Glossar

P

  • Polycyclische aromatische Kohlenwasserstoffe  (engl. PAH)

  • Ein Parasit zieht aus dem Zusammenleben mit anderen Lebewesen einseitig Nutzen. Meist schädigt der Parasit seinen Wirt, also das Lebewesen, von dem es profitiert. Mitunter stirbt der Wirt nach einiger Zeit infolge des Parasitismus. Zu den bekanntesten tierischen Parasiten gehören beispielsweise die Zecken.

  • Persistente, bioakkumulierende toxische Stoffe

  • Polychlorierte Biphenyle

  • Untergrund (Boden oder Fels einschließlich Eis und organischen Materials), der über mindestens zwei aufeinanderfolgende Jahre bei oder unter 0°C bleibt.

    Quelle: IPCC (2007): Klimaänderung 2007. Synthesebericht

  • Maß für die Lebensdauer einer chemischen Verbindung, die durch chemische, physikalische oder biologische Einflüsse (z.B. Sonnenstrahlung, Bodenbakterien) abgebaut wird.

  • Der Personenverkehrsaufwand ist das Produkt aus der Personenzahl und der zurückgelegten Strecke und wird in Personenkilometer (Pkm) gemessen. Eine weitere gängige Bezeichnung dafür ist „Verkehrsleistung“.

  • Statistischer Wert, der von einem bestimmten Prozentsatz der Messergebnisse einer Stichprobe eingehalten wird (z.B. 95 Perzentil ist der Wert, der von nur 5 % der Stichprobe überschritten wird)

  • Pestizide sind chemische Substanzen, die lästige oder schädliche Lebewesen töten, vertreiben oder in Keimung, Wachstum oder Vermehrung hemmen. Zu den Pestiziden gehören:

    - Herbizide gegen Pflanzen
    - Fungizide gegen Pilze
    - Bakterizide gegen Bakterien
    - Insektizide gegen Insekten
    - Molluskizide gegen Schnecken
    - Akarizide gegen Milben
    - Nematizide gegen Fadenwürmer
    - Rodentizide gegen Nagetiere
    - Avizide gegen Vögel

     

  • Normal 0 21 false false false DE X-NONE X-NONE

    /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-priority:99; mso-style-qformat:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin-top:0cm; mso-para-margin-right:0cm; mso-para-margin-bottom:10.0pt; mso-para-margin-left:0cm; line-height:115%; mso-pagination:widow-orphan; font-size:11.0pt; font-family:"Calibri","sans-serif"; mso-ascii-font-family:Calibri; mso-ascii-theme-font:minor-latin; mso-fareast-font-family:"Times New Roman"; mso-fareast-theme-font:minor-fareast; mso-hansi-font-family:Calibri; mso-hansi-theme-font:minor-latin;}

    Aus tiefen Gesteinsschichten kann auch geothermische Energie gewonnen werden, wenn kein natürlich vorkommendes Tiefenwasser vorhanden ist. Hierzu werden spezielle Methoden angewendet, die die Durchlässigkeit für Wasser im heißen Tiefengestein erhöhen. Bei solchen sogenannten petrothermalen Geothermiesystemen wird dann Wasser im Kreislauf immer wieder durch die neu geschaffenen Fließwege gepumpt und über der Erde zur Energieversorgung verwendet. Um dies zu ermöglichen wird bei der Erschließung des Reservoirs Wasser mit hohem Druck in die Erde gepresst (hydraulische Stimulation). Eine andere Methode nutzt eine Eigenschaft bestimmter Gesteine aus, hierbei werden durch Einbringen einer Wasser-Säure-Mischung die nötigen Fließwege durch Auflösen des Gesteins geschaffen (chemische Stimulation).

  • Als Fuß bezeichnet man bei Pflanzen den Bereich, an der sich die Triebe aus der Erde schieben.

  • Pflanzenschädigende Nematoden (oft auch als pflanzenpathogene oder pflanzenparasitäreNematoden bezeichnet)stechen Pflanzenzellen an und saugen sie aus. Einige Arten nutzen die Pflanzen auch, um sich in ihnen zu vermehren. Auffällige Schadbilder verursachen beispielsweise gallbildende Wurzelnematoden: Sie legen ihre Eier in die Wurzeln ihrer Wirtspflanzen, woraufhin sich an den Wurzeln kugelähnliche Gebilde entwickeln. In diesen wachsen die Larven heran. Pflanzenschädigende Nematoden sind nicht zu verwechseln mit den nützlichen Nematodenarten, die unter anderem gegen Schnecken sowie gegen Larven von Trauermücken, Schadkäfern und Schadfaltern eingesetzt werden können.

  • Pflanzenstärkungsmittel sind Stoffe und Gemische einschließlich Mikroorganismen, die ausschließlich dazu bestimmt sind, allgemein der Gesunderhaltung der Pflanzen zu dienen, oder Pflanzen vor nichtparasitären Beeinträchtigungen zu schützen. Sie dürfen keine schädlichen Wirkungen auf Menschen, Tiere oder das Grundwasser und auch keine sonstigen nicht vertretbaren Auswirkungen auf den Naturhaushalt haben. Im Gegensatz zu Pflanzenschutzmitteln wird dies jedoch nicht durch Studien überprüft.

  • Gewöhnliche Pflaume, Zwetsche und Zwetschge sind nach dem Standardwerk „Zander – Handwörterbuch der Pflanzennamen“ synonym zu verwendende Artbezeichnungen für Prunus  domestica subsp. domestica. Neben der Unterart Prunus domestica subsp. domestica gibt es laut Zander noch die Unterarten Prunus domestica subsp. insititia (Hafer-Pflaume, Kriechen-Pflaume), Prunus domestica subsp. italica (Reineclaude, Reneklode) und Prunus domestica subsp. syriaca (Mirabelle). Mangels maßgeblicher morphologischer, biochemischer oder cytogenetischer Unterschiede ist sich die Fachwelt allerdings bis heute uneins, ob eine solche Unterteilung in Unterarten gerechtfertigt ist. Im deutschen Sprachgebrauch werden in den nördlicheren Landesteilen alle Angehörigen der Art Prunus domestica als Pflaume bezeichnet – mit Ausnahme der Mirabelle. Im Süden es sich eingebürgert, runde, weichfleischige, eher schlecht vom Stein lösende Früchte mit wenig Säure als Pflaumen zu bezeichnen und eher längliche, feste, gut vom Stein lösende Früchte – meist mit intensiverem Geschmack und mehr Säure – als Zwetschen/Zwetschgen. Als Renekloden werden in Süddeutschland besonders saftige und aromatische Pflaumen von meist grünlicher Färbung bezeichnet.

  • Der pH-Wert ist ein dimensionsloses Maß des Säuregehalts von Wasser (oder einer Lösung). Reines Wasser hat einen pH-Wert von 7. Saure Lösungen haben einen pH-Wert unter 7 und basische Lösungen haben einen pH-Wert über 7. Der pH-Wert wird auf einer logarithmischen Skala gemessen. Daher entspricht eine pH-Wert-Abnahme um eine Einheit einer zehnfachen Zunahme des Säuregehalts.

    Quelle: IPCC (2007): Klimaänderung 2007. Synthesebericht

  • Als Photosynthese wird eine biochemische Reaktion bezeichnet, bei der Pflanzen unter Zuhilfenahme von Sonnenlicht aus Wasser und Kohlendioxid (CO2) Kohlenhydrate herstellen. Diese Energieträger bilden wiederum die Grundlage für das Pflanzenwachstum. Als Nebenprodukt der Photosynthese entsteht Sauerstoff.

  • Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst e.V.

  • In einem Plenterwald kommen Bäume unterschiedlichen Alters, Größe und Dimension auf kleinster Fläche vor. Er ist somit immer mehrschichtig und ein sich selbst verjüngender Dauerwald.

  • Phytotoxische Ozondosis (Phytotoxic Ozone Dose)

  • Persistente organische Verbindungen

  • Im Klimaschutz: Der Nutzen von Maßnahmen, die gleichzeitig aus unterschiedlichen Gründen umgesetzt werden, wobei anerkannt wird, dass die meisten Maßnahmen, die zur Treibhausgasminderung entworfen wurden, andere, oft mindestens so wichtige Begründungen haben (zum Beispiel im Zusammenhang mit Zielen in Entwicklung, Nachhaltigkeit und Gerechtigkeit). Der Begriff Nebeneffekt wird auch in einem allgemeineren Sinn verwendet, um sowohl die positiven als auch die negativen Seiten des Nutzens abzudecken.

    Quelle: IPCC (2007): Klimaänderung 2007. Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger

  • ppb: parts per billion = 1 Teil pro Milliarde

  • Parts per million, Anteile pro Million

  • Die benötigte Energiemenge, die mit den natürlich vorkommenden Energieformen bzw. Energiequellen – etwa aus Kohle, Gas, Öl oder von Sonne, Wind etc. – zur Verfügung steht. Mit einem oder mehreren Umwandlungsschritten werden aus der Primärenergie die Sekundärenergieträger wie Strom, Heizöl und Benzin gewonnen.

  • Primärrohstoffeinsatz (englisch „Raw Material Input“ / RMI): Ein Stoffstromindikator: Entspricht dem „Direct Material Input“ (DMI), bei dem die Massen der eingehenden Materialien allerdings in Roh-stoffäquivalenten ausgedrückt werden, d.h. unter Einbezug der indirekten Stoffströme. Gebräuchliche Einheit ist „Tonnen pro Jahr“. In der wirtschaftsraumbezogenen Stoffstromrechnung berechnet sich der RMI aus der Gesamtmasse der im Inland gewonnenen Primärrohstoffe und der – in Rohstoffäquivalente umgerechneten – importierten Rohstoffe, Halb- und Fertigwaren. (Quelle: UBA 2012: Glossar zum Ressourcenschutz)

  • auf Klima bezogen:

    Das Resultat eines Versuchs, eine Schätzung der effektiven Entwicklung des Klimas in der Zukunft vorzunehmen, zum Beispiel auf saisonaler, jahresübergreifender oder längerfristiger Zeitskala. Weil die zukünftige Entwicklung des Klimasystems stark von den Ausgangsbedingungen abhängen kann, bestehen solche Prognosen in der Regel aus Wahrscheinlichkeitsangaben (siehe auch Klimaprojektion, Klimaszenario).

    Quelle: IPCC (2007): Klimaänderung 2007. Synthesebericht

  • Eine mögliche zukünftige Entwicklung einer einzelnen Größe oder einer Reihe von Größen, oft mit Hilfe eines Modells berechnet. Projektionen werden von Prognosen unterschieden, um hervorzuheben, dass sie Annahmen beinhalten, zum Beispiel betreffend künftiger sozioökonomischer und technologischer Entwicklungen, die vielleicht realisiert werden, vielleicht aber auch nicht, und dass sie deshalb wesentlichen Unsicherheiten unterworfen sind. Siehe auch Klimaprojektion und Klimaprognose.

    Quelle: IPCC (2007): Klimaänderung 2007. Synthesebericht

  • Pollutant Release and Transfer Register; deutsch: Schadstofffreisetzungs- und -verbringungsregister

×

Sie suchen Daten und Fakten zur Umwelt?
Helfen Sie mit, unseren Internetauftritt zu verbessern.

Ja, ich mache mit