Umwelttipps für den Alltag

  • Elektrogeräte

    Gefriertruhe, Gefrierschrank

    • Kaufen Sie Gefriergeräte mit niedrigem Stromverbrauch (A-Geräte).
    • So groß wie nötig, so klein wie möglich: Zu große Gefriergeräte kosten unnötig Strom.
    • Öffnen Sie Gefrierschrank und -truhe jeweils nur kurz, damit möglichst wenig warme Luft einströmt.
    • Entsorgen Sie Ihre Altgeräte sachgerecht bei der kommunalen Sammelstelle oder beim Neukauf über den Händler.
  • Elektrogeräte

    Batterien und Akkus

    • Batterien meiden, sofern möglich: Kaufen Sie netzbetriebene oder batteriefreie Geräte.
    • Verwenden Sie Akkus statt Batterien.
    • Achten Sie beim Kauf von neuen Geräten auf die einfache Austauschbarkeit der Akkus.
    • Kaufen Sie Batterien und Akkus ohne giftige Schwermetalle.
    • Verlängern Sie die Lebensdauer von Akkus durch „richtige“ Handhabung.
    • Entsorgen Sie Altbatterien und Altakkus sachgerecht in Sammelboxen (Handel) oder bei kommunalen Sammelstellen.
    • Entnehmen Sie vor der Rückgabe von alten Elektrogeräten Batterien und Akkus - sofern dies durch einfache Handgriffe möglich ist.
  • Elektrogeräte

    Surfen, Internetanbieter

    • Nutzen Sie Ihre Hardware so lange wie möglich.
    • Achten Sie beim Neukauf auf energieeffiziente und langlebige Geräte für den Internetzugang (PC, Laptop, Router).
    • Schalten Sie Rechner und Router/WLAN bei Nicht-Gebrauch aus.
    • Wechseln Sie zu einem Ökostrom-Anbieter. 
    • Wählen Sie Ihren E-Mail-Anbieter unter ökologischen Gesichtspunkten aus.
  • Elektrogeräte

    Staubsauger

    • Kaufen Sie einen Staubsauger mit niedrigem Stromverbrauch.
    • Bevorzugen Sie leise Geräte (< 70 dB(A)).
    • Entsorgen Sie Ihre Altgeräte sachgerecht bei der kommunalen Sammelstelle oder beim Neukauf über den Händler.
  • Elektrogeräte

    Ökostrom

    • Wechseln Sie zu einem gelabelten Ökostromtarif (Grüner Strom-Label, ok-power-Label).
    • Senken Sie Ihre Stromkosten durch energieeffiziente Geräte und bewusstes Verhalten.
  • Elektrogeräte

    Lithium-Batterien und Lithium-Ionen-Akkus

    • Lithiumhaltige (Li-) Batterien und Akkus sind bei ordnungsgemäßem Umgang sicher.
    • Bei unsachgemäßer Benutzung und Lagerung können lithiumhaltige Batterien und Akkus Brände verursachen.
    • Verwenden Sie keine defekten, beschädigten, verformten oder aufgeblähten Batterien und Akkus.
    • Berücksichtigen Sie einfache Laderegeln und verlängern Sie so die Lebenszeit Ihres Akkus.
    • Batterien und Akkus (auch beschädgte) gehören nicht in den Hausmüll. Entsorgen Sie Altbatterien und Altakkus sachgerecht in den Sammelboxen im Handel oder bei kommunalen Sammelstellen.
  • Elektrogeräte

    Faxgerät

    • Für Privatanwender machen E-Mail-Versand und Internet-Faxangebote ein Faxgerät heute im Normalfall überflüssig.
    • Falls Sie ein Faxgerät kaufen möchten: Achten Sie beim Kauf auf den Stromverbrauch und auf das Vorhandensein einer Sleep-Funktion.
    • Verwenden Sie modernes Recyclingpapier.
  • Elektrogeräte

    Smartphones und Tablets

    • Nutzen Sie Ihr Smartphone oder Tablet möglichst lange.
    • Kaufen Sie ein Smartphone oder Tablet, dessen Akku Sie selbst austauschen können.
    • Kaufen Sie Geräte mit geringer elektromagnetischer Strahlung (SAR-Wert kleiner 0,6 W/kg).
    • Verlängern Sie die Lebensdauer von Akkus durch „richtige“ Behandlung.
    • Entsorgen Sie Ihre Altgeräte sachgerecht bei der kommunalen Sammelstelle oder über einen zur Rücknahme verpflichteten Händler.
  • Elektrogeräte

