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Letzte Änderung: 04.03.2010
Der Export von sogenanntem Elektroschrott hat immer wieder für Aufsehen gesorgt. Denn Altgeräte werden in den Importländern unter katastrophalen Bedingungen für Umwelt und Gesundheit verwertet und entsorgt. Eine neue Studie von Ökopol im Auftrag des UBA zeigt: Auch der Verbraucher ist gefragt, wenn es um die Lösung der Problematik geht.
Rund die Hälfte der Fläche in Deutschland wird landwirtschaftlich genutzt. Dies reicht schon heute nicht aus, um unseren Verbrauch an landwirtschaftlichen Produkten (Nahrungsmittel und Biomasse) zu decken. Etwa ein Fünftel zusätzliche Anbaufläche benötigen wir im Ausland. Eine Ausweitung der Biomassenutzung in Deutschland würde unseren Flächenbedarf im Ausland weiter erhöhen. Ackerland muss deshalb geschützt werden und darf nicht weiter durch Zersiedelung verloren gehen.
Wie sich eine zunehmende Bereitstellung von Bioenergieträgern auf die Nachhaltigkeitssituation von unterschiedlichsten Landwirtschaftsbetrieben auswirkt, untersuchte ein Forschungsprojekt anhand von Szenarien mit dem Analyse- und Bewertungsverfahren "Kriteriensystem nachhaltige Landwirtschaft (KSNL)". Ökonomie, Ökologie und Soziales werden im Einzelfall differenziert betrachtet. Damit werden wichtige Anpassungsoptionen landwirtschaftlicher Betriebe zur Ausweitung der Bioenergie erfasst und beurteilt.
Biomasseerzeugung und -anwendung sowie globaler Handel mit Bioenergieträgern sind durch ambitionierte Ausbauziele national und international stark angestiegen. Dies führt in Europa und international zu Zielkonflikten, die die politischen Bemühungen um Klima-, Biodiversitäts- und Ressourcenschutz konterkarieren können. Das F+E-Vorhaben soll konkrete Vorschläge zu Standards und Zertifizierungssystemen sowie zu deren Implementierung auf nationaler, europäischer und globaler Ebene erarbeiten und in internationale Prozesse einbringen.
Mit Recyclingpapier lassen sich erhebliche Einsparpotenziale zum Schutz von Klima und natürlicher Ressourcen nutzen. 1000 Blatt sparen Energie für 70 Computer. Anlässlich der diesjährigen Paperworld in Frankfurt mit dem Motto „Green Office”, fordern BMU, UBA, NABU und IPR den verstärkten Einsatz von Recyclingpapier in der öffentlichen Verwaltung und Privatwirtschaft.
Wie wir bauen, wohnen und siedeln schadet der Umwelt mehr als nötig. Unsere
Häuser und Wohnungen verbrauchen zu viel Energie, mehr Fläche als nötig und
mit Baumaterialien gehen wir wenig sparsam um. Das muss sich ändern. Wie,
erläutert die UBA-Broschüre "Nachhaltiges Bauen und Wohnen".
Produktion und Konsum von Gütern nehmen die natürlichen Ressourcen zu stark in Anspruch. Ein im Auftrag des Umweltbundesamtes erstelltes Gutachten zeigt auch, dass die Regelungen des Umweltrechts derzeit nicht ausreichen, eine nachhaltige Ressourcennutzung zu erreichen. Deshalb ist eine deutlich nachhaltigere Ressourcennutzung erklärtes umweltpolitisches Ziel der Bundesregierung. Das Gutachten weist Wege zur Optimierung des bestehenden rechtlichen Instrumentariums und schlägt neue rechtliche Instrumente vor.
Der Indikator "Ökologischer Fußabdruck" ist die Differenz aus Ressourcenverbrauch eines Landes und vorhandener Biokapazität. Ein vom Umweltbundesamt beauftragtes Gutachten analysierte die Datengrundlagen und die Methodik zur Erstellung des Indikators mit dem Ergebnis, dass beide verbessert werden müssen.
