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Letzte Änderung: 28.06.2010
Kenntnisse der sozialen Milieus helfen dabei, die Einstellung der Menschen zur Umwelt und ihr Verhalten besser zu verstehen. Aufbauend auf die Daten der Umweltbewusstseinsstudie 2008 und weiterer Daten aus der Arbeit des Sinus-Instituts, hat ein Team von Sozialwissenschaftlern eine detaillierte Analyse zu Verbesserungsmöglichkeiten der Umweltkommunikation vorgelegt.
Umweltschutz leistet in vielen Bereichen einen wichtigen Beitrag zur Sozialpolitik.
Die Umweltverbände DNR, BUND und NABU zeigen am Beispiel konkreter Projekte aus Energieberatung und Umweltbildung, dass sozial benachteiligte Bevölkerungsgruppen davon besonders profitieren können.
Die neue Website für mehr Informationen und praktische Tipps zu Unternehmensverantwortung und nachhaltigem Konsum der Verbraucher Initiative e. V. ist online. Beratungsschwerpunkte sind: „Klimafreundlich & Stromsparend”, „Umweltfreundlich & Tierschützend” sowie „Fair & Sozial”. Ein Strom-Check-Rechner rundet das Angebot ab.
Der Blaue Engel für lärmarme und Kraftstoff sparende Reifen hat jetzt noch strengere Vorgaben. Damit greift er sogar den ab 2012 geltenden EU-Grenzwerten vor. Alles im Sinne des Gesundheits- und Umweltschutzes. Und gut für den Geldbeutel: Mit Blauer Engel-Reifen können Autofahrer etwa 50 Euro pro Jahr für Kraftstoff sparen.
Der Fortschrittsbericht 2008 ‚Für ein nachhaltiges Deutschland’ liegt vor, darin auch der aktuelle Indikatorenbericht. Ein Highlight: Künftig sollen neue Gesetze und Verordnungen auf Nachhaltigkeit hin geprüft werden. In den Bericht sind Anregungen von Bürgerinnen und Bürgern, Verbänden und Institutionen eingeflossen, das Bundeskabinett hat ihn bereits verabschiedet.
Konferenzen und andere Veranstaltungen können die Umwelt in sehr unterschiedlicher Weise belasten. Der Leitfaden, der Empfehlungen und praktische Hinweise zu den wichtigsten Handlungsfeldern bei der Organisation von Veranstaltungen enthält, soll den mit der Vorbereitung betrauten Personen als Arbeitshilfe für eine umweltgerechte Gestaltung dienen.
Urlaub im eigenen Land wird immer beliebter. Viele reisen mit Bus und Bahn zu ihren Urlaubsorten und erkunden die Region mit dem ÖPNV oder suchen aktive Erholung mit dem Rad oder zu Fuß in der Natur. Diese Reisealternativen sind viel weniger umweltschädlich als eine Flugreise. Urlaub in Deutschland und der Besuch von Nationalparks, Biosphärenreservaten und Naturparks fördern zudem den heimischen Tourismus. Der Aufenthalt in der Natur tut der Gesundheit gut und wirkt wie Wellness für Körper, Geist und Seele.
Zum 3. Netzwerk21Kongress für lokale Nachhaltigkeitsinitiativen in Köln im Oktober 2009 ist im UBA eine neue Broschüre erschienen. Sie ist eine Arbeitshilfe für die Initiierung und Durchführung von bereits in anderen Kommunen erfolgreich erprobten Nachhaltigkeitsprojekten und kann dabei helfen, Ideen zu übernehmen, anzupassen und weiterzuentwickeln. Der nächste Netzwerk21kongress mit Verleihung des ZeitzeicheN-Preises wird am 11./12. Oktober in Nürnberg stattfinden.
Ärmere Menschen leben häufig in stärker belasteten Umwelten und für sie ist es schwerer, die Kosten zu tragen, die durch zunehmende Umweltbelastungen und Umweltschutzmaßnahmen entstehen. Ein Kongress der Deutschen Umwelthilfe im Frühjahr 2009 behandelte die sich daraus ergebenden Herausforderungen und Chancen für die Kommunen. Thema waren Verkehr und Lärm, Klimaschutz und Energiesparen sowie Stadtentwicklung und Grünflächen.
Wer arm ist, lebt häufiger in einer Umwelt, die krank machen kann. Das belegen sozial- und umweltepidemiologische Studien. Sozial Benachteiligte wohnen beispielsweise häufiger an stark befahrenen Straßen. Der UBA-Bericht stellt ausgewählte Studien aus Deutschland vor, die empirische Befunde zur sozialen Verteilung von Umweltbelastungen und deren gesundheitlichen Wirkungen liefern.
Nachhaltigkeit liegt überall im Trend. Während die Unternehmen ihre Produktion ökologischer managen, ist für Verbraucher/innen die Identifizierung nachhaltiger Produkte und Dienstleistungen oft nicht leicht. Nachhaltigkeitskommunikation und -marketing sollen mit dem Netzwerk Komm N wirkungsvoller werden. Beim Schmieden neuer Allianzen spielen Umwelt- und Sozialverbände eine entscheidende Rolle.
Auf 25 zweisprachigen (deutsch/englisch) großformatigen (68 x 98 cm) Postern werden praxisnahe Beispiele aus Deutschlands nachhaltiger Konsumwelt gegeben: Von fair gehandelten Waren über Gütesiegel für Blumen, Textilien oder landwirtschaftliche Produkte bis zur nachhaltigen Fisch- oder Forstwirtschaft reicht das Spektrum. Auch Beiträge zum nachhaltigen Bauen, zum nachhaltigen Tourismus, zur Ressourcenproduktivität oder zur Umwelterziehung sind enthalten.