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Letzte Änderung: 04.03.2010
Das Umweltbundesamt fordert eine Änderung des Anhangs XIII der REACH-Verordnung. Er enthält die Kriterien für die Identifizierung von PBT-/vPvB-Stoffen. Diese besorgniserregenden Stoffe stellen ein langfristig nicht vorhersehbares Risiko für die menschliche Gesundheit und die Umwelt dar.
Das UBA schlägt fünf Antracenöle für eine EU-weite Zulassungspflicht nach REACH vor. Sie gehören zu den Polyzyklischen Aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK), sind giftig und sollten dauerhaft aus Produkten verbannt werden.
Ist Kochwäsche nötig, um nicht durch Keime in der Kleidung krank zu werden? In einem Privathaushalt mit gesunden Personen ist ein 30 Grad-Waschgang ausreichend. Die eingesparten Energiekosten kommen Umwelt und Hauhaltskasse zu Gute.
Viele Produkte enthalten wegen guter Eigenschaften PFCs. Das UBA sagt, das ist bedenklich, weil sie durch Einatmen und Nahrungsaufnahme ins Blut gelangen, sich im Körper anreichern und mit dem Abwasser sowie Klärschlammausbringung ins Trinkwasser gelangen. Deshalb empfehlen das UBA und die Trinkwasserkommission Grenzwerte zum Schutz von Umwelt und Gesundheit.
Der Gemeinsame Stoffdatenpool von Bund und Ländern (GSBL) enthält verlässliche Informationen über chemische Stoffe und ihre Wirkung auf die Umwelt. Ersteinsatzkräfte, wie Feuerwehr und Polizei, nutzen die größte und wichtigste Stoffdatenbank in Deutschland bereits seit Jahren. Die Datenbank ist ab sofort auch für Bürgerinnen und Bürger kostenlos zugänglich.
Sie möchten wissen, wie viel CO2 oder wie viel Abfall der Industriebetrieb nebenan erzeugt? Seit 2008 müssen große Industriebetriebe über ihre Schadstofffreisetzungen in Luft, Wasser und Boden sowie über Schadstoffe im Abwasser und die entsorgten Abfallmengen berichten. Diese Informationen stehen allen Bürgerinnen und Bürgern seit dem 3. Juni 2009 im Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister (PRTR) Deutschland kostenlos über das Internet zur Verfügung.
Etwa 450.000 Tonnen Reinigungsmittel werden in Deutschland jährlich verkauft. Das UBA gibt Tipps, wie Sie beim Putzen, Abwaschen und Wäschewaschen Umwelt und Gesundheit und auch Ihren Geldbeutel schonen.
Die 4. Vertragsstaatenkonferenz zum Stockholmer Übereinkommen vom 4. bis 8. Mai 2009 in Genf hat einen Geschäftsplan beschlossen, der die Interessenvertreterinnen und -vertreter zur Bekämpfung von Malaria und zum Ausstieg aus der Anwendung des Insektizids DDT weltweit zusammenbringt. Damit stehen die Zeichen gut, in den kommenden Jahren in dieser dringenden Sache voran zu kommen.
Am 20. Januar 2009 ist die europäische GHS-Verordnung Nr. 1272/2008
in Kraft getreten. Das weltweit erste einheitliche System zur Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien wird nun auch in Europa angewandt. Eine sichtbare Neuerung stellen die abgewandelten Piktogramme dar – auch hinsichtlich ihrer Anzahl.
Was ist REACH und was geht mich das an? Diese und andere Fragen lassen sich mit dem E-Learning Tool eREACH beantworten. Mit diesem Online-Lehrgang können Unternehmen erlernen, wie REACH funktioniert und vor allem ihre eigene Rolle unter REACH erkennen und die sich daraus ergebenden Pflichten ableiten.
Das e-Learningangebot zu REACH – eREACH – ist auch als CD-Version erhältlich. Die CDs können unter Angabe der Versandadresse hier angefordert werden: info@umweltbundesamt.de
Der Beitrag hinterfragt, ob der Einsatz kupferhaltiger Pflanzenschutzmittel im ökologischen Landbau einem nachhaltigen Umgang mit der Ressource Boden entspricht. Ein Statement des UBA bestätigt das Risiko schädlicher Auswirkungen auf das Bodenleben und die Bodenfruchtbarkeit infolge der Kupferanreicherung im Boden bei langjähriger, wiederholter Anwendung.
