilzt und die Hochwassergefahr wächst. Das Umweltbundesamt informiert in der 47-seitigen, kostenlosen Broschüre "Was Sie über vorsorgenden Hochwasserschutz wissen sollten" sowohl darüber, wie Hochwasser entstehen, als auch wie und von wem sich ihre negativen Folgen für Mensch und Umwelt verringern oder verhindern lassen.

Qualitätssicherung im marinen Monitoring

Zur Harmonisierung und Qualitätssicherung im marinen Monitoring wurde für das Bund/Länder-Messprogramm Nord- und Ostsee (BLMP) der Einfluss der Probenahme auf ausgewählte Monitoring-Parameter untersucht. Dazu sind an den Messstationen in der westlichen Ostsee zwei exakt geplante Probenahmen durchgeführt und ausgewertet worden. Die Ergebnisse zeigen, dass für alle untersuchten Parameter der Einfluss der Probenahme auf die Analysenergebnisse gering ist, sofern sie von geschultem und motiviertem Personal durchgeführt wird.

 

 

 

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