Tagung: Wirtschaftsverkehr in Städten umweltverträglich gestalten

Schriftzug "Kommunal mobil", dahinter ist schemenhaft und in grün gehalten eine S-Bahn zu sehenzum Vergrößern anklicken
Logo "Kommunal mobil"
Quelle: Umweltbundesamt

„Auf der letzten Meile“ in den Städten ballt sich der Wirtschaftsverkehr, zum Beispiel zur Anlieferung von Waren. Wie können Kommunen trotzdem die verschärften Luftqualitätsgrenzwerte einhalten und die Lebensqualität verbessern? Das ist Thema der 5. Fachtagung „kommunal mobil“ am 18. und 19. Juni 2015 im UBA Dessau-Roßlau.

Die Fachtagung „kommunal mobil“ wird dieses Jahr zum fünften Mal vom Umweltbundesamt und dem Deutschen Institut für Urbanistik (difu) unter Mitwirkung des Deutschen Städtetages veranstaltet.

Die Kommunen stehen vor der Aufgabe, trotz knapper Kassen die verschärften Luftqualitätsgrenzwerte einzuhalten, die Kosten der Infrastruktur zu senken und gleichzeitig die Güterversorgung in den Städten zu sichern. Der Handlungsdruck wird auch in der Wirtschaft größer. Logistikbetreiber versuchen, die Kosten der Auslieferung durch Effizienzsteigerungen in der Fahrzeugtechnik und im Fahrzeugeinsatz zu senken. Zudem steigt bei vielen Bürgerinnen und Bürgern die Sensibilität für die Stadtverträglichkeit der urbanen Logistik – oft verbunden mit der Aufforderung, den städtischen Wirtschaftsverkehr konfliktärmer zu organisieren.

Dieser vielschichtige Handlungsdruck für Kommunen wird Thema in der Veranstaltung „kommunal mobil 2015 – Umweltverträglicher Wirtschaftsverkehr in Städten. Wer und was bringt's wirklich?“ sein. In Kurzvorträgen und mit interaktiven neuen Präsentationsformaten, wie zum Beispiel Pecha Kucha, soll diskutiert werden, welche Akteure und welche Maßnahmen den urbanen Wirtschaftsverkehr tatsächlich umweltverträglicher gestalten können.

Teilen:
Artikel:
Drucken Senden
Schlagworte:
 kommunal mobil