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Cover Texte 26/2015 Mikroverunreinigungen und Abwasserabgabe
Water

Mikroverunreinigungen und Abwasserabgabe


Die Studie geht der Frage nach, welchen Beitrag die bundesdeutsche Abwasserabgabe im Rahmen einer gezielten Minderung der Gewässerbelastung durch Mikroverunreinigungen (MV) im Wege einer Aufrüstung ausgewählter öffentlicher Abwasserbehandlungsanlagen der Größenklasse 5 leisten kann. Sie zeigt, dass eine aus dem Aufkommen der Abwasserabgabe gespeiste Förderpolitik mit Selbstbehalt unter Berücksichtigung eines abgabebezogenen Selbstfinanzierungseffektes der MV-Elimination die beste instrumentelle Kosten-Nutzen-Relation aufweist. Es wird vorgeschlagen, 75 % der jährlichen Investitionskosten (Abschreibungen, Zinsen) für einen Zeitraum von 15 Jahren bei GK-5-Kläranlagen zu bezuschussen. Diese Förderung wäre zu flankieren durch eine Lenkungsertüchtigung der Abwasserabgabe mit Aufkommenserhöhung, um andere Finanzierungszwecke aus dem Aufkommen und den eigentlichen Lenkungszweck der Abgabe nicht zu gefährden. Die Abwasserabgabe würde so insgesamt lenkungspolitisch ertüchtigt und erbrächte dadurch ein höheres Aufkommen, das für eine Förderung eingesetzt werden kann („Leipziger Modell“).


Series Texte | 26/2015 Number of pages 136 Year of publication Author(s) Prof. Dr. rer. pol. Erik Gawel, Prof. Dr. iur. Wolfgang Köck, Harry Schindler, M.A., Prof. Dr.-Ing. Robert Holländer, Dipl.-Ing. Sabine Lautenschläger Language German Project No. (FKZ) 3711 26202 Publisher Umweltbundesamt File size 2.72 MB Print version not available

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