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Chemikalienpolitik und Schadstoffe, REACH

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Letzte Änderung: 04.03.2010

Dioxine und dl-PCB in der Umwelt – Ergebnisse eines Fachgesprächs im April 2009

Schafe weiden in einer Flussaue, im Hintergrund Industrieanlage; Quelle: oliver-marc steffen © fotolia.deAls Folge der Diskussion um Dioxin- und dl-PCB-Funde in der Umwelt hatte das BMU zu einem Fachgespräch am 7. April 2009 eingeladen. Ziele der Veranstaltung waren eine Bestandsaufnahme der Belastungen von Böden, die sich auch auf die Futtermittel- und Lebensmittelsicherheit auswirken, sowie die Koordinierung des weiteren Vorgehens von Bund und Ländern. In diesem Bericht werden die Stellungnahmen der Länder dargestellt und ausgewertet.

Koordinierungsbedarf im Umweltrecht

Gefahrstoff, Quelle Foto: Wolszczak © www.fotolia.deDie verschiedenen Umweltgesetze greifen bei der Regulierung gefährlicher Stoffe zu wenig ineinander. Deshalb hat das UBA ein Diskussionspapier zur Identifizierung exemplarischer Schnittstellenprobleme und mit ersten Lösungsvorschlägen erstellt. Das Diskussionspapier wurde auf einem rechtswissenschaftlichen Fachgespräch am 7. 9. 2009 vorgestellt.

Mit den Vereinten Nationen für eine weltweites Chemikalienmanagement

SAICM-LogoZum 64. Jahrestag der Charta der Vereinten Nationen am 24. Oktober 2009: Das UN-Programm SAICM bietet einen übergreifenden Ansatz für Grundregeln des sicheren Umgangs mit Chemikalien, die weltweit produziert und gehandelt werden - ein Beitrag zum globalen Umweltschutz.

Wasch- und Reinigungsmittel: Auf das „EU-Umweltzeichen” achten

EU-Umweltzeichen (EU-Blume)Rund 1,3 Millionen Tonnen Wasch- und Reinigungsmittel belasten jährlich das Abwasser mit Chemikalien - doch es gibt ökologische Alternativen. Verbraucherinnen und Verbraucher erkennen sie am europäischen Umweltzeichen, der so genannten „EU-Blume”.

REACH wird transparent

Reagenzgläser - Foto: elemental imaging © www.fotolia.deAuf Vorschlag der EU-Mitgliedstaaten sollen künftig 15 Chemikalien wegen schädlicher Wirkungen auf Umwelt und Gesundheit strenger reguliert werden. Die Europäische Chemikalienbehörde (ECHA) veröffentlichte heute die Liste der Chemikalien und lädt auch Bürgerinnen und Bürger zur öffentlichen Kommentierung ein.

REACH und Kunststoffrecycling

Gelber SackBei Kunststoffaufbereitungs- und verwertungsbetrieben ist die Verunsicherung über die Auswirkungen von REACH auf das Kunststoffrecycling groß. Deshalb hat das UBA ein Projekt initiiert, das Anforderungen und Handlungsempfehlungen für die Firmen zusammenstellen wird, die Kunststoff recyceln.

Biozide in Gewässern

Fluss in Wiesenlandschaft; Quelle: Eugeny Moskvitin © www.fotolia.de Was sind Biozide? Wie gelangen Biozide in Gewässer? Und welche Auswirkungen können sie dort haben? Informationen zu diesen Fragen und mehr finden Sie im Bericht des Umweltbundesamtes.   

Internationale Chemikaliensicherheit

Strukturformel - Quelle Bild: Lorelyn Medina © www.fotolia.deDeutliche Fortschritte für die internationale Chemikaliensicherheit brachte die Vertragsstaatenkonferenz zum Stockholmer Übereinkommen in Genf: Die Liste international geächteter Chemikalien ist um neun langlebige und in der Nahrungskette sich anreichernde Chemikalien - so genannte POPs - auf 21 erweitert worden.

Novellierung Arzneimittelrecht

Quelle: Tabletten Zsolt Bota Finna  © www.fotolia.deDas AMG regelt seit 1996 die Zulassung von Human- und Tierarzneimitteln. Die Reformen des europäischen Arzneimittelrechts 2001 und 2004 haben die Umweltbewertung von Arzneimitteln weiter gestärkt. Das UBA begrüßt daher, dass das AMG mit der Novellierung auch im Bereich Umweltbewertung weiter an das EU-Gemeinschaftsrecht angepasst wird.

