Umwelttipps für den Alltag

  • Elektrogeräte

    Dunstabzugshauben

    • Welcher Gerätetyp (Umluft- oder Ablufthaube) besser geeignet ist, hängt von den baulichen Gegebenheiten und vom Nutzerverhalten ab.
    • Eine offene Küche spricht eher für den Einbau von Ablufthauben. In separaten Küchenräumen kann bei guter Fensterlüftung auch eine Umlufthaube ausreichend sein.
    • Achten Sie beim Kauf von Dunstabzugshauben auf Energieeffizienz und Lärmemissionen.
  • Elektrogeräte

    Herd, Kochfelder

    • Kaufen Sie Elektroherde mit niedrigem Stromverbrauch (A+-Geräte) oder Gasherde.
    • Kochen Sie mit Deckel auf dem Topf.
    • Stellen Sie Topf und Pfanne auf die hierzu passenden Herdplatten.
    • Entsorgen Sie Ihre Altgeräte sachgerecht bei der kommunalen Sammelstelle oder beim Neukauf über den Händler.
  • Elektrogeräte

    Waschmaschine und Waschtrockner

    • In Mehrfamilienhäusern bietet sich die gemeinschaftliche Nutzung einer Waschmaschine an.
    • Bevorzugen Sie möglichst eine Waschmaschine statt Waschtrockner, da Waschtrockner deutlich mehr Energie verbrauchen.
    • Kaufen Sie eine Waschmaschine mit der möglichst hoher Energieeffizienzklasse – idealerweise Klasse A.
    • Achten Sie auf eine zur eigenen Haushaltsgröße passenden Trommelgröße.
    • Trugschluss: Tatsächlich sind Kurzprogramme nicht energiesparend, sondern nur zeitsparend. Lange Laufzeiten sind energiesparender.
    • Nutzen Sie das "Eco-40-60" Waschprogramm für normale Wäsche.
    • Nutzen Sie niedrige Temperaturen (20-30°C) für leicht bis normal verschmutzte Wäsche.
    • Bevorzugen Sie ein Gerät mit hoher Schleuderzahl.
    • Sofern möglich, reparieren Sie statt neu zu kaufen – die Geräte sind dafür gemacht.
    • Entsorgen Sie Ihr Altgerät sachgerecht bei der kommunalen Sammelstelle oder beim Neukauf über den Händler.
  • Elektrogeräte

    Fernseher

    • Vorsicht Stromfresser! Kaufen Sie einen Fernseher mit möglichst hoher Energieeffizienzklasse – idealerweise Klasse A (siehe EU-Energielabel).
    • So groß wie nötig, so klein wie möglich: Je größer der Bildschirm, desto größer die Stromrechnung.
    • Sofern möglich, reparieren Sie statt neu zu kaufen – die Geräte sind dafür gemacht.
    • Entsorgen Sie Ihr Altgerät sachgerecht bei den kommunalen Sammelstellen oder beim Neukauf über den Händler.
  • Elektrogeräte

    Dampfbügeleisen

    • Achten Sie beim Kauf eines Dampfbügeleisens auf Funktionen wie Temperaturregler oder automatisches Abschalten, die sich positiv auf den Energieverbrauch auswirken.
    • Bügeln Sie mit möglichst wenig Dampf.
    • Bügeln Sie Ihre Wäsche möglichst ohne zeitliche Unterbrechungen.
    • Trocknen Sie feuchte Wäsche hängend, um starke Faltenbildung zu vermeiden.
  • Elektrogeräte

    Mikrowelle

    • Kaufen Sie energieeffiziente Geräte, also insbesondere mit niedrigem Stand-by-Verbrauch und hohem Wirkungsgrad.
    • Nutzen Sie die Mikrowelle nur zum Erwärmen kleiner Portionen von bis zu 250 ml.
    • Entsorgen Sie Ihre Altgeräte sachgerecht bei der kommunalen Sammelstelle oder beim Neukauf über den Händler.
  • Elektrogeräte

    Gartenhäcksler

    • Kaufen Sie ein lärmarmes Gerät (Blauer Engel).
    • Kaufen Sie lieber ein Elektrogerät statt eines Benzinmotors.
    • Halten Sie sich an die bundesweit vorgeschriebenen Betriebs- und Ruhezeiten.
    • Reinigen Sie Ihren Häcksler nach jedem Gebrauch sorgfältig.
    • Bei seltener Nutzung: Leihen oder teilen Sie sich einen Gartenhäcksler.
  • Elektrogeräte

    Geschirrspüler, Spülmaschine

    • Eine voll beladene Spülmaschine im Eco-Programm ist sparsamer als das Spülen per Hand.
    • Kaufen Sie eine Spülmaschine mit niedrigem Strom- und Wasserverbrauch.
    • Nutzen Sie das ECO- oder Energiesparprogramm Ihres Geschirrspülers und lassen Sie ihn nur voll beladen laufen.
    • Spülen Sie das Geschirr nicht vor, insbesondere nicht mit warmem Wasser.
    • Entsorgen Sie Ihr Altgerät sachgerecht bei der kommunalen Sammelstelle oder beim Neukauf über den Händler.
  • Elektrogeräte

