Stakeholderdialog Bevölkerungsschutz

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Dialoge zur Klimaanpassung: Bevölkerungsschutz

Vor dem Hintergrund bereits spürbarer Klimaänderungen wird es immer wichtiger, sich mit den Folgen des Klimawandels auseinanderzusetzen. Zunehmende Extremwetterereignisse, steigende Temperaturen und ein Anstieg des Meeresspiegels erfordern Anpassungsmaßnahmen in Wirtschaft und Gesellschaft. Doch wie kommen Entscheidungsträger/innen prägnant und schnell an relevante Informationen über Klimafolgen und damit verbundene Risiken und Chancen? Welche Handlungsstrategien gibt es und welche Best-Practice-Beispiele sind nachahmenswerte Vorbilder? Zu diesen Fragen veranstaltet das Umweltbundesamt gemeinsam mit dem Institut für ökologische Wirtschaftsforschung Dialoge mit Entscheidungsträger/innen aus Wirtschaft, Verbänden, Wissenschaft und Verwaltung.

Auch im wichtigen Bereich des Bevölkerungsschutzes in Deutschland besteht die Notwendigkeit, für die kommenden Jahre und Jahrzehnte Anpassungsmaßnahmen an die sich verändernden klimatischen Rahmenbedingungen zu entwickeln. Es gilt, Schutzinfrastrukturen, Einsatzpläne und -konzepte so anzupassen bzw. weiterzuentwickeln, dass sie in der Lage sind, mit einer zunehmenden Zahl an Extremereignissen wie z. B. Sturmfluten, Starkniederschlägen oder lang anhaltenden Hitzeperioden umzugehen.

Die Frage, wie der Bevölkerungsschutz proaktiv den Folgen des Klimawandels begegnen kann, war Gegenstand eines eintägigen Workshops, der am 15. April 2010 gemeinsam mit rund 20 Stakeholdern aus verschiedenen Bereichen im Umweltbundesamt in Dessau stattfand. Akteure des Bevölkerungsschutzes diskutierten gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern von Behörden und Wissenschaft über Anpassungserfordernisse und Handlungsempfehlungen. Der Workshop erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK).

Veranstalter: Kompetenzzentrum Klimafolgen und Anpassung im Umweltbundesamt (KomPass)
Fachbegleitung UBA: Clemens Haße (2009-08/2012)
Auftragnehmer: Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW). Die Dialogreihe 2009-2010 wurde in Zusammenarbeit mit der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde durchgeführt.

Veranstaltungsdokumentation

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