    Kühlschrank

    • Kaufen Sie Kühlschränke mit niedrigem Stromverbrauch.
    • So groß wie nötig, so klein wie möglich: Zu große Kühlschränke kosten unnötig Strom.
    • Öffnen Sie den Kühlschrank jeweils nur kurz, damit möglichst wenig warme Luft einströmt.
    • Nutzen Sie Ihren Kühlschrank so lange wie möglich und reparieren Sie diesen bei Bedarf.
    • Entsorgen Sie Ihre Altgeräte sachgerecht bei der kommunalen Sammelstelle oder beim Neukauf über den Händler.
  • Elektrogeräte

    Geschirrspüler, Spülmaschine

    • Kaufen Sie eine Spülmaschine mit niedrigem Strom- und Wasserverbrauch.
    • Achten Sie beim Kauf auf die passende Größe und den Geräuschpegel der Spülmaschine.
    • Nutzen Sie das Eco- oder Energiesparprogramm Ihres Geschirrspülers und lassen Sie ihn nur voll beladen laufen.
    • Spülen Sie das Geschirr nicht vor, insbesondere nicht mit warmem Wasser.
    • Entsorgen Sie Ihr Altgerät sachgerecht bei der kommunalen Sammelstelle oder beim Neukauf über den Händler.
  • Essen & Trinken

    Grillen

    • Kaufen Sie Holzkohle aus nachhaltiger Waldwirtschaft (FSC-Siegel).
    • Vermeiden Sie starke Rauchentwicklung beim Grillen durch gute Luftzufuhr und geeignete Grillanzünder.
    • Grillen Sie auch mal Gemüse statt Fleisch.
    • Defekte elektrische Grillgeräte geben Sie bei der kommunalen Sammelstelle ab.
  • Essen & Trinken

    Lebensmittelverschwendung vermeiden

    • Prüfen Sie Ihre Vorräte vor dem Einkauf: Kaufen Sie mit Einkaufszettel ein, nicht nach Gefühl und vermeiden Sie großzügige Vorratshaltung.
    • Lassen Sie sich bei Obst und Gemüse nicht von kosmetischen Makeln leiten und wählen sie bewusst Ware ohne Klassenangaben oder der Klasse II.
    • Kaufen Sie, wenn möglich, Gemüse wie Kohlrabi, Möhren und Radieschen ohne Blattgrün.
    • Prüfen Sie nach Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums, ob die Lebensmittel noch genießbar sind (Ausnahme: verderbliche tierische Produkte).
    • Stellen Sie Reste kühl oder frieren Sie diese ein.
    • Entsorgen Sie Essensreste über die Biotonne.
  • Essen & Trinken

    Biolebensmittel

    • Kaufen Sie Lebensmittel aus ökologischer Produktion (Bio-Siegel).
    • Achten Sie auf eine ausgewogene, gesunde und pflanzenbasierte Ernährung.
    • Achten Sie auf regionale und saisonale Herkunft.
  • Essen & Trinken

    Fisch

    • Kaufen Sie Fisch mit ⁠MSC⁠-, Naturland-, Bioland- oder Bio-Siegel. 
    • Bevorzugen Sie ökologisch unbedenkliche Fischarten.
    • Nutzen Sie hierzu Einkaufsratgeber, zum Beispiel von WWF oder Greenpeace.
    • Fragen Sie an der Fischtheke nach weiteren Informationen zur Überfischung und zur Fangmethode.
  • Essen & Trinken

    Trinkwasser

    • Löschen Sie Ihren Durst mit Wasser aus der Leitung: Das ist das kostengünstigste und umweltfreundlichste Getränk.
    • Lassen Sie Arbeiten an der Trinkwasser-Installation nur von Fachbetrieben ausführen.
    • Gehen Sie sorgsam mit warmem Wasser um: So sparen Sie Geld und Energie.
    • Schützen Sie unsere Trinkwasserressourcen: Werfen Sie keine Abfälle oder Giftstoffe in Ausguss oder Toilette.
  • Essen & Trinken

    Blei im Trinkwasser

    • Bleirohre und damit bleihaltiges Trinkwasser kann es höchstens noch in älteren Gebäuden geben (Baujahr vor 1973).
    • Wenn Sie unsicher sind, prüfen Sie das Leitungsmaterial.
    • Bleifreie Leitungen sind Ihr gutes Recht: Hausbesitzer und Wasserwerke sind zum Austausch von Bleileitungen verpflichtet, wenn der Bleigrenzwert des Trinkwassers nicht eingehalten wird.
    • Kleinkinder und Schwangere sollten Wasser, das durch Bleileitungen geflossen ist, nicht als Trinkwasser oder zur Zubereitung von Speisen verwenden.
  • Essen & Trinken