    Kühlschrank

    • Kaufen Sie Kühlschränke mit niedrigem Stromverbrauch.
    • Stellen Sie Kühlschränke nicht neben warme Geräte wie Herd, Spülmaschine oder Waschmaschine oder in die Sonne.
    • Öffnen Sie den Kühlschrank jeweils nur kurz, damit möglichst wenig warme Luft einströmt.
    • Nutzen Sie Ihren Kühlschrank so lange wie möglich und reparieren Sie diesen bei Bedarf. Entsorgen Sie Ihre Altgeräte sachgerecht bei der kommunalen Sammelstelle oder beim Neukauf über den Händler.
  • Elektrogeräte

    Gefriertruhe, Gefrierschrank

    • Kaufen Sie Gefriergeräte mit niedrigem Stromverbrauch (auf EU-Energielabel achten).
    • Stellen Sie Gefriergeräte nicht neben warme Geräte wie Herd, Spülmaschine, Waschmaschine oder in die Sonne. 
    • Öffnen Sie Gefrierschrank und -truhe jeweils nur kurz, damit möglichst wenig warme Luft einströmt.
    • Entsorgen Sie Ihre Altgeräte sachgerecht bei der kommunalen Sammelstelle oder beim Neukauf über den Händler.
  • Essen & Trinken

    Klima- und umweltfreundliche Ernährung

    • Weniger tierische Produkte und mehr Bio: Achten Sie auf diese Kurzformel für eine gesunde, klimafreundliche und umweltgerechte Ernährung.
    • Reduzieren Sie den Konsum von Fleisch, Käse und anderen tierischen Lebensmitteln.
    • Schöpfen Sie aus der Vielfalt pflanzlicher Proteine und essen Sie insbesondere reichhaltig Hülsenfrüchte.
    • Kaufen Sie möglichst Biolebensmittel.
    • Werfen Sie möglichst keine Lebensmittel weg.
  • Essen & Trinken

    Biolebensmittel

    • Kaufen Sie Lebensmittel aus ökologischer Produktion (Bio-Siegel).
    • Achten Sie auf eine ausgewogene, gesunde und pflanzenbasierte Ernährung.
  • Essen & Trinken

    Blei im Trinkwasser

    • Bleirohre und damit bleihaltiges Trinkwasser kann es höchstens noch in älteren Gebäuden geben (Baujahr vor 1973).
    • Wenn Sie unsicher sind, prüfen Sie das Leitungsmaterial.
    • Bleifreie Leitungen sind Ihr gutes Recht: Hausbesitzer und Wasserwerke sind zum Austausch oder zum Stilllegen von Bleileitungen und Teilstücken von Bleileitungen verpflichtet.
    • Kleinkinder und Schwangere sollten Wasser, das durch Bleileitungen geflossen ist, nicht als Trinkwasser oder zur Zubereitung von Speisen verwenden.
  • Essen & Trinken

    Lebensmittelverschwendung vermeiden

    • Prüfen Sie Ihre Vorräte vor dem Einkauf: Kaufen Sie mit Einkaufszettel ein, nicht nach Gefühl und vermeiden Sie großzügige Vorratshaltung.
    • Lassen Sie sich bei Obst und Gemüse nicht von kosmetischen Makeln leiten und wählen sie bewusst Ware ohne Klassenangaben oder der Klasse II.
    • Kaufen Sie, wenn möglich, Gemüse wie Kohlrabi, Möhren und Radieschen ohne Blattgrün.
    • Prüfen Sie nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums, ob die Lebensmittel noch genießbar sind (Ausnahme: verderbliche tierische Produkte).
    • Stellen Sie Reste kühl oder frieren Sie diese ein.
    • Entsorgen Sie Essensreste über die Biotonne.
  • Essen & Trinken

    Grillen

    • Kaufen Sie Holzkohle aus nachhaltiger Waldwirtschaft (FSC-Siegel).
    • Vermeiden Sie starke Rauchentwicklung beim Grillen durch gute Luftzufuhr und geeignete Grillanzünder.
    • Grillen Sie auch mal Gemüse statt Fleisch.
    • Defekte elektrische Grillgeräte geben Sie bei der kommunalen Sammelstelle ab.
  • Essen & Trinken

    Pflanzendrinks und Kuhmilch

    • Bevorzugen Sie pflanzliche Milchalternativen gegenüber Kuhmilch.
    • Kaufen Sie pflanzliche oder tierische Milchprodukte möglichst in Bio-Qualität.
    • Bevorzugen Sie Weidemilch beim Kauf von Kuhmilch.
    • Nutzen Sie auch die pflanzlichen Alternativen zu anderen Milchprodukten wie Käse oder Sahne.
  • Essen & Trinken

    Fisch und Meeresfrüchte

    • Kaufen Sie Fisch mit ⁠Umweltsiegeln. Als besonders glaubwürdig haben sich dabei das Naturland-, das Bioland- und das Bio-Siegel erwiesen. 
    • Bevorzugen Sie Fisch und Meeresfrüchte aus nicht übernutzten Beständen, die mit ökologisch verträglichen Methoden gewonnen wurden wie beispielsweise mit Hand- und Angelleinen oder aus extensiver Teichwirtschaft
    • Bevorzugen Sie Friedfische aus Aquakultur und Meeresfrüchte, die mit wenig oder ohne Fischmehl und -öl in ihren Futtermitteln auskommen
    • Nutzen Sie Einkaufsratgeber, zum Beispiel von der Verbraucherzentrale oder dem WWF
    • Machen Sie sich bewusst, dass Fisch ein Luxusprodukt ist und schränken Sie Ihren Konsum ein.
  • Essen & Trinken