Das Stockholmer Übereinkommen zu persistenten organischen Schadstoffen fordert die Vermeidung und Verminderung des Umwelteintrages von 12 langlebigen und anreicherbaren - und damit besonders gefährlichen Chemikalien. Für die Berichterstattung müssen die Staaten die Emissionsquellen dieser POPs identifizieren und die freigesetzten Mengen pro Jahr in einem Emissionsinventar quantifizieren. Deutschland hat deshalb Datenerhebungen für unbeabsichtigt freigesetzte POPs (PCDD/F, PAK, PCB, HCB) durchgeführt. Im vorliegenden Forschungsbericht sind sie veröffentlicht.
Die neue europäische Chemikalienverordnung REACH enthält eine Reihe von Schnittstellen zum Abfallrecht. Nach einer allgemeinen Einführung gibt ein Bericht des UBA eine Übersicht über mögliche Auswirkungen der REACH-VO auf verschiedene Abfallströme wie z.B. Papier, Glas, Kompost, Kraftwerksnebenprodukte, Rückstände der Metallindustrie, Batterien etc.
Waschen
bedeutet auch Umweltbelastung durch Verbrauch von Chemikalien, Energie
und Wasser. Es gibt jedoch viele Möglichkeiten, die Umwelt und
Gesundheit durch das eigene Waschverhalten weniger stark zu belasten.
Wie man beim Waschen die Umwelt schützen und zugleich die Haushaltskasse
entlasten kann, zeigt die Broschüre „Umweltbewusst Waschen – Umwelt
weniger belasten“.
Als Folge der Diskussion um Dioxin- und dl-PCB-Funde in der Umwelt hatte das BMU zu einem Fachgespräch am 7. April 2009 eingeladen. Ziele der Veranstaltung waren eine Bestandsaufnahme der Belastungen von Böden, die sich auch auf die Futtermittel- und Lebensmittelsicherheit auswirken, sowie die Koordinierung des weiteren Vorgehens von Bund und Ländern. In diesem Bericht werden die Stellungnahmen der Länder dargestellt und ausgewertet.
Die verschiedenen Umweltgesetze greifen bei der Regulierung gefährlicher Stoffe zu wenig ineinander. Deshalb hat das UBA ein Diskussionspapier zur Identifizierung exemplarischer Schnittstellenprobleme und mit ersten Lösungsvorschlägen erstellt. Das Diskussionspapier wurde auf einem rechtswissenschaftlichen Fachgespräch am 7. 9. 2009 vorgestellt.
Zum 64. Jahrestag der Charta der Vereinten Nationen am 24. Oktober 2009: Das UN-Programm SAICM bietet einen übergreifenden Ansatz für Grundregeln des sicheren Umgangs mit Chemikalien, die weltweit produziert und gehandelt werden - ein Beitrag zum globalen Umweltschutz.
Rund 1,3 Millionen Tonnen Wasch- und Reinigungsmittel belasten jährlich das Abwasser mit Chemikalien - doch es gibt ökologische Alternativen. Verbraucherinnen und Verbraucher erkennen sie am europäischen Umweltzeichen, der so genannten „EU-Blume”.
Auf Vorschlag der EU-Mitgliedstaaten sollen künftig 15 Chemikalien wegen schädlicher Wirkungen auf Umwelt und Gesundheit strenger reguliert werden.
Die Europäische Chemikalienbehörde (ECHA) veröffentlichte heute die Liste der Chemikalien und lädt auch Bürgerinnen und Bürger zur öffentlichen Kommentierung ein.
Bei Kunststoffaufbereitungs- und verwertungsbetrieben ist die Verunsicherung über die Auswirkungen von REACH auf das Kunststoffrecycling groß. Deshalb hat das UBA ein Projekt initiiert, das Anforderungen und Handlungsempfehlungen für die Firmen zusammenstellen wird, die Kunststoff recyceln.
Was sind Biozide? Wie gelangen Biozide in Gewässer? Und welche Auswirkungen können sie dort haben? Informationen zu diesen Fragen und mehr finden Sie im Bericht des Umweltbundesamtes.
Deutliche Fortschritte für die internationale Chemikaliensicherheit brachte die Vertragsstaatenkonferenz zum Stockholmer Übereinkommen in Genf: Die Liste international geächteter Chemikalien ist um neun langlebige und in der Nahrungskette sich anreichernde Chemikalien - so genannte POPs - auf 21 erweitert worden.
