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Gesundheit und Umwelthygiene

Aktuelles

Letzte Änderung: 16.03.2010

Dioxine und dl-PCB in der Umwelt – Ergebnisse eines Fachgesprächs im April 2009

Schafe weiden in einer Flussaue, im Hintergrund Industrieanlage; Quelle: oliver-marc steffen © fotolia.deAls Folge der Diskussion um Dioxin- und dl-PCB-Funde in der Umwelt hatte das BMU zu einem Fachgespräch am 7. April 2009 eingeladen. Ziele der Veranstaltung waren eine Bestandsaufnahme der Belastungen von Böden, die sich auch auf die Futtermittel- und Lebensmittelsicherheit auswirken, sowie die Koordinierung des weiteren Vorgehens von Bund und Ländern. In diesem Bericht werden die Stellungnahmen der Länder dargestellt und ausgewertet.

Nächtlicher Lärm ist eine Gesundheitsgefahr

landendes Flugzeug; Quelle Foto: Ralf Beier © fotolia.deJede/r fünfte Europäerin/Europäer ist regelmäßig nächtlichem Lärm ausgesetzt, der krank machen kann. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des WHO-Regionalbüros für Europa. Der Lärm einer verkehrsreichen Straße kann auf Dauer Schlafstörungen, psychische Störungen, ja sogar frühzeitige Morbidität und Mortalität zur Folge haben. Nachgewiesen sind auch durch Fluglärm verursachte Herz-Kreislaufprobleme.
Deshalb empfiehlt die WHO als neuen Richtwert ("Night Noise Guidelines"), dass die Bevölkerung nachts außen vor den Wohnungen als Jahresmittelwert keinem höheren Schalldruckpegel (Lnacht) als 40 dB(A) ausgesetzt sein sollte. Das entspricht etwa dem Schallpegel einer ruhigen Wohngebietsstraße. Wenn dieses Ziel kurzfristig nicht zu erreichen ist, wird als Interimswert 55 dB(A) als Obergrenze empfohlen. Die WHO fordert Regierungen und Kommunen auf, etwas gegen Lärm zu tun, denn Lärm kann zu sozialem Gefälle in den Wohnquartieren beitragen und unerwünschte Folgekosten bei den Krankenkassen verursachen.

Kinder-Quiz Umwelt und Gesundheit

Kinder-QuizMit 60 Quiz-Fragen können Kinder auf spielerische Art und Weise ihr Wissen rund um die Themen Umwelt und Gesundheit testen: Wie schütze ich mich richtig vor der Sonne oder wann ist der Badesee sauber? Diese und andere Fragen im praktischen Spielkartenformat sind für zwei Altersgruppen erhältlich. Kostenlose Bestellung beim Umweltbundesamt.

Nanotechnik - Chancen fördern, Risiken mindern

blauer Nanopartikel - Quelle: M.Johannsen © fotolia.deNanomaterialien gewinnen bei Produkt- und Prozessinnovationen zunehmend an Bedeutung. Das bietet Chancen für neue Produkte, jedoch auch Risiken für Umwelt und Gesundheit. Produkte, die Nanomaterialien enthalten und freisetzen können, sollten möglichst vermieden werden, solange ihre Wirkung auf Mensch und Umwelt noch weitgehend unbekannt ist.

Wie gut ist Deutschland auf Gesundheitsrisiken durch den Klimawandel vorbereitet?

niesende Frau auf einer Blumenwiese; Quelle: godfer © www.fotolia.deDie Klimaänderung wirkt auch positiv auf die Gesundheit und das Wohlbefinden – aber nicht nur. Wie sich die Gesundheits- und Umweltbeobachtung bislang auf die erhöhten klimawandelbezogenen Gesundheitsrisiken vorbereitet haben, zeigt eine aktuelle Zusammenstellung von Informations- und Überwachungssystemen zu den gesundheitlichen Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel in Deutschland.

Umwelt, Gesundheit und soziale Lage

Hauptverkehrsstraße, Quelle: photoinsel © www.fotolia.deWer arm ist, lebt häufiger in einer Umwelt, die krank machen kann. Das belegen sozial- und umweltepidemiologische Studien. Sozial Benachteiligte wohnen beispielsweise häufiger an stark befahrenen Straßen. Der UBA-Bericht stellt ausgewählte Studien aus Deutschland vor, die empirische Befunde zur sozialen Verteilung von Umweltbelastungen und deren gesundheitlichen Wirkungen liefern.

Lärm: Die Belastung fängt im Kindesalter an

Junge mit Kopfhörern - kokhanchikov  © www.fotolia.deDer Alltag gibt den Kindern permanent etwas auf die Ohren. Untersuchungen des UBA zeigen: Jedes achte Kind weist eine auffällige Minderung der Hörfähigkeit, jedes sechste wohnt an stark befahrenen Haupt- und Nebenstraßen. Kinder aus Familien mit niedrigem Sozialstatus sind insgesamt stärker betroffen. Als häufige Lärmquellen identifiziert die aktuelle Studie Verkehr und Freizeitaktivitäten.

 

 

 

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