    Trinkwasser

    • Löschen Sie Ihren Durst mit Wasser aus der Leitung: Das ist das kostengünstigste und umweltfreundlichste Getränk.
    • Lassen Sie Arbeiten an der Trinkwasserinstallation nur von Fachbetrieben ausführen.
    • Gehen Sie sorgsam mit warmem Wasser um: So sparen Sie Geld und Energie.
    • Schützen Sie unsere Trinkwasserressource: Schützen Sie das Grundwasser und die Oberflächengewässer indem Sie keine Abfälle oder Giftstoffe in Ausguss oder Toilette werfen.
    • Erkundigen Sie sich, ob noch alte Bleileitungen in der Trinkwasserinstallation Ihres Wohnhauses verbaut sind. Bis zum 12.01.2026 müssen diese ausgetauscht oder stillgelegt werden.
  • Essen & Trinken

    Mehrwegflaschen

    • Kaufen und benutzen Sie Mehrwegflaschen – am besten aus der Region.
    • Verzichten Sie auf Einwegflaschen und Dosen.
    • Trinken Sie Wasser aus dem Wasserhahn: Pur oder selbst gesprudelt ist es das umweltfreundlichste Getränk.
  • Garten

    Zierpflanzen

    • Pflanzen Sie widerstandsfähige, einheimische und nützlingsfreundliche Arten und Sorten.
    • Sorgen Sie für optimale Standortbedingungen und einen gesunden, lebendigen Boden.
    • Kombinieren Sie verschiedene Pflanzenarten, die sich gegenseitig unterstützen.
    • Ein Verzicht auf ⁠Pflanzenschutzmittel⁠ schont die Umwelt und Ihre Gartenmitbewohner.
  • Garten

    Unkraut

    • Tolerieren Sie ein gewisses Maß an Unkräutern, sie erfüllen wichtige Funktionen im Naturhaushalt.
    • Auf Beeten und anderen gärtnerisch genutzten Flächen können Sie auf Unkrautvernichtungsmittel verzichten. Alternativen sind hier: jäten, mulchen, bepflanzen.
    • Auf befestigten Flächen (z.B. Hofflächen, Wege, Einfahrten) dürfen Sie grundsätzlich keine Unkrautvernichtungsmittel verwenden, das ist verboten! Alternativen sind hier: kehren, kratzen, abflammen.
    • Und auch im Rasen ist der Einsatz von Unkrautvernichtungsmitteln wenig sinnvoll. Verwandeln Sie eintönige Rasenflächen, wo immer möglich, in eine artenreiche Wiese. Jede noch so kleine Fläche zählt!
    • Informieren Sie sich über Bekämpfungsmaßnahmen gegen invasive Pflanzenarten.
  • Garten

    Nacktschnecken

    • Beugen Sie Schneckenplagen mit pflanzenbaulichen Maßnahmen vor.
    • Schaffen Sie Lebensräume für die Fressfeinde der Schnecken.
    • Nutzen Sie Barrieren wie Schneckenzäune, Schneckenkragen oder Schafwolle.
    • Wählen Sie bestimmte, bei Schnecken unbeliebte Pflanzenarten.
    • Locken Sie Schnecken in Fallen, wo Sie die Tiere gezielt absammeln können.
    • Ein Verzicht auf Schneckenkorn ist gut für die Umwelt und Ihre Gartenmitbewohner.
  • Garten

    Gemüse

    • Wählen Sie widerstandsfähige und vielfältige Sorten bzw. Arten.
    • Sorgen Sie für optimale Standortbedingungen und einen gesunden, lebendigen Boden.
    • Bauen Sie verschiedene Gemüsearten im räumlichen und zeitlichen Wechsel an.
    • Verwenden Sie ein engmaschiges Netz, um Gemüsepflanzen zu schützen.
    • Ein Verzicht auf ⁠Pflanzenschutzmittel⁠ schont die Umwelt und Ihre Gartenmitbewohner.
  • Garten

    Pflanzenschutzmittel

    • Bevorzugen Sie grundsätzlich immer nicht-chemische Maßnahmen, bevor Sie ⁠Pflanzenschutzmittel⁠ einsetzen. Verwenden Sie Pflanzenschutzmittel nur, wenn alle anderen Maßnahmen keinen Erfolg gebracht haben und wenn mit großen Ernteverlusten zu rechnen ist.
    • Lassen Sie sich vor dem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln ausführlich beraten.
    • Prüfen Sie genau, gegen welchen Schädling oder welche Pflanzenkrankheit Sie vorgehen wollen.
    • Verwenden Sie ⁠nur zugelassene Pflanzenschutzmittel⁠ und beachten Sie genau die Packungsbeilage.
    • Achten Sie auf die Witterungsverhältnisse.
  • Garten

    Blattläuse

    • Gestalten Sie Ihren Garten naturnah, um Fressfeinde anzulocken.
    • Wählen Sie Pflanzensorten, die bei Blattläusen unbeliebt sind.
    • Kontrollieren Sie Ihre Pflanzen regelmäßig, damit sich Läuse nicht massenhaft vermehren.
    • Tolerieren Sie einen geringfügigen Befall.
    • Entfernen Sie Blattläuse notfalls per Wasserstrahl.
  • Garten