Das AMG regelt seit 1996 die Zulassung von Human- und Tierarzneimitteln. Die Reformen des europäischen Arzneimittelrechts 2001 und 2004 haben die Umweltbewertung von Arzneimitteln weiter gestärkt. Das UBA begrüßt daher, dass das AMG mit der Novellierung auch im Bereich Umweltbewertung weiter an das EU-Gemeinschaftsrecht angepasst wird.
Da Kupfer nicht abbaubar ist, reichert sich das Schwermetall bei langjähriger, wiederholter Anwendung von kupferhaltigen Pflanzenschutzmitteln im Boden an. Der Bericht dokumentiert die in Labor- und Freilandstudien beschriebenen schädlichen Auswirkungen der Kupferanreicherung auf das Bodenleben. Die zusammengetragenen Informationen untermauern die grundsätzlich ablehnende Haltung des Umweltbundesamtes zum Einsatz von Kupfer im Pflanzenschutz.
Zytostatika werden in der Krebstherapie verwendet. Sie sind wegen ihrer oft starken Nebenwirkungen nicht unproblematisch für die menschliche Gesundheit, können aber auch Risiken für die Umwelt bergen. Der Bericht fasst anhand einer Literaturstudie den aktuellen Wissensstand zusammen, präsentiert eine umfangreiche Verbrauchsbilanzierung und diskutiert das Umweltrisikobewertungsverfahren.
Welche chemischen und biologischen Mechanismen beeinflussen die Aufnahme von Metallen in Organismen und ihre Toxizität in der Umwelt? Dieses Gutachten geht der Frage nach, wie Organismen Metalle aufnehmen und möglicherweise im Körper anreichern. Die Autoren diskutieren, wie die Bioverfügbarkeit bei der Risikobewertung für Metalle berücksichtigt werden soll.
Unternehmen sollten nicht nur Autos leasen, sondern auch Chemikalien. Die Idee stellt das UBA in dem neuen Papier zum Konzept „Nachhaltige Chemie” vor. „Gerade innovative deutsche Chemieunternehmen haben gute Voraussetzungen für mehr Nachhaltigkeit mittels Chemikalienleasing. Wer sich in Krisenzeiten mit ressourcenschonenden Techniken gut aufstellt, hat bessere Chancen im globalen Wettbewerb”, so UBA-Präsident Troge.
Silber wird als Biozid in zahlreichen Produkten des täglichen Lebens eingesetzt. Das im Auftrag des Umweltbundesamtes abgegebene Gutachten enthält eine erste Risikoabschätzung des Silbereintrages in die Umwelt, Informationen über Biozid-Produkte und Einsatzmengen, Verbleib und Verhalten in der Umwelt sowie ökotoxikologische Daten.
Die REACH Verordnung verpflichtet Unternehmen, ihre gewerblichen Kunden und Verbraucher (auf Anfrage) zu informieren, falls in ihren Erzeugnissen ein als besonders gefährlich für Mensch und Umwelt identifizierter Stoff mit mehr als 0,1 Prozent enthalten ist. Eine erste Liste mit besonders besorgniserregenden Stoffen ist nun auf der Internetseite der Europäischen Chemikalienagentur einsehbar. Die Stoffe wurden durch das UBA, das BfR und sechs weitere Mitgliedstaaten der Europäischen Union identifiziert.
BfR und UBA empfehlen, Organozinnverbindungen in Verbraucherprodukten weiter zu begrenzen. Bedeutende Quellen für die Aufnahme dieser Substanzen sind PVC-Handschuhe und -Sandalen, Silikonmassen sowie Hygieneprodukte für Frauen, bei Kindern auch T-Shirts mit PVC-Aufdrucken, Windeln und PVC-Spielzeug.
Mit dem sogenannten „global harmonisierten System”, dem GHS, gibt es nun erstmals ein weltweit einheitliches System zur Einstufung und Gefahrenkennzeichnung von Chemikalien. Egal ob aus China, Indien, den USA oder Europa, überall wo das System eingeführt wird, werden Chemikalien in Zukunft nach denselben Kriterien eingestuft und Gefahren kenntlich gemacht. Was zum Beispiel giftig oder umweltgefährlich ist, trägt dann überall dasselbe Symbol. Eine neue Broschüre des Umweltbundesamtes informiert Sie darüber.