Tatenbank
Vielseitig, anregend und offen: In der KomPass-Tatenbank finden Sie zahlreiche Maßnahmen zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels in Deutschland. Mit Such- und Filtermöglichkeiten können Sie gezielt nach Beispielen guter Anpassungspraxis suchen und so Anregungen für die eigene Arbeit finden. Wenn Sie selbst Maßnahmen umgesetzt haben, können Sie diese in die Tatenbank eintragen und damit zum guten Beispiel für andere werden.
Die Tatenbank enthält vor allem lokale und regionale Praxisprojekte und Einzelmaßnahmen in Deutschland. Um als gutes Beispiel aufgenommen zu werden, müssen die Projekte und Maßnahmen die „Kriterien guter Praxis der Anpassung“ erfüllen. Forschungsprojekte sind nicht Teil der Tatenbank. Weitere Erläuterungen zur Tatenbank finden Sie in unseren „FAQs“.
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Tatenbank
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Dränage-Versickerungs-System (DVS) – Pilotprojekt in Herne
Wenn für die Bewirtschaftung des oberflächennahen Grundwassers ein eigenes Vorflutsystem hergestellt werden muss, bietet es sich an, dieses auch für die Bewirtschaftung des anfallenden Regenwassers im Sinne eines „Trennsystems“ zu nutzen. Dies kann durch ein kombiniertes Drainage-Versickerungs-System geleistet werden, welches Grundwasserdränagen und Mulden-Rigolen in einer dezentralen Anlage
Frühwarnsystem Hochwasser Baden-Württemberg
Die 1991 eingerichtete Hochwasser-Vorhersage-Zentrale (HVZ) der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg liefert als informationstechnisches Instrument Daten über die Hochwasserentwicklung im Bundesland, um rechtzeitige Vorsorgemaßnahmen bei Hochwassergefahr einzuleiten. Die HVZ stellt aktuelle Hoch- und Niedrigwasserinformationen bereit und berät bei der Steuerung der
Solare Klimatisierung der Frachtkantine des Flughafens München
Einbau einer Solar-Klimaanlage in der Mitarbeiter*innen-Kantine des Frachtterminals (Frachtkantine) des Airport München unter Nutzung des vorhandenen Luftverteilernetzes mit dem Ziel der Kühlung und Entfeuchtung des Innenklimas der Frachtkantine am Münchener Flughafen mit geringerem Energieverbrauch.
Regionales Forum zur Stärkung des Grünlandes
Ziel des Projektes ist die Stärkung des Grünlands zur Sicherung seiner multifunktionellen Wirkungen für Ressourcenschutz und Gesellschaft. Dazu werden Informationsveranstaltungen und Fortbildungen zu den Funktionen von Grünflächen im Rahmen der Anpassung an den Klimawandel durchgeführt (Teilprojekt aus klimazwei).
Zukunftsvereinbarung Regenwasser
Die Zukunftsvereinbarung ist eine Strategie zur Reduktion des Regenwasserabflusses über die Kanalisation bzw. die an der Kanalisation angekoppelte Fläche um 15% innerhalb von 15 Jahren. Sie dient der Erhöhung der Aufnahmefähigkeit von Regenwasser in der Fläche und der Entlastung der Kanalisation.
Kühlkreislauf mit passiver Kälteerzeugung durch Strahlungskühlung
Das Experimentiergebäude des Center for Applied Energy Research (CAE) in Würzburg enthält einen Kühlwasserkreislauf zur Kühlung von Apparaturen sowie von Laborräumen mittels Kühldecken. Die Kälteerzeugung erfolgte vorher konventionell mit einer Kompressionskältemaschine mit entsprechend hohem Primärenergieverbrauch. In diesem Projekt wurde das Konzept der passiven Kälteerzeugung durch
AquaWand: Mobiler Hochwasserschutz
Infolge des Klimawandels werden wir eine deutliche Zunahme von extremen Hitzetagen, extremen Niederschlägen und Stürmen bekommen. Das heißt für die Zukunft, die Hochwasserschutzsysteme und organisatorische Einsatzplanung des Bevölkerungsschutzes muss viel beschleunigter werden und viel weniger Einsatzkräfte binden. Eine Lösung könnten vollkommen vorinstallierte Hochwasserschutzsysteme sein. Eine
Entwicklung von Anpassungsstrategien seitens des Naturschutzes
Die sehr wichtigen und in der Zwischenzeit in großer Zahl vorliegenden Modellierungen zur zukünftigen Artverbreitung von Tagfalterarten bei verschiedenen Klima-Szenarien reichen für die Erfordernisse des umsetzungsorientierten Natur- und Artenschutzes nicht aus, da sie sich auf die Analyse möglicher Klimawandel-Auswirkungen beschränken, aber keine Lösungsmöglichkeiten bieten. Die rechtzeitige
Renaturierung der Hase
Ziel des Projektes war es, die Haseauen langfristig wieder in einen guten ökologischen Zustand im Sinne der Wasserrahmenrichtlinie zu versetzen. Hierfür war vor allem die Schaffung neuer Überschwemmungsräume sowie die Anlage extensiver Grünlandflächen und Feuchtbiotope entlang des Flussverlaufes von besonderer Bedeutung. Um die Aue wieder artenreich und gebietstypisch zu gestalten und eine
Gründachkartierung Düsseldorf
Im Jahr 2008 hat die Stadt Düsseldorf mit Hilfe einer flächendeckenden Luftbildauswertung eine Gründachkartierung für das gesamte Stadtgebiet erstellt. Die Gründachkartierung liefert wichtige Planungshinweise für die Schaffung eines besseren Stadtklimas. Gründächer sollen der thermischen Aufheizung in (dicht) bebauten Bereichen entgegen wirken. Die Pflanzendecke nimmt CO2 auf (Photosynthese)