Glossar

F

  • Fluorchlorkohlenwasserstoff

  • Teilchen in der Luft, die nicht sofort zu Boden sinken, sondern eine gewisse Zeit in der Atmosphäre verweilen. Die winzigen Partikel sind mit bloßem Auge nicht wahrzunehmen. Lediglich während bestimmter Wetterlagen kann man Feinstaub in Form einer Dunstglocke sehen. Feinstaub kann natürlichen Ursprungs sein oder durch menschliches Handeln erzeugt werden. Wichtige vom Menschen geschaffene Feinstaubquellen sind Kraftfahrzeuge, Heizwerke, Abfallverbrennungsanlagen, Öfen und Heizungen in Wohnhäusern, der Schüttgutumschlag, die Tierhaltung sowie bestimmte Industrieprozesse. In Ballungsgebieten ist vor allem der Straßenverkehr eine bedeutende Feinstaubquelle, wobei der Feinstaub nicht nur aus Motoren – vorrangig aus Dieselmotoren – in die Luft gelangt, sondern auch durch Bremsen- und Reifenabrieb sowie durch die Aufwirbelung des Staubes auf der Straßenoberfläche.

    Quelle: UBA (2009): Feinstaubbelastung in Deutschland

  • Freifressende Schmetterlingsraupen sind Raupen, die nicht versteckt leben beziehungsweise die nicht innerhalb von Pflanzenteilen fressen wie es beispielsweise für die Larven der Schlangenminiermotte typisch ist.

  • Ein Frosttag ist ein Tag, an dem das Minimum der Lufttemperatur unterhalb des Gefrierpunktes (0°C) liegt, wobei das Lufttemperatur-Maximum nicht berücksichtigt wird. Die Anzahl der Frosttage ist somit größer oder gleich der Anzahl der Eistage, an denen durchgehend Frost vorherrscht. Die Anzahl der Frosttage ergänzt die Aussagen zur Strenge eines Winters, welche primär anhand der Anzahl der Eistage ermittelt wird.

    Nach: DWD (2014): Wetterlexikon

  • Obstgehölze setzen oft mehr Blüten und Früchte an, als sie bis zur Vollreife versorgen können, ohne sich übermäßig zu verausgaben. Daher werfen sie einen Teil der angesetzten Früchte im Frühjahr, spätestens aber im Juni ab (sogenannter Junifruchtfall). Je nach Art und Sorte regulieren die Gehölze den Fruchtbesatz unterschiedlich gut. Daher kann es dennoch passieren, dass ein Gehölz im einen Jahr überreich trägt, im nächsten dafür jedoch kaum, weil es sich erst erholen muss – dieses Phänomen wird Alternanz genannt. Das sogenannte Ausdünnen soll dem vorbeugen: Hierbei regulieren von Vornherein die Gärtnerinnen oder Gärtner den späteren Fruchtbehang, indem sie die jungen Früchte mit den Fingern ausknipsen.

  • Fließ- und Stillgewässer-Simulationsanlage

  • Ein Fungizid ist ein chemischer oder biologischer Wirkstoff, der Pilze und/oder ihre Sporen abtötet und/oder ihