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Internationaler Umweltschutz, Antarktis

Aktuelles

Letzte Änderung: 24.05.2013

Forschung in der Antarktis: Was sind die rechtlichen Rahmenbedingungen?

Ansicht der  „Kohnen-Station“ in Dronning Maud Land, Antarktis; © Fritz Hertel, UmweltbundesamtForschungstätigkeiten Deutschlands in der Antarktis bedürfen der Genehmigung des UBA. Dabei sind Umweltschutz und Forschungsfreiheit in einen angemessenen Ausgleich zu bringen. Die relevanten rechtlichen Regelungen hat das UBA durch drei voneinander unabhängige Gutachten analysieren lassen. Ergebnis: Dem UBA kommt bei der Genehmigungsentscheidung ein Beurteilungsspielraum zu, der gerichtlich nur eingeschränkt überprüfbar ist. Die Gutachten stellen genauer dar, wie das nationale Recht den verfassungsrechtlichen und völkerrechtlichen Vorgaben Rechnung tragen muss.

UBA-Broschüre zum Beratungshilfeprojekt „Entwicklung eines nachhaltigen Abfallwirtschaftskonzeptes in der Stadt Khanty-Mansiysk, Russland“

UBA-Broschüre zum Beratungshilfeprojekt „Entwicklung eines nachhaltigen Abfallwirtschaftskonzeptes in der Stadt Khanty-Mansiysk, Russland“Das Projekt wurde 2010 - 2012 durchgeführt. Nun liegt eine Broschüre in Englisch und Russisch vor. Sie beschreibt die grundlegenden Schritte zur Entwicklung eines Abfallwirtschaftskonzeptes für die Stadt Khanty-Mansyisk und die Ergebnisse. Die Broschüre beschreibt Erfahrungen, die von Mitarbeitern anderer Stadtverwaltungen beim Aufbau einer nachhaltigen Abfallwirtschaft genutzt werden können.

Umweltschutz braucht globales Denken: UNEP-Direktor zu Besuch beim UBA

UBA-Präsident Jochen Flasbarth (links) und UNEP-Exekutivdirektors Achim Steiner im Gespräch im UBA Dessau; Foto: © UBABeim Besuch des UNEP-Exekutivdirektors Achim Steiner am 23. April 2013 im UBA Dessau standen Fragen zum internationalen Umweltschutz, wie die Vermüllung der Meere sowie der fortschreitende Verlust an fruchtbaren Böden, im Mittelpunkt der Gespräche. Außerdem ging es um die neue Rolle von UNEP nach dessen Aufwertung auf dem Rio+20-Gipfel 2012. UBA-Präsident Jochen Flasbarth: „Wir können beim Klima-, Bodenschutz oder der Verbreitung umweltgefährdender Chemikalien letztlich nur mit internationalen Vereinbarungen vorankommen.“

Strategie für eine nachhaltige Tourismusentwicklung in den Karpaten

Blick auf den höchsten Teil der Karpaten, die Hohe Tatra; © 2012 Zuzana OkanikovaDas UBA unterstützt den Verein Ökologischer Tourismus in Europa (Ö.T.E.) dabei, eine breit angelegte Konsulation mit Regierungen,Tourismusagenturen und NGOs durchzuführen, um der nächsten Vertragsstaatenkonferenz im Oktober 2014 eine beschlussreife Strategie für eine nachhaltige Tourismusentwicklung vorzulegen.

Vereinte Nationen werten ihr Umweltprogramm auf

UBA-Präsident Jochen Flasbarth auf der UNEP-Konferenz in Nairobi; Quelle: UBADas Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) erhält größere Bedeutung. Ab sofort gehören alle Staaten der Vereinten Nationen der Institution an. Das beschlossen alle UN-Mitgliedstaaten zum Abschluss der fünftägigen UNEP-Konferenz in Nairobi. „Bei der Gründung des Programms Anfang der siebziger Jahre hatte der Umweltschutz weltweit kaum Bedeutung, und es hat sehr lange gedauert, die damals eingeführte Struktur zu ändern", sagte UBA-Präsident Jochen Flasbarth, der die deutsche Delegation geleitet hatte. "Die Stärkung von UNEP war längst überfällig und ist ein sehr wichtiger Schritt."

Die Rolle der Satellitenfernerkundung im Umweltschutz

Delegation Baschkortostan; Foto: © Ralph Wollmann, UmweltbundesamtBestandsaufnahmen und Kartierungen von Naturressourcen sowie Umweltmonitoring und präventiver Umweltschutz sind heute ohne Satellitenfernerkundung undenkbar. Das DLR  informierte in einem Beratungshilfeprojekt Experten aus verschiedenen Ministerien und einer Universität der Republik Baschkortostan (Russische Föderation) über den Einsatz der Fernerkundung im Umweltschutz.

UBA unterstützt bulgarische Umweltagentur im Rahmen des Beratungshilfeprogramms

Personen im Labor ; Lightpoet © www.fotolia.comDas UBA koordiniert einen Erfahrungsaustausch zwischen Laborpersonal der bulgarischen Umweltagentur (ExEA) und deutschen Umweltlaboratorien, um Defizite bei der Analyse chemischer Parameter zur Überwachung der Gewässer nach Wasserrahmenrichtlinie zu überwinden.

Know-How-Transfer zur Revitalisierung von Industriebrachen in Kaliningrad (Russland)

Infolge der politischen und wirtschaftlichen Veränderungen seit Anfang der 1990er Jahre unterliegen die Ballungsgebiete der Russischen Föderation einem bedeutenden wirtschaftlichen und sozialen Strukturwandel. Dies hat gravierende Auswirkungen auf den Bestand alter Industriebetriebe und anderer gewerblicher Einrichtungen. Zahlreiche Brachflächen bestimmen auch in Kaliningrad das Bild in Gebieten früherer wirtschaftlicher Aktivitäten. Mit einem vom Umweltbundesamt fachlich begleiteten Beratungshilfeprojekt wollen Experten der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Hamburg die Mitarbeiter der Kaliningrader Stadtverwaltung und privater Unternehmen für das Thema Altlastensanierung sensibilisieren und deren Akzeptanz der Anforderungen modernen Flächenrecyclings erhöhen.

UBA und BfS ermöglichen Schulungen von Mitarbeitern des estnischen Umweltamts zum Strahlenschutz

Zentrale des BfS in Salzgitter. Foto: BfSIm Rahmen eines vom Umweltbundesamt und dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) begleiteten Beratungshilfeprojekts wurden 2011 leitende Mitarbeiter des estnischen Umweltamts zu Fragen des Strahlenschutzes geschult. Die Schulung übernahmen Fachleute des BfS, des Bayerischen Landesamtes für Umwelt und des Max-Rubner-Instituts.

Leitfaden zur  Prüfung der Umweltverträglichkeit von Offshore-Windenergieanlagen im Baltikum

Windpark auf dem Meer; Foto: Wolfgang Reiss © fotolia.deDie baltischen Republiken beabsichtigen, in größerem Umfang Offshore-Windenergieanlagen zu installieren. Bisher fehlen Vorgaben, wie die Folgen für die Meeresumwelt in der Umweltverträglichkeitsprüfung ermittelt und bewertet werden können. Das UBA hat einen im Rahmen des Beratungshilfeprogramms entwickelten Leitfaden herausgegeben, der eine auf  die baltischen Republiken zugeschnittene Folgenprüfung vorschlägt.

Broschüre zur umweltpolitischen Zusammenarbeit mit Mittel- und Osteuropa

Die BMU-Broschüre „Umweltpolitische Zusammenarbeit mit Mittel- und Osteuropa” ist in neuer Auflage erschienen. Sie stellt unterschiedliche Programme der Umweltzusammenarbeit dar und gibt einen Überblick über die bi - und multilaterale Kooperation mit den Staaten Mittel- und Osteuropas, des Kaukasus und Zentralasiens während der letzten Jahre. Projektbeispiele aus dem Beratungshilfeprogramm und  EU-Twinning-Projekte, an denen das UBA mitwirkte, illustrieren die Zusammenarbeit.

 

 

 

 

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