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Letzte Änderung: 18.11.2009
Die Sicherung der Lebensqualität in europäischen Städten ist eine schwierige Aufgabe für Politiker auf allen Verwaltungsebenen – mit vielfältigen Perspektiven. Der Bericht der Europäischen Umweltagentur zeigt Ideen auf, wie Städte ein ausbalanciertes und mit nachhaltiger Entwicklung kompatibles Konzept für Lebensqualität entwickeln können.
Am 20. Februar 2009 startete in der Antarktis die neue Forschungsstation „Neumayer III“ ihre Arbeit. Den Bau und Betrieb der Station hatte das UBA nach intensiver Prüfung der Umweltauswirkungen mit einigen Umweltschutzauflagen genehmigt. Was Besucherinnen und Besucher der Antarktis beachten müssen, fasst das UBA in einem aktualisierten Leitfaden zusammen.
Im Rahmen des Beratungshilfeprojektes proben Bevölkerung, Anlagenbetreiber und Katastrophenhelfer in Armenien den Ernstfall: ein wichtiger Ansatzpunkt, um katastrophale Störfälle in der Nähe von Industrieanlagen zu minimieren. Das Beratungshilfeprogramm fördert ein Trainingsprogramm und trägt damit zur Umsetzung der UNECE „Industrieunfall“-Konvention bei.
Das Vorhaben "CAPACITY BUILDING ON EUROPEAN COMMUNITY ENVIRONMENTAL POLICY FOR THE REGIONAL AND LOCAL ENVIRONMENTAL ADMINISTRATION IN LATVIA" zur Beratung und Unterstützung Lettlands bezüglich der Umsetzung des Acquis Communautaire auf kommunaler und regionaler Ebene ist erfolgreich beendet.
Das Beratungshilfeprogramm des BMU fördert mit dem Projekt „Aufbau eines Nationalparksystems in Turkmenistan“ einen wichtigen Beitrag zum globalen Schutzgebietsnetzwerk, das auf der 9. Vertragsstaatenkonferenz zum Übereinkommen über biologische Vielfalt verhandelt wurde.
Das Beratungshilfeprogramm setzt seit 2000 auf Umweltschutz durch Wissenstransfer. Staaten in Mittel- und Osteuropa, dem Kaukasus und Zentralasien nehmen eine länderspezifische Beratung wahr: z.B. zu Abfallwirtschaftsplanung in Rumänien oder zur Uranbergbausanierung in Kirgisistan. Einige laufende Projekte beschäftigen sich mit dem Aufbau von Organisationsstrukturen im Umweltbereich.
Über Ziele, Inhalte und Leistungen des Beratungshilfeprogramms für den Umweltschutz in den Staaten Mittelosteuropas, des Kaukasus und Zentralasiens informiert ein Faltblatt jetzt auch auf Russisch. Seit dem Bestehen des Programms im Jahr 2000 koordinierte, verwaltete und begleitete das UBA rund 200 Projekte, zum Teil gemeinsam mit dem Bundesamt für Naturschutz, dem Bundesamt für Strahlenschutz und dem Bundesumweltministerium.
Das Regionale Umweltzentrum Zentralasien (CAREC), gegründet im Jahr 1999 im Rahmen des Umwelt-für-Europa-Prozesses, arbeitet in den Staaten Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan, Turkmenistan und Usbekistan an der Verbesserung der Umweltsituation. Ziel eines Beratungshilfeprojekts war u.a. die Neuordnung der Organisations-, Management- und Finanzstrukturen von CAREC, um seine Position in der Region zu stärken.
Die BMU-Broschüre „Umweltpolitische Zusammenarbeit mit Mittel- und Osteuropa“ ist in neuer Auflage erschienen. Sie stellt unterschiedliche Programme der Umweltzusammenarbeit dar und gibt einen Überblick über die bi - und multilaterale Kooperation mit den Staaten Mittel- und Osteuropas, des Kaukasus und Zentralasiens während der letzten Jahre. Projektbeispiele aus dem Beratungshilfeprogramm und EU-Twinning-Projekte, an denen das UBA mitwirkte, illustrieren die Zusammenarbeit.
Die Baikalinsel Olchon wird jeden Sommer zum Tourismuszentrum der Region Irkutsk. Ein deutlich sichtbares Problem ist der Müll, der am Strand und in den Wäldern liegt. Im Rahmen einer deutsch-russischen Hochschulkooperation, gefördert durch das Beratungshilfeprogramm des BMU, entwickelten Lehrkräfte und Studenten gemeinsam mit der lokalen Bevölkerung und Verwaltung ein Abfallwirtschaftskonzept für die Insel.
Die Wasserqualität der polnisch-ukrainischen Grenzflüsse Bug und San ist international von Bedeutung. Sie hat starken Einfluss auf die problematische Wasserqualität der Weichsel und auch auf die der Ostsee. Ein Projekt analysierte den aktuellen Zustand der Haupt- und Zuflüsse und zeigte konkreten Sanierungsbedarf und Modernisierungsmaßnahmen für Kläranlagen der größeren Städte auf.
Um die Antarktis in ihrer Ursprünglichkeit zu erhalten, gelten für alle Besucher international verbindliche Verhaltensregeln. Ein aktualisierter Leitfaden und ein Faltblatt informieren Besucher und Touristen, wie sie die einzigartige antarktische Tier- und Pflanzenwelt schützen und auf ihre eigene Sicherheit achten.