    Mehrwegflaschen

    • Kaufen und benutzen Sie Mehrwegflaschen – am besten aus der Region.
    • Verzichten Sie auf Einwegflaschen und Dosen.
    • Trinken Sie Wasser aus dem Wasserhahn: Pur oder selbst gesprudelt ist es das umweltfreundlichste Getränk.
  • Garten & Freizeit

    Bioabfälle

    • Kompostieren Sie Ihre Bio-Abfälle oder geben Sie diese in die „Bio-Tonne“ (Braune Tonne).
    • Nutzen Sie Kompost als Dünger und Bodenverbesserer im Garten sowie als Blumenerde.
    • Kaufen Sie Blumenerde, die Kompost statt Torf enthält.
  • Garten & Freizeit

    Urlaubsreisen

    • Bevorzugen Sie Reiseziele in der Nähe.
    • Vermeiden Sie Flugreisen und Kreuzfahrten.
    • Bevorzugen Sie Reiseanbieter bzw. -angebote mit verbindlichen Umwelt- und Sozialstandards.
    • Verhalten Sie sich im Urlaub so umweltfreundlich wie zu Hause.
    • Nehmen Sie Rücksicht auf sensible Lebensräume, Tiere und Pflanzen.
    • Entdecken Sie umweltfreundliche Urlaubsmöglichkeiten.
  • Garten & Freizeit

    Blumenerde

    • Kaufen Sie nur Blumenerde ohne Torf.
    • Nutzen Sie Komposterde als Blumenerde.
  • Garten & Freizeit

    Regenwassernutzung

    • Nutzen Sie Regenwasser zur Bewässerung von Garten und Balkonpflanzen.
    • Lassen Sie Regenwasser möglichst an Ort und Stelle versickern.
    • Berücksichtigen sie die hygienischen Anforderungen bei der Verwendung von Regenwasser im Haushalt.
    • Eine fachkundige Installation und regelmäßige Wartung sind erforderlich.
  • Garten & Freizeit

    Lagerfeuer/Feuerschalen

    So schön ein Lagerfeuer auch ist: Aus Umwelt- und Gesundheitssicht sollte es vermieden werden. Wenn Sie dennoch ein Lagerfeuer machen möchten, beachten Sie bitte folgende Tipps:

    • Verwenden Sie für ein Lagerfeuer nur trockenes, gut abgelagertes und unbehandeltes Holz.
    • Nutzen Sie dafür vorgesehene Behältnisse auf feuerfestem Untergrund.
    • Das Verbrennen von Strauch- und Grünschnitt ist gesetzlich grundsätzlich verboten. Es führt zu sehr hohen Emissionen.
    • Prüfen Sie die Wind- und Wetterverhältnisse. Kein Feuer bei starkem Wind oder Trockenheit (Waldbrandgefahr!).
    • Informieren Sie sich vorab nach den Bestimmungen Ihrer Kommune oder Gemeinde, ob, wann und wie Lagerfeuer zulässig sind.
  • Garten & Freizeit

    Steinobst aus eigenem Anbau

    • Pflanzen Sie resistente und weniger anfällige Sorten.
    • Verwenden Sie engmaschige Kulturschutznetze.
    • Kontrollieren Sie die Obstbäume regelmäßig und entfernen befallene Früchte umgehend.
    • Sorgen Sie für einen sonnigen Standort und lichten Sie die Bäume regelmäßig aus.
  • Garten & Freizeit

    Kernobst aus eigenem Anbau

    • Pflanzen Sie resistente und wenig anfällige Sorten.
    • Setzen Sie anstelle chemischer Pflanzenschutzmittel gezielt Nützlinge ein.
    • Kontrollieren Sie die Obstbäume regelmäßig.
  • Garten & Freizeit

    Pflanzenschutz im Gemüsegarten

    • Bauen Sie verschiedene Gemüsearten im Wechsel an.
    • Wählen Sie Sorten, die unempfindlich für Krankheiten sind.
    • Locken Sie Nützlinge an.
    • Achten Sie auf hygienische Bedingungen.
    • Verwenden Sie ein engmaschiges Netz, um die Pflanzen zu schützen.
  • Garten & Freizeit

