Europäischer Vergleich der Treibhausgas-Emissionen

Auch im europäischen Vergleich schneidet Deutschland gut ab. Die Pro-Kopf-Emissionen lagen 2013 bei etwa 11,5 Tonnen CO2-Äquivalent. Die Emissionen bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt (nominal) lagen bei knapp 352 Gramm CO2-Äquivalent pro Euro. Bei den Pro-Kopf-Emissionen liegt Deutschland damit etwas über, bei den Emissionen nach Wirtschaftsleistung etwa auf dem EU-28-Durchschnitt.

Die 28 EU-Mitgliedsländer haben im Jahr 2012 insgesamt rund 4,6 Milliarden Tonnen CO2-Äquivalent-Emissionen freigesetzt. Im europäischen Durchschnitt verursachte jeder Mensch etwa 9,0 Tonnen CO2-Äquivalent-Emissionen-Emissionen. Verteilt auf das Bruttoinlandsprodukt wurden 2012 im europäischen Durchschnitt circa 351 Gramm CO2-Äquivalent-Emissionen pro Euro freigesetzt. Durch die Umrechnung der Emissionen auf die Einwohnerzahl oder die Wirtschaftsleistung kann die Emissionssituation der Mitgliedsländer besser miteinander verglichen werden. Alle Angaben werden von der Europäischen Umweltagentur zur Verfügung gestellt.

Bei den Pro-Kopf-Emissionen lag Deutschland 2012 mit 11,5 Tonnen CO2-Äquivalent-Emissionen pro Kopf über dem EU-28-Durchschnitt. Am meisten emittierte Luxemburg (22,6 t CO2-äqu./Kopf), gefolgt von Estland (14,5 t CO2-äqu./Kopf) und der Irland (12,7 t CO2-äqu./Kopf). Bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt zu aktuellen Preisen (nominal) wurden im Jahr 2012 in Deutschland 352 Gramm CO2-Äquivalent-Emissionen pro Euro freigesetzt, womit Deutschland etwa gleichauf mit dem EU-27-Durchschnitt von 351 Gramm CO2-Äquivalent-Emissionen pro Euro liegt. Die emissionsintensivsten Wirtschaftssysteme Europas finden sich in Bulgarien mit 1.534 Gramm CO2-Äquivalent-Emissionen pro Euro, in Estland mit 1.102 Gramm CO2-Äquivalent-Emissionen pro Euro und in Polen mit 1.047 Gramm CO2-Äquivalent-Emissionen pro Euro.

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