    Steinobst

    • Wählen Sie widerstandsfähige Sorten und vielfältige Arten.
    • Achten Sie auf einen passenden Standort, am besten sonnig und luftig.
    • Lichten Sie die Bäume regelmäßig aus.
    • Kontrollieren Sie die Bäume regelmäßig, um frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen.
    • Verwenden Sie engmaschige Kulturschutznetze.
    • Ein Verzicht auf ⁠Pflanzenschutzmittel⁠ schont die Umwelt und Ihre Gartenmitbewohner.
  • Garten

    Nützlinge

    • Gestalten Sie Ihren Garten vielfältig und naturnah, so dass Nützlinge angelockt werden und darin Nahrung und Wohnraum finden.
    • Tolerieren Sie Schädlinge als Teil der Nahrungskette, solange sie nicht massenhaft vorkommen.
    • Verzichten Sie auf chemisch-synthetische Dünger und ⁠Pestizide⁠. Diese können der Umwelt und Ihren Gartenmitbewohnern schaden.
  • Garten

    Kernobst

    • Wählen Sie widerstandsfähige Sorten und vielfältige Arten.
    • Achten Sie auf einen passenden Standort, am besten sonnig und luftig.
    • Lichten Sie die Bäume regelmäßig aus.
    • Kontrollieren Sie die Bäume regelmäßig, um frühzeitig Maßnahmen zu ergreifen.
    • Ein Verzicht auf ⁠Pflanzenschutzmittel⁠ schont die Umwelt und Ihre Gartenmitbewohner.
  • Garten

    Beeren

    • Wählen Sie widerstandsfähige Sorten und vielfältige Arten.
    • Sorgen Sie für optimale Standortbedingungen und einen gesunden, lebendigen Boden.
    • Kontrollieren Sie Ihre Pflanzen regelmäßig, um früh genug Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
    • Schneiden Sie mit Schaderregern befallene Pflanzenteile ab.
    • Ein Verzicht auf ⁠Pflanzenschutzmittel⁠ schont die Umwelt und Ihre Gartenmitbewohner.
  • Haushalt & Wohnen

    Weihnachtsbaum

    • Kaufen Sie Weihnachtsbäume aus ökologischer Erzeugung.
    • Kaufen Sie Weihnachtsbäume, die in Ihrer Region gewachsen sind.
    • Kaufen Sie Ihren Weihnachtsbaum beim Händler um die Ecke – möglichst ohne Auto.
    • Verwenden Sie künstliche Weihnachtsbäume möglichst viele Jahre.
    • Nutzen Sie für die Entsorgung Ihres Baums die speziellen Angebote Ihrer Kommune.
  • Haushalt & Wohnen

    Ökostrom

    • Wechseln Sie zu einem gelabelten Ökostromtarif (Grüner Strom-Label, ok-power-Label).
    • Senken Sie Ihre Stromkosten durch energieeffiziente Geräte und bewusstes Verhalten.
  • Haushalt & Wohnen

    Bekleidung

    • Achten Sie beim Kaufen von Textilien auf Siegel, die Umwelt- und Sozialstandards garantieren.
    • Kaufen Sie Baumwolltextilien in Bio-Qualität ("organic cotton").
    • Kaufen Sie Kleidung aus Secondhand oder tauschen Sie Kleider.
    • Mieten Sie Kleidungsstücke für einmalige Anlässe wie Hochzeiten, Partys und feierliche Events.
    • Tragen Sie Ihre Kleidung möglichst lange.
    • Lassen Sie Ihre Kleidung bei Abnutzung oder Defekten von Schneidereien oder Schustereien reparieren.
    • Geben Sie nicht genutzte Kleidung weiter oder entsorgen Sie diese richtig.
    • Hinterfragen Sie Modetrends und seien Sie kritisch gegenüber Fast-Fashion. Diskutieren Sie dazu gegebenenfalls auch mit ihren Kindern.
    • Bestellen Sie nicht unkritisch Kleidung im Internet. Achten Sie darauf, wo die Anbieter sitzen und informieren Sie sich darüber, ob die Produkte die hohen EU-Standards einhalten, z.B. in Bezug auf den Chemikalieneinsatz in den Produkten. Beachten Sie auch unsere Tipps zum Onlineshopping.
  • Haushalt & Wohnen

    CDs und DVDs

    • CDs,DVDs und Blu-Rays sind zu wertvoll für die Mülltonne: Entsorgen Sie die wertvollen Scheiben am besten über Rücknahmesysteme oder in der Wertstofftonne.
    • Für CDs, DVDs oder Blu-Rays mit Musik, Hörbüchern oder Filmen ist ein Verkauf, Tausch oder Verschenken eine sinnvolle Option.
    • Kaufen Sie größere Rohling-Stückzahlen erst, wenn Sie sicher sind, dass Brenner und Abspielgerät damit harmonieren.
    • Nutzen Sie mehrfach beschreibbare CDs.
  • Haushalt & Wohnen

    Papier, Recyclingpapier

    • Kaufen Sie Papierprodukte aus Recyclingpapier (Blauer Engel).
    • Entsorgen Sie benutztes Papier getrennt (Altpapier-Container, Blaue Tonne, andere Altpapier-Sammlungen).
  • Haushalt & Wohnen

    Papiertaschentücher, Hygienepapiere

    • Kaufen Sie Hygienepapiere wie Papiertaschentücher, Toilettenpapier oder Küchenrolle aus 100 Prozent Recyclingpapier (Blauer Engel). 
    • Nutzen Sie papierfreie Alternativen wie waschbare Stofftaschentücher, Stoffhandtücher und Stoffservietten oder Wischtücher.
  • Haushalt & Wohnen

    Altglas

    • Entsorgen Sie Altglasbehälter im Altglas-Container.
    • Achten Sie auf die korrekte Trennung von Weiß-, Grün- und Braunglas.
    • Noch besser: Verwenden Sie Mehrweg-Behälter.
  • Haushalt & Wohnen

    Wäsche waschen, Waschmittel

    • Waschmaschine möglichst voll beladen - ausgenommen Fein- und Wollwäsche.
    • Dosieren Sie Waschmittel sparsam in Abhängigkeit von Wasserhärte und Verschmutzungsgrad gemäß Dosierempfehlung auf der Verpackung.
    • Waschen Sie mit möglichst geringer Temperatur.
    • Verwenden Sie hochkonzentrierte Waschpulver.
    • Verzichten Sie auf Weichspüler.
  • Haushalt & Wohnen

    Streumittel und Streusalz

    • Befreien Sie den Gehweg möglichst schnell mit Schippe oder Besen vom Schnee.
    • Verwenden Sie salzfreie abstumpfende Streumittel wie Sand, Splitt oder Granulat (im Handel am Blauen Engel erkennbar).
  • Haushalt & Wohnen

    Surfen, Internetanbieter

    • Nutzen Sie Ihre Hardware so lange wie möglich.
    • Achten Sie beim Neukauf auf langlebige und energieeffiziente Geräte für den Internetzugang (Computer, Notebook, Router).
    • Surfen Sie bevorzugt über WLAN oder LAN statt über Mobilfunk.
    • Wählen Sie beim Videostreaming eine geringe Bildauflösung.
    • Schalten Sie Computer und Router/WLAN aus, wenn Sie sie nicht brauchen.
    • Reduzieren Sie Ihr Datenvolumen: Versenden Sie Links statt großer Dateien, reduzieren Sie die Auflösung von Fotos, die Sie verschicken oder online stellen, kündigen Sie inaktive Accounts und Newsletter, die Sie nicht lesen.
  • Heizen & Bauen

    Balkonkraftwerk, Steckersolargerät

    • Die Südausrichtung der Module liefert die besten Erträge, Ost- oder Westausrichtungen sind ebenfalls möglich.
    • Ein einzelnes Modul (ca. 400 Watt) ist aus finanzieller Sicht in der Regel die optimale Größe, weil damit die Haushaltsgrundlast gedeckt werden kann.
    • Batteriespeicher lohnen sich bei Steckersolargeräten in der Regel nicht.
    • Achten Sie darauf, dass das Gerät die in Deutschland geltende Anschlussnorm VDE-AR-N 4105 erfüllt.
    • Normale Schutzkontaktstecker sind für die Stromeinspeisung nicht zulässig.
    • Organisieren Sie eine Sammelbestellung, um zusätzliche Fahrten und Kosten der Spedition zu reduzieren.
    • Achten Sie auf eine normgerechte Montage, die auch Windlasten standhält.
    • Melden Sie das Steckersolargerät im Marktstammdatenregister an.
    • Nutzen Sie das Steckersolargerät möglichst lange. Entsorgen Sie es anschließend sachgerecht bei Ihrer kommunalen Sammelstelle.
  • Heizen & Bauen

    Kühle Räume im Sommer

    • Halten Sie mit dem richtigen Verhalten die Hitze draußen.
    • Bauliche Maßnahmen tragen dazu bei, dass Räume kühl bleiben.
    • Wenn nichts mehr hilft: klimafreundliches und geräuscharmes Klimagerät anschaffen und sparsam betreiben.
  • Heizen & Bauen

    Sonnenkollektoren, Solarthermie

    • Installieren Sie Sonnenkollektoren, wenn Sie Platz auf Ihrem Dach haben.
    • Nutzen Sie Förderprogramme und beachten Sie gesetzliche Vorgaben.
  • Heizen & Bauen

    Staubabscheider für Einzelraumfeuerungsanlagen

    • Achten Sie beim Kauf von Staubabscheidern auf hohe Staubabscheidegrade (über 50 %) und eine automatische Abreinigung.
    • Prüfen Sie, ob Ihr Staubabscheider eine Bauartzulassung vom DIBt hat.
    • Binden Sie vor dem Einbau eines Staubabscheiders den Bezirksschornsteinfeger oder die Bezirksschornsteinfegerin frühzeitig in die Planungen ein.
  • Heizen & Bauen

    Warmwasser

    • Installieren Sie wassersparende Armaturen.
    • Lassen Sie warmes Wasser nur bei Bedarf laufen.
    • Nutzen Sie die Zeit-Steuerungsoptionen des Heizsystems, um die Pumpe für die Zirkulationsleitung einige Stunden abzuschalten.
    • Erwärmen Sie Ihr Warmwasser mit Sonnenkollektoren.
    • Beachten Sie die hygienischen Anforderungen (mind. 60 °C, keine Stagnation), um Legionellen zu vermeiden.
  • Heizen & Bauen

    Kaminofen

    • Verzichten Sie aus ⁠Klimaschutz⁠-, Luftreinhalte- und ökologischen Gründen auf die Nutzung von Holz zur Wärmeversorgung Ihres Hauses.
    • Prüfen Sie den Austausch Ihres Kaminofens, wenn er älter als 15 Jahre ist.
    • Achten Sie beim Erwerb eines Kaminofens auf einen hohen Nutzungsgrad und geringe Schadstoffemissionen.
    • Verbrennen Sie nur trockenes und unbehandeltes Holz.
    • Orientieren Sie sich beim Betrieb Ihres Kaminofens an der Bedienungsanleitung.
    • Die Entsorgung der abgekühlten Asche hat über den Hausmüll (Restmülltonne) zu erfolgen.
  • Heizen & Bauen

    Pelletkessel

    Sie planen eine energetische Grundsanierung oder einen Neubau?