    Chemische Pflanzenschutzmittel im Hobbygarten

    • Prüfen Sie genau, gegen welchen Schädling oder welche Pflanzenkrankheit Sie vorgehen.
    • Verwenden Sie Pflanzenschutzmittel nur wie vom Hersteller vorgeschrieben.
    • Achten Sie auf die Witterungsverhältnisse.
    • Kaufen Sie die Produkte erst nach ausführlicher Beratung.
    • Vorsicht! Unwissenheit schützt nicht vor Strafe.
  • Garten & Freizeit

    Blattläuse

    • Gestalten Sie Ihren Garten naturnah, um Fressfeinde der Blattläuse anzulocken.
    • Siedeln Sie im Gewächshaus gezielt Nützlinge an.
    • Wählen Sie Pflanzensorten, die bei Blattläusen unbeliebt sind.
    • Kontrollieren Sie Ihre Pflanzen regelmäßig, damit die Läuse sich nicht massenhaft vermehren.
    • Entfernen Sie Blattläuse per Hand oder Wasserstrahl.
  • Haushalt & Wohnen

    Bekleidung

    • Achten Sie beim Kaufen von Textilien auf Siegel, die Umwelt- und Sozialstandards garantieren.
    • Kaufen Sie Baumwolltextilien in Bio-Qualität („organic cotton“).
    • Kaufen Sie Kleidung aus Secondhand oder tauschen Sie Kleider.
    • Mieten Sie Kleidungsstücke für einmalige Anlässe wie Hochzeiten, Partys und feierliche Events.
    • Tragen Sie Ihre Kleidung möglichst lange.
    • Lassen Sie Ihre Kleidung bei Abnutzung oder Defekten von Schneidereien oder Schustereien reparieren.
    • Geben Sie nicht genutzte Kleidung weiter oder entsorgen Sie diese richtig.
    • Hinterfragen Sie Modetrends und seien Sie kritisch gegenüber Fast-Fashion. Diskutieren Sie dazu gegebenenfalls auch mit ihren Kindern.
  • Haushalt & Wohnen

    Onlineshopping

    • Egal, wo Sie einkaufen: Bevorzugen Sie umweltfreundliche Produkte.
    • Nehmen Sie sich Zeit für die Produktauswahl und vermeiden Sie so Retouren .
    • Bestellen Sie – wenn möglich – Waren gebündelt und vermeiden Sie Spontankäufe von einzelnen Produkten.
    • Lassen Sie ihr Paket nicht warten (Nutzen Sie Pick-up-Points).
    • Nutzen Sie – wenn möglich – Mehrwegverpackungen oder lassen Sie sich Produkte ohne zusätzliche Versandverpackungen senden.
  • Haushalt & Wohnen

    Plastiktüten

    • Nutzen Sie mehrfach verwendbare Taschen, Körbe oder Rucksäcke.
    • Stecken Sie einen Reservebeutel in Ihre Einkaufs- oder Arbeitstasche und in den Kofferraum Ihres Autos.
    • Verwenden Sie alle Tüten – ob (Baumwoll-)Beutel, Plastik- oder Papiertüten – so oft wie möglich.
    • Achten Sie darauf, dass Plastiktüten nicht in die Landschaft oder in Gewässer gelangen.
  • Haushalt & Wohnen

    Nachhaltige Geldanlage: grün sparen und investieren

    • Geld anlegen heißt Geld verleihen: Überlegen Sie, wem und für welche Projekte Sie Ihr Geld verleihen möchten.
    • Nutzen Sie für Ihre alltäglichen Geldgeschäfte ein „grünes“ Girokonto.
    • Wählen Sie grüne, nachhaltige Sparprodukte. Sie sind ebenfalls bis zu einem Betrag von 100.000 Euro durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt.
    • Ob Altersvorsorge oder Vermögensaufbau: Berücksichtigen Sie auch bei der nicht durch die Einlagensicherung abgedeckten Geldanlage in Aktien und Fonds soziale und ökologische Kriterien. Nutzen Sie bei Fonds „Paris aligned Benchmarks“ (PAB) und „Climate transition Benchmarks“ (CTB).
    • Ob Photovoltaikanlage oder energetische Sanierung: Nutzen Sie als Hausbesitzer*in eigene nachhaltige Investitionsmöglichkeiten.
    • Prüfen Sie kritisch die Angebotsunterlagen und nutzen Sie unabhängige Beratungen, zum Beispiel von den Verbraucherzentralen.
  • Haushalt & Wohnen