Die Bundesregierung strebt als Beitrag Deutschlands für ein internationales Klimaschutzabkommen nach 2012 an, die Kohlendioxidemissionen bis 2020 um 40 Prozent unter das Niveau von 1990 zu senken. Dazu kann und muss die Informations- und Kommunikationstechnik die dynamische Entwicklung umweltgerecht gestalten und für die Ziele der Ressourcenschonung – speziell auch zur Steigerung der Materialeffizienz – nutzbar machen. Das Umweltbundesamt stellt anlässlich der CEBIT Handlungsoptionen dazu vor.
Die Generalversammlung der Vereinten Nationen hat 2010 zum „Internationalen Jahr der biologischen Vielfalt” erklärt, um den Verlust biologischer Vielfalt zu stoppen, Erfolge beim Schutz zu verdeutlichen und um Bewusstsein zu schaffen, dass das Wohl des Menschen von biologischer Vielfalt abhängt.
Im Auftrag des Umweltbundesamtes analysierte das Öko-Institut die Exportströme von Gebraucht-Pkw und –Elektro(nik)geräten am Hamburger Hafen. Anlass waren unter anderem die derzeit unbefriedigenden Recyclingraten für Platin und Co. aus Autokatalysatoren. Zu ihrer Steigerung empfiehlt die Studie, am Export beteiligte Firmen für eine verbesserte internationale Recyclingwirtschaft zu gewinnen.
Der weltweit zunehmende Verbrauch natürlicher Ressourcen gefährdet die Ökosysteme und lässt verheerende soziale Folgen befürchten. Am 16. September 2009 zum World Resource Forum 2009 in Davos und zum Tag der Natürlichen Ressourcen in Berlin präsentierte das UBA seine Kampagne „Factor X: Beyond Climate Change” mit der Uraufführung eines Films zum Thema Ressourcenschonung.
Der weltweit zunehmende Verbrauch an nicht-energetischen Rohstoffen ist mit einer nachhaltigen Entwicklung nicht vereinbar. Das vorliegende Papier des UBA gibt Anregungen zur Gestaltung und Weiterentwicklung der Rohstoffinitiative der Europäischen Kommission. Der Schwerpunkt der Vorschläge liegt auf der Entwicklung hin zu einer effizienten, nachhaltigen und umweltgerechten Rohstoffwirtschaft.
Nachhaltig wirtschaften – und natürliche Ressourcen und Umwelt schonen. Eine neue Broschüre bietet auf rund 120 Seiten Zahlen, Daten und Fakten über die Nutzung natürlicher Ressourcen in Deutschland. Kennzahlen und Trends zeigen, wo sich Effizienzgewinne abzeichnen und wo die Ressourceneffizienz noch zu steigern ist.
Die ersten Ergebnisse des vom UBA initiierten Dialogprozesses zur Steigerung der Rohstoffproduktivität und zur Senkung des Ressourcenverbrauchs liegen für die Fokusbereiche „Bauen und Wohnen”, „Kupfer” sowie „Stahl” vor.
Unter dem Titel „Materialeffizienz und Ressourcenschonung”
(MaRess)
hat das UBA ein Forschungsprojekt zu Möglichkeiten der Ressourcenschonung in den Bereichen Produktion und Konsum in Auftrag gegeben. Darin sollen Potenziale ermittelt, Maßnahmen und Instrumente analysiert und Umsetzungsvorschläge gemacht werden.
Im Auftrag des Umweltbundesamtes schlägt das IZT Berlin u.a. eine Definition für "seltene Metalle" vor und informiert über die Verwendung von Metallen in der Informations- und Kommunikationstechnik. Am Beispiel des Coltan-Abbaus in der DR Kongo wird untersucht, inwieweit die Nachfrage nach seltenen Metallen bewaffnete Konflikte verschärft, hierzu werden Lösungsansätze vorgestellt .