Pflanzenschutz mit Kupfer – eine Gefahr für den Boden

RegenwurmDa Kupfer nicht abbaubar ist, reichert sich das Schwermetall bei langjähriger, wiederholter Anwendung von kupferhaltigen Pflanzenschutzmitteln im Boden an. Der Bericht dokumentiert die in Labor- und Freilandstudien beschriebenen schädlichen Auswirkungen der Kupferanreicherung auf das Bodenleben. Die zusammengetragenen Informationen untermauern die grundsätzlich ablehnende Haltung des Umweltbundesamtes zum Einsatz von Kupfer im Pflanzenschutz.

Arzneimittel: Umweltbewertung von Zytostatika

Tabletten; Quelle: Ivan Josifovic © www.fotolia.deZytostatika werden in der Krebstherapie verwendet. Sie sind wegen ihrer oft starken Nebenwirkungen nicht unproblematisch für die menschliche Gesundheit, können aber auch Risiken für die Umwelt bergen. Der Bericht fasst anhand einer Literaturstudie den aktuellen Wissensstand zusammen, präsentiert eine umfangreiche Verbrauchsbilanzierung und diskutiert das Umweltrisikobewertungsverfahren.

Umweltrisikobewertung von Metallen - Berücksichtigung der Bioverfügbarkeit

Fischschwarm, Quelle: Franck Mazeas © www.fotolia.deWelche chemischen und biologischen Mechanismen beeinflussen die Aufnahme von Metallen in Organismen und ihre Toxizität in der Umwelt? Dieses Gutachten geht der Frage nach, wie Organismen Metalle aufnehmen und möglicherweise im Körper anreichern. Die Autoren diskutieren, wie die Bioverfügbarkeit bei der Risikobewertung für Metalle berücksichtigt werden soll.

Chemikalien leasen – Umwelt entlasten

Unternehmen sollten nicht nur Autos leasen, sondern auch Chemikalien. Die Idee stellt das UBA in dem neuen Papier zum Konzept „Nachhaltige Chemie” vor. „Gerade innovative deutsche Chemieunternehmen haben gute Voraussetzungen für mehr Nachhaltigkeit mittels Chemikalienleasing. Wer sich in Krisenzeiten mit ressourcenschonenden Techniken gut aufstellt, hat bessere Chancen im globalen Wettbewerb”, so UBA-Präsident Troge.

Silberionen aus Biozid-Produkten gelangen in die Umwelt

Altes SilberbesteckSilber wird als Biozid in zahlreichen Produkten des täglichen Lebens eingesetzt. Das im Auftrag des Umweltbundesamtes abgegebene Gutachten enthält eine erste Risikoabschätzung des Silbereintrages in die Umwelt, Informationen über Biozid-Produkte und Einsatzmengen, Verbleib und Verhalten in der Umwelt sowie ökotoxikologische Daten.

Besorgniserregende Stoffe in Erzeugnissen

Die REACH Verordnung verpflichtet Unternehmen, ihre gewerblichen Kunden und Verbraucher (auf Anfrage) zu informieren, falls in ihren Erzeugnissen ein als besonders gefährlich für Mensch und Umwelt identifizierter Stoff mit mehr als 0,1 Prozent enthalten ist. Eine erste Liste mit besonders besorgniserregenden Stoffen ist nun auf der Internetseite der Europäischen Chemikalienagentur einsehbar. Die Stoffe wurden durch das UBA, das BfR und sechs weitere Mitgliedstaaten der Europäischen Union identifiziert.

Organozinnverbindungen in Verbraucherprodukten

PVC-SpielzeugBfR und UBA empfehlen, Organozinnverbindungen in Verbraucherprodukten weiter zu begrenzen. Bedeutende Quellen für die Aufnahme dieser Substanzen sind PVC-Handschuhe und -Sandalen, Silikonmassen sowie Hygieneprodukte für Frauen, bei Kindern auch T-Shirts mit PVC-Aufdrucken, Windeln und PVC-Spielzeug.

Welche Gefahren gehen von Chemikalien aus?

Einband der Broschüre Das neue Einstufungs-und Kennzeichnungssystem für Chemikalien nach GHS Mit dem sogenannten „global harmonisierten System”, dem GHS, gibt es nun erstmals ein weltweit einheitliches System zur Einstufung und Gefahrenkennzeichnung von Chemikalien. Egal ob aus China, Indien, den USA oder Europa, überall wo das System eingeführt wird, werden Chemikalien in Zukunft nach denselben Kriterien eingestuft und Gefahren kenntlich gemacht. Was zum Beispiel giftig oder umweltgefährlich ist, trägt dann überall dasselbe Symbol. Eine neue Broschüre des Umweltbundesamtes informiert Sie darüber.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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