    Papiertaschentücher, Hygienepapiere

    • Kaufen Sie Hygienepapiere wie Papiertaschentücher, Toilettenpapier oder Küchenrolle aus 100 Prozent Recyclingpapier (Blauer Engel). 
    • Nutzen Sie papierfreie Alternativen wie waschbare Stofftaschentücher, Stoffhandtücher und Stoffservietten oder Wischtücher.
  • Haushalt & Wohnen

    Streumittel und Streusalz

    • Befreien Sie den Gehweg möglichst schnell mit Schippe oder Besen vom Schnee.
    • Verwenden Sie salzfreie abstumpfende Streumittel wie Sand, Splitt oder Granulat (im Handel am Blauen Engel erkennbar).
  • Haushalt & Wohnen

    Wäsche waschen, Waschmittel

    • Waschmaschine möglichst voll beladen - ausgenommen Fein- und Wollwäsche.
    • Dosieren Sie Waschmittel sparsam in Abhängigkeit von Wasserhärte und Verschmutzungsgrad gemäß Dosierempfehlung auf der Verpackung.
    • Waschen Sie mit möglichst geringer Temperatur.
    • Verwenden Sie hochkonzentrierte Waschpulver.
    • Verzichten Sie auf Weichspüler.
  • Haushalt & Wohnen

    Papier, Recyclingpapier

    • Kaufen Sie Papierprodukte aus Recyclingpapier (Blauer Engel).
    • Entsorgen Sie benutztes Papier getrennt (Altpapier-Container, Blaue Tonne, andere Altpapier-Sammlungen).
  • Haushalt & Wohnen

    Warmwasser

    • Installieren Sie wassersparende Armaturen.
    • Lassen Sie warmes Wasser nur bei Bedarf laufen.
    • Nutzen Sie die Zeit-Steuerungsoptionen des Heizsystems, um die Pumpe für die Zirkulationsleitung einige Stunden abzuschalten.
    • Erwärmen Sie Ihr Warmwasser mit Sonnenkollektoren.
    • Beachten Sie die hygienischen Anforderungen (mind. 60 °C, keine Stagnation), um Legionellen zu vermeiden.
  • Haushalt & Wohnen

    CDs und DVDs

    • CDs und DVDs sind zu wertvoll für die Mülltonne: Entsorgen Sie die wertvollen Scheiben am besten über Rücknahmesysteme oder in der Wertstofftonne.
    • Kaufen Sie größere Rohling-Stückzahlen erst, wenn Sie sicher sind, dass Brenner und Abspielgerät damit harmonieren.
    • Nutzen Sie mehrfach beschreibbare CDs.
  • Heizen & Bauen

    Kaminofen

    • Verzichten Sie aus ⁠Klimaschutz⁠-, Luftreinhalte- und ökologischen Gründen auf die Nutzung von Holz zur Wärmeversorgung Ihres Hauses.
    • Prüfen Sie den Austausch Ihres Kaminofens, wenn er älter als 15 Jahre ist.
    • Achten Sie beim Erwerb eines Kaminofens auf einen hohen Nutzungsgrad und geringe Schadstoffemissionen.
    • Verbrennen Sie nur trockenes und unbehandeltes Holz.
    • Orientieren Sie sich beim Betrieb Ihres Kaminofens an der Bedienungsanleitung.
  • Heizen & Bauen

    Pelletkessel

    Sie planen eine energetische Grundsanierung oder einen Neubau?

    • Reduzieren Sie den Wärmebedarf möglichst weitgehend, insbesondere durch umfassende Wärmedämmung.
    • Installieren Sie ein brennstofffreies Heizsystem (ohne Gas, Öl, Holz) und nutzen Sie hierzu bereitstehende Fördergelder. 

    Sie besitzen ein (teil-)saniertes Haus?

    • Planen Sie rechtzeitig den Ausstieg aus der brennstoffbasierten Heizung (Gas, Öl, Holz) und nutzen Sie bereitstehende Fördergelder.
    • Lassen Sie hierzu einen sogenannten individuellen Sanierungsfahrplan erstellen. Auch das wird gefördert.
    • Nutzen Sie Gelegenheitsfenster wie Fassadenerneuerung oder Fenstertausch zur Verbesserung der Wärmedämmung.

    Sie möchten (weiterhin) mit Pellets heizen?