    • Reduzieren Sie den Wärmebedarf möglichst weitgehend, insbesondere durch umfassende Wärmedämmung.
    • Installieren Sie ein brennstofffreies Heizsystem (ohne Gas, Öl, Holz) und nutzen Sie hierzu bereitstehende Fördergelder. 

    Sie besitzen ein (teil-)saniertes Haus?

    • Planen Sie rechtzeitig den Ausstieg aus der brennstoffbasierten Heizung (Gas, Öl, Holz) und nutzen Sie bereitstehende Fördergelder.
    • Lassen Sie hierzu einen sogenannten individuellen Sanierungsfahrplan erstellen. Auch das wird gefördert.
    • Nutzen Sie Gelegenheitsfenster wie Fassadenerneuerung oder Fenstertausch zur Verbesserung der Wärmedämmung.

    Sie möchten (weiterhin) mit Pellets heizen?

    • Prüfen Sie den Austausch Ihres Heizkessels, wenn er älter als 15 Jahre ist.
    • Achten Sie beim Erwerb eines Pelletkessels auf einen hohen Nutzungsgrad (Brennwertgerät in Effizienzklasse A++) und geringe Schadstoffemissionen.
    • Sparen Sie Heizenergie durch sparsames Heizen und regelmäßige Wartung Ihrer Heizungsanlage.
    • Prüfen Sie eine ergänzende Nutzung erneuerbarer Energien (Solarthermie/ Photovoltaik).
    • Prüfen Sie den ergänzenden Einbau eines Staubabscheiders
    • Planen Sie voraus und lassen Sie einen sogenannten individuellen Sanierungsfahrplan erstellen.
    • Die Entsorgung der abgekühlten Asche hat über den Hausmüll (Restmülltonne) zu erfolgen.
  • Heizen & Bauen

    Pelletofen

    Sie planen eine energetische Grundsanierung oder einen Neubau?

    • Reduzieren Sie den Wärmebedarf möglichst weitgehend, insbesondere durch umfassende Wärmedämmung.
    • Installieren Sie ein brennstofffreies Heizsystem (ohne Gas, Öl, Holz) und nutzen Sie hierzu bereitstehende Fördergelder. 

    Sie besitzen ein (teil-)saniertes Haus?

    • Planen Sie rechtzeitig den Ausstieg aus der brennstoffbasierten Heizung (Gas, Öl, Holz) und nutzen Sie bereitstehende Fördergelder.
    • Lassen Sie hierzu einen sogenannten individuellen Sanierungsfahrplan erstellen. Auch das wird gefördert.
    • Nutzen Sie Gelegenheitsfenster wie Fassadenerneuerung oder Fenstertausch zur Verbesserung der Wärmedämmung.

    Sie möchten (weiterhin) mit Pellets heizen?

    • Prüfen Sie den Austausch Ihres Ofens, wenn er älter als 15 Jahre ist.
    • Achten Sie beim Erwerb eines Pelletofens auf einen hohen Nutzungsgrad und geringe Schadstoffemissionen.
    • Sparen Sie Heizenergie durch sparsames Heizen und regelmäßige Wartung Ihrer Heizungsanlage.
    • Prüfen Sie eine ergänzende Nutzung erneuerbarer Energien (Solarthermie/ Photovoltaik).
    • Prüfen Sie den ergänzenden Einbau eines Staubabscheiders.
    • Planen Sie voraus und lassen Sie einen sogenannten individuellen Sanierungsfahrplan erstellen.
    • Die Entsorgung der abgekühlten Asche hat über den Hausmüll (Restmülltonne) zu erfolgen.
  • Heizen & Bauen

    Wärmedämmung und Fenster

    • Begrenzen Sie Wärmeverluste mit einer Außendämmung.
    • Wenn das nicht möglich ist, kann Innendämmung eine gute Lösung sein.
    • Bauen Sie hocheffiziente Fenster mit Drei-Scheiben-Verglasung ein.
    • Wählen Sie Dämmstoffe nach ökologischen Gesichtspunkten aus.
  • Heizen & Bauen

    Sanierung

    • Überprüfen Sie, ob der Energieverbrauch Ihres Hauses zu hoch ist.
    • Verschaffen Sie sich mit Online-Tools einen Überblick über Schwachstellen des Hauses.
    • Lassen Sie sich professionell und detailliert beraten.
    • Machen Sie sich mit einem Sanierungsfahrplan Schritt für Schritt auf den Weg.
    • Machen Sie Ihr Haus fit für eine Heizung mit erneuerbaren Energien.
    • Mit Qualitätssicherung und Erfolgskontrolle vermeiden Sie Baufehler.
  • Mobilität & Reisen

    Bus und Bahn fahren

    • Fahren Sie Bus und Bahn! Denn mit Bus und Bahn kommen Sie umwelt- und klimafreundlicher ans Ziel als mit Auto oder Flugzeug.
    • Machen Sie sich die Entscheidung leichter: Kaufen Sie sich Zeittickets oder rabattierte Fahrkarten (z. B. BahnCard, Deutschlandticket, …).
    • Informieren Sie sich über Jobticketangebote an Ihrer Arbeitsstelle.
  • Mobilität & Reisen

    Fahrgemeinschaften

    • Mitfahren ist besser für die Umwelt als allein zu fahren.
    • Nutzen Sie die täglichen "Mitfahrgelegenheiten nach Fahrplan" bei Bus und Bahn.
    • Nutzen Sie hierzu auch Gruppentickets (z.B. Ländertickets).
    • Bilden Sie Fahrgemeinschaften (insbesondere für das Berufspendeln). Vermittlungsbörsen im Internet helfen dabei.
  • Mobilität & Reisen

    Autoreifen

    • Kaufen Sie Reifen mit geringem Rollwiderstand und geringem Rollgeräusch (siehe EU-Label).
    • Achten Sie auf den korrekten Reifendruck.
    • Entsorgen Sie Altreifen sachgerecht.
  • Mobilität & Reisen

    Autoklimaanlage

    • Achten Sie schon beim Kauf des Pkw auf den Kraftstoffverbrauch der Klimaanlage.
    • Beachten Sie Tipps zum sparsamen und gesunden Klimatisieren.
    • Denken Sie an eine regelmäßige Wartung in einer Werkstatt.
  • Mobilität & Reisen

    Urlaubsreisen

    • Bevorzugen Sie Reiseziele in der Nähe.
    • Vermeiden Sie Flugreisen und Kreuzfahrten.
    • Bevorzugen Sie Reiseanbieter und -angebote mit verbindlichen Umwelt- und Sozialstandards.
    • Verhalten Sie sich im Urlaub so umweltfreundlich wie zu Hause.
    • Nehmen Sie Rücksicht auf sensible Lebensräume, Tiere und Pflanzen.
    • Entdecken Sie umweltfreundliche Urlaubsmöglichkeiten.
  • Mobilität & Reisen

    Flugreisen

    • Nutzen Sie Alternativen zu Flugreisen: Andere Verkehrsmittel, nähere Urlaubsziele oder Videokonferenzen an Stelle von Dienstreisen.
    • Kompensieren Sie Ihre Flugreisen mittels Spenden an hochwertige Klimaschutzprojekte freiwillig, um die hohen Klimabelastungen durch Flugreisen auszugleichen.
  • Mobilität & Reisen

    Sprit sparen

    • Der Spritverbrauch hängt in erster Linie vom Auto ab. Kaufen Sie deshalb ein Auto mit möglichst niedrigem Spritverbrauch.
    • Fahren Sie niedertourig, vorausschauend und gleichmäßig.
    • Wählen Sie den passenden Reifen und Reifendruck.
    • Verzichten Sie auf unnötige Lasten und Aufbauten.
    • Schalten Sie Nebenaggregate wie Klimaanlage nur an, wenn Sie diese wirklich brauchen.
  • Mobilität & Reisen

    Autokauf

    • Kaufen Sie einen Pkw mit geringem Kraftstoff- bzw. Energieverbrauch und niedrigem CO2-Ausstoß – das Elektroauto ist hier die erste Wahl.
    • Es muss nicht immer das eigene Auto sein: Vor allem Wenig-Fahrer können beim Carsharing viel Geld sparen.
  • Mobilität & Reisen

    Carsharing

    • Nutzen Sie Carsharing, wenn Sie weniger als 14.000 Kilometer pro Jahr fahren.
    • Teilen Sie Fahrzeuge auch privat – z. B. unter Nachbarn oder über entsprechende Internetportale.
  • Mobilität & Reisen

    E-Bike und Pedelec

    • Achten Sie beim Neukauf auf Langlebigkeit – sowohl bei Akku als auch beim Rad.
    • Neue Fahrräder kaufen Sie am besten im Fachhandel, wo auch Fahrrad-Service und Reparaturen angeboten werden.
    • Informieren Sie sich, ob der Akku ausgetauscht werden kann und Ersatzteile angeboten werden.
    • Lesen Sie unsere Tipps zur Handhabung des Akkus und verlängern Sie so seine Lebensdauer.
    • Warten Sie Ihr Fahrrad regelmäßig.
    • Entsorgen Sie Akku und Rad sachgerecht. Lesen Sie dafür unsere Hinweise zur richtigen Entsorgung.
  • Übergreifende Tipps

    Weihnachten

    • Genießen Sie die Zeit und verschenken Sie diese: Das ist das wertvollste Geschenk für Ihre Liebsten.
    • Bei Geschenken gilt das Gleiche wie im Alltag: Weniger ist mehr, achten Sie auf Umweltsiegel und bevorzugen Sie gebrauchte bzw. generalüberholte Produkte.
    • Festtagsgerichte können auch ohne Fleisch lecker sein. Probieren Sie es aus.
    • Reisen Sie mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu Verwandten oder Freunden.
    • Kaufen Sie möglichst einen Weihnachtsbaum aus der Nähe/ Region und aus ökologischer Erzeugung.
    • Setzen Sie bei der Beleuchtung auf stromsparende LEDs und vermeiden Sie batteriebetriebene Geräte.

     

  • Übergreifende Tipps

    Feuerwerk

    • Schauen Sie lieber zu: Das ist die umweltfreundliche, kostengünstige und entspannte Alternative, ein Feuerwerk an Silvester zu genießen.
    • Bevorzugen Sie gut durchlüftete Standorte und halten Sie Abstand zu brennenden Feuerwerkskörpern.

    Wenn Sie selbst ein Feuerwerk abbrennen möchten:

    • Kaufen Sie nur Feuerwerkskörper mit CE-Zeichen.
    • Nehmen Sie Rücksicht auf Nachbarn und (Haus-)Tiere.
    • Räumen Sie den Abfall Ihres Feuerwerks zeitnah weg und entsorgen Sie diesen ordnungsgemäß.
  • Übergreifende Tipps

    Kompensation von Treibhausgasemissionen

    • Gleichen Sie vergangene Treibhausgasemissionen nach Möglichkeit durch freiwillige Kompensationszahlungen für Klimaschutzprojekte aus.
    • Achten Sie bei Spenden für Klimaschutzprojekte auf die Qualität von Anbieter und Angebot (z. B. GoldStandard).
    • Beachten Sie: "Klimaneutrale" sind nicht automatisch auch umweltfreundliche Produkte.
    • Geben Sie der Vermeidung und Minderung von Treibhausgasemissionen Vorrang vor deren Kompensation.
  • Übergreifende Tipps

    Siegel und Label

    • Nutzen Sie Umweltsiegel als Orientierungshilfe beim Einkauf.
    • Behalten Sie einfach den Überblick mit den fünf TOP-Siegeln: EU-Energielabel, Bio-Siegel, EU Ecolabel, Blauer Engel, Grüner Knopf.
    • Beachten Sie ansonsten die produktspezifischen Hinweise unserer ⁠UBA⁠-Umwelttipps.
    • Nutzen Sie die Bewertungsportale wie Siegelklarheit.de, wenn Sie Siegel nicht kennen oder unsicher sind.
  • Übergreifende Tipps

    Reparieren

    • Ziehen Sie eine Reparatur einem Neukauf vor. Das ist fast immer umweltverträglicher.
    • Holen Sie bei komplexen Reparaturen Kostenvoranschläge ein und vergleichen Sie die Preise.
    • Reparieren Sie Alltagsgegenstände mit einfachen Hilfsmitteln selbst.
    • Gehen Sie sorgsam mit Dingen um, pflegen und reinigen Sie diese regelmäßig.
    • Achten Sie bei der Anschaffung von Gegenständen auf deren Reparierbarkeit.
  • Übergreifende Tipps

    Produkte länger nutzen

    • Aus Umweltsicht gilt (fast) immer: Nutzen Sie Ihre Produkte  (auch Elektro- und Elektronikgeräte) so lange wie möglich.
    • Achten Sie beim Neukauf auf Langlebigkeit und Reparierbarkeit
    • Machen Sie bei defekten oder nicht einwandfreien Produkten von Ihren Gewährleistungsansprüchen Gebrauch.
    • Gehen Sie sorgsam mit Ihren Dingen um, warten und reinigen Sie diese regelmäßig.
    • Lassen Sie defekte Produkte reparieren oder reparieren Sie selbst.
    • Entsorgen Sie am Ende einer möglichst langen Nutzungszeit Ihr Altgerät sachgerecht.
  • Übergreifende Tipps

    Secondhand, teilen, tauschen, leihen

    • Kaufen Sie gebraucht anstatt neu.
    • Nutzen Sie Konsumgegenstände, aber auch Fahrzeuge oder Wohnungen gemeinsam mit anderen Menschen.
    • Leihen Sie Gegenstände aus, wenn Sie diese nur selten benötigen.
    • Verkaufen, verschenken oder tauschen Sie Produkte, die Sie nicht mehr nutzen.
    • Nutzen Sie dafür Ihre Kontakte, Online-Plattformen und lokale Angebote.
  • Übergreifende Tipps

    Onlineshopping

    • Egal, wo Sie einkaufen: Bevorzugen Sie umweltfreundliche Produkte.
    • Nehmen Sie sich Zeit für die Produktauswahl und vermeiden Sie so Retouren.
    • Bestellen Sie – wenn möglich – Waren gebündelt und vermeiden Sie Spontankäufe von einzelnen Produkten.
    • Lassen Sie ihr Paket nicht warten (nutzen Sie Pick-up-Points).
    • Nutzen Sie – wenn möglich – Mehrwegverpackungen oder lassen Sie sich Produkte ohne zusätzliche Versandverpackungen senden.
  • Übergreifende Tipps

    Spenden für den Umwelt- und Klimaschutz

    • Spenden Sie für Projekte und Initiativen im Umwelt- und ⁠Klimaschutz⁠, denn Spenden hilft.
    • Informieren Sie sich vorab über die Spendenorganisationen und deren Projekte, z. B. auf entsprechenden Portalen.
    • Erhöhen Sie die Wirksamkeit Ihrer Spende durch feste Mitglieds- oder regelmäßige Förderbeiträge.
    • Vereinfachen Sie Ihren Recherche- und Entscheidungsaufwand, z. B. durch ein eigenes jährliches Spendenbudget.