    • Prüfen Sie den Austausch Ihres Heizkessels, wenn er älter als 15 Jahre ist.
    • Achten Sie beim Erwerb eines Pelletkessels auf einen hohen Nutzungsgrad (Brennwertgerät in Effizienzklasse A++) und geringe Schadstoffemissionen.
    • Sparen Sie Heizenergie durch sparsames Heizen und regelmäßige Wartung Ihrer Heizungsanlage.
    • Prüfen Sie eine ergänzende Nutzung erneuerbarer Energien (Solarthermie/ Photovoltaik).
    • Planen Sie voraus und lassen Sie einen sogenannten individuellen Sanierungsfahrplan erstellen.
  • Heizen & Bauen

    Spanplatten und andere Holzwerkstoffe

    • Kaufen Sie Spanplatten aus nachhaltiger Waldwirtschaft (Blauer Engel, natureplus, FSC, PEFC).
    • Kaufen Sie Spanplatten mit möglichst geringen Ausgasungen (Blauer Engel, natureplus). 
    • Kaufen Sie Spanplatten, die aus einheimischen Holzarten hergestellt wurden.
  • Heizen & Bauen

    Wärmepumpe

    • Wärmepumpen können eine umweltfreundliche Heiztechnik sein: Prüfen Sie, ob Ihr Haus für Wärmepumpen geeignet ist.
    • Kaufen Sie besonders energieeffiziente Wärmepumpen.
    • Achten Sie bei Planung und Kauf auch auf weitere zentrale Punkte: Geeignete Wärmequelle (möglichst Erdreich), optimale Größe, geringe Lärmemissionen und umweltfreundliches Kältemittel.
    • Warten und prüfen Sie Ihre Wärmepumpe regelmäßig.
  • Heizen & Bauen

    Pelletofen

    Sie planen eine energetische Grundsanierung oder einen Neubau?

    • Reduzieren Sie den Wärmebedarf möglichst weitgehend, insbesondere durch umfassende Wärmedämmung.
    • Verzichten Sie aus ⁠Klimaschutz⁠-, Luftreinhalte- und ökologischen Gründen auf die Nutzung von Holz zur Wärmeversorgung Ihres Hauses.
    • Installieren Sie ein brennstofffreies Heizsystem (ohne Gas, Öl, Holz) und nutzen Sie hierzu bereitstehende Fördergelder. 

    Sie besitzen ein (teil-)saniertes Haus?

    • Planen Sie rechtzeitig den Ausstieg aus der brennstoffbasierten Heizung (Gas, Öl, Holz) und nutzen Sie bereitstehende Fördergelder.
    • Lassen Sie hierzu einen sogenannten individuellen Sanierungsfahrplan erstellen. Auch das wird gefördert.
    • Nutzen Sie Gelegenheitsfenster wie Fassadenerneuerung oder Fenstertausch zur Verbesserung der Wärmedämmung.

    Sie möchten (weiterhin) mit Pellets heizen?

    • Prüfen Sie den Austausch Ihres Ofens, wenn er älter als 15 Jahre ist.
    • Achten Sie beim Erwerb eines Pelletofens auf einen hohen Nutzungsgrad und geringe Schadstoffemissionen.
  • Heizen & Bauen

    Ölheizung

    Sie planen eine energetische Grundsanierung oder einen Neubau?

    • Reduzieren Sie den Wärmebedarf möglichst weitgehend, insbesondere durch umfassende Wärmedämmung.
    • Installieren Sie ein brennstofffreies Heizsystem (ohne Gas, Öl, Holz) und nutzen Sie hierzu bereitstehende Fördergelder. 

    Sie besitzen ein (teil-)saniertes Haus?

    • Planen Sie rechtzeitig den Ausstieg aus der Heizung mit Brennstoffen (Gas, Öl, Holz) und nutzen Sie hierzu bereitstehende Fördergelder.
    • Lassen Sie hierzu einen sogenannten individuellen Sanierungsfahrplan erstellen. Auch das wird gefördert.
    • Nutzen Sie Gelegenheitsfenster wie Fassadenerneuerung oder Fenstertausch zur Verbesserung der Wärmedämmung.

    Sie möchten weiterhin mit Öl heizen?

    • Prüfen Sie den Austausch Ihres Heizkessels, wenn er älter als 15 Jahre ist.
    • Achten Sie beim Erwerb einer Ölheizung auf einen hohen Nutzungsgrad und geringe Schadstoffemissionen (Brennwertgeräte statt Niedertemperaturkessel).
    • Sparen Sie Heizenergie durch sparsames Heizen und regelmäßige Wartung Ihrer Heizungsanlage.
    • Prüfen Sie eine ergänzende Nutzung erneuerbarer Energien (Solarthermie/ Photovoltaik).
    • Planen Sie voraus und lassen Sie einen sogenannten individuellen Sanierungsfahrplan erstellen.

     

  • Heizen & Bauen

    Gasheizung

    Sie planen eine energetische Grundsanierung oder einen Neubau?

    • Reduzieren Sie den Wärmebedarf möglichst weitgehend, insbesondere durch umfassende Wärmedämmung.
    • Installieren Sie ein brennstofffreies Heizsystem (ohne Gas, Öl, Holz) und nutzen Sie hierzu bereitstehende Fördergelder. 

    Sie besitzen ein (teil-)saniertes Haus?

    • Planen Sie rechtzeitig den Ausstieg aus der Heizung mit Brennstoffen (Gas, Öl, Holz) und nutzen Sie hierzu bereitstehende Fördergelder.
    • Lassen Sie hierzu einen sogenannten individuellen Sanierungsfahrplan erstellen. Auch das wird gefördert.
    • Nutzen Sie Gelegenheitsfenster wie Fassadenerneuerung oder Fenstertausch zur Verbesserung der Wärmedämmung.

    Sie möchten weiterhin mit Gas heizen?

    • Prüfen Sie den Austausch Ihres Heizkessels, wenn er älter als 15 Jahre ist.
    • Achten Sie beim Erwerb einer Gasheizung auf einen hohen Nutzungsgrad und geringe Schadstoffemissionen.
    • Sparen Sie Heizenergie durch sparsames Heizen und regelmäßige Wartung Ihrer Heizungsanlage.
    • Prüfen Sie eine ergänzende Nutzung erneuerbarer Energien (Solarthermie/ Photovoltaik).
    • Planen Sie voraus und lassen Sie einen sogenannten individuellen Sanierungsfahrplan erstellen.
  • Heizen & Bauen

    Sonnenkollektoren, Solarthermie

    • Installieren Sie Sonnenkollektoren, wenn Sie Platz auf Ihrem Dach haben.
    • Beachten Sie entsprechende Förderprogramme und gesetzliche Vorgaben.
  • Heizen & Bauen

    Heizungsumwälzpumpe

    • Tauschen Sie Ihre Umwälzpumpe gegen eine Hocheffizienzpumpe mit niedrigem Stromverbrauch.
    • Achten Sie auf die richtige Dimensionierung der Umwälzpumpe.
    • Nutzen Sie die Zeitregelung der Umwälzpumpe zum Energiesparen.
    • Lassen Sie einen hydraulischen Abgleich durchführen.
  • Heizen & Bauen

    Heizen, Raumtemperatur

    • Heizen ist teuer – Halten Sie deshalb die Temperatur unter Kontrolle (Richtwert: 20° C).
    • Lüften Sie regelmäßig kurz, aber intensiv (Stoßlüften).
    • Dichten Sie undichte Stellen ab (Türen, Fenster).
    • Warten und erneuern Sie regelmäßig Ihre Heizungsanlage.
    • Bringen Sie den Wärmeschutz Ihres Gebäudes auf den aktuellen Stand.
  • Mobilität

    Sprit sparen

    • Der Spritverbrauch hängt in erster Linie vom Auto ab. Kaufen Sie deshalb ein Auto mit möglichst niedrigem Spritverbrauch.
    • Fahren Sie niedertourig, vorausschauend und gleichmäßig.
    • Wählen Sie den passenden Reifen und Reifendruck.
    • Verzichten Sie auf unnötige Lasten und Aufbauten.
    • Schalten Sie Nebenaggregate wie Klimaanlage nur an, wenn Sie diese wirklich brauchen.
  • Mobilität

    Altauto, Altautoverwertung

    • Geben Sie Ihr Altauto zur Verschrottung nur einem anerkannten Altfahrzeug-Demontagebetrieb oder einer Annahmestelle für Altfahrzeuge.
    • Lassen Sie sich einen Verwertungsnachweis ausstellen.
    • Vorsicht vor lukrativen Kauf-Angeboten: Verkaufen Sie nur „wirkliche“ Gebrauchtwagen und keine Autowracks weiter, denn sonst könnte es sein, dass Sie eine Ordnungswidrigkeit begehen.
  • Mobilität

    Bus und Bahn fahren

    •  „Fahr Bus und Bahn!“ Denn mit Bus und Bahn kommen Sie umwelt- und klimafreundlicher ans Ziel als mit Auto oder Flugzeug.
    • Machen Sie sich die Entscheidung leichter: Kaufen Sie sich Zeittickets oder rabattierte Fahrkarten (z. B. Bahncard, Monatskarten, …).
  • Mobilität

    Fahrrad und Radeln

    • Nutzen Sie das Fahrrad so oft wie möglich: Dies schont Ihren Geldbeutel, hält Sie gesund und hilft der Umwelt.
    • Halten Sie Ihr Fahrrad in Schuss: Nur so bereitet es auch Fahrfreude und ist verkehrssicher.
    • Achten Sie beim Kauf auf Markenqualität. Dies sichert die Langlebigkeit des Rades und seiner Komponenten und dient Ihrer Sicherheit.
  • Mobilität

    Flugreisen

    • Nutzen Sie Alternativen zu Flugreisen: Andere Verkehrsmittel, nähere Urlaubsziele oder Videokonferenzen an Stelle von Dienstreisen.
    • Kompensieren Sie Ihre Flugreisen freiwillig, um die hohen Klimabelastungen durch Flugreisen zu verringern.
  • Mobilität

    CarSharing nutzen

    • Nutzen Sie CarSharing, wenn Sie weniger als 10.000 Kilometer pro Jahr fahren.
    • Teilen Sie Fahrzeuge auch privat – z. B. unter Nachbarn oder über entsprechende Internetportale.
  • Mobilität

    Autokauf

    • Kaufen Sie ein Auto mit geringem Kraftstoff- bzw. Energieverbrauch und niedrigem CO2-Ausstoß
    • Es muss nicht immer das eigene Auto sein: Wenn Sie Ihr Auto nicht täglich benötigen, ist Car-Sharing eine gute Alternative für den Autokauf
  • Mobilität

    Autoklimaanlage

    • Achten Sie schon beim Kauf des Pkw auf den Kraftstoffverbrauch der Klimaanlage.
    • Beachten Sie Tipps zum sparsamen und gesunden Klimatisieren.
    • Denken Sie an eine regelmäßige Wartung in einer Werkstatt.
  • Mobilität

    Fahrgemeinschaften

    • Mitfahren ist besser für die Umwelt als allein zu fahren.
    • Nutzen Sie die täglichen „Mitfahrgelegenheiten nach Fahrplan“ bei Bus und Bahn.
    • Nutzen Sie hierzu auch Gruppentickets (z.B. Ländertickets).
    • Bilden Sie Fahrgemeinschaften (insbesondere für das Berufspendeln).
    • Vermittlungsbörsen im Internet helfen dabei.
  • Mobilität

    Autoreifen

    • Kaufen Sie Reifen mit geringem Rollwiderstand und geringem Rollgeräusch (siehe EU-Label).
    • Achten Sie auf den korrekten Reifendruck.
    • Entsorgen Sie Altreifen sachgerecht.
  • Übergreifende Tipps

    Kompensation von Treibhausgasemissionen

    • Gleichen Sie unvermeidbare Treibhausgasemissionen nach Möglichkeit durch freiwillige Kompensationszahlungen aus.
    • Achten Sie bei Kompensationszahlungen auf die Qualität von Anbieter und Angebot (GoldStandard).
    • Beachten Sie: „Klimaneutrale“ sind nicht automatisch auch umweltfreundliche Produkte.
    • Geben Sie der Vermeidung von Treibhausgasemissionen Vorrang vor deren Kompensation.
  • Übergreifende Tipps

    Siegel und Label

    • Nutzen Sie Umweltsiegel als Orientierungshilfe beim Einkauf.
    • Behalten Sie einfach den Überblick mit den fünf TOP-Siegeln: EU-Energielabel, Bio-Siegel, EU Ecolabel, Blauer Engel, Grüner Knopf.
    • Beachten Sie ansonsten die produktspezifischen Tipps in unserem ⁠UBA⁠-Verbraucherportal.
    • Nutzen Sie die Bewertungsportale Siegelklarheit.de und label-online.de, wenn Sie Siegel nicht kennen oder unsicher sind.
  • Übergreifende Tipps

    Produkte länger nutzen: Gewährleistung, Reparatur und Neukauf

    • Aus Umweltsicht gilt fast immer: Nutzen Sie Ihre Elektro- und Elektronikgeräte so lange wie möglich.
    • Lassen Sie defekte Geräte reparieren.
    • Machen Sie bei defekten oder nicht einwandfreien Geräten von Ihren Gewährleistungsansprüchen Gebrauch.
    • Achten Sie beim Neukauf auf reparaturfreundliche und langlebige Geräte.
    • Prüfen Sie, ob alternativ zum Neukauf auch ein energieeffizientes Gebraucht- oder Leihgerät in Frage kommt.
    • Entsorgen Sie Ihre Altgeräte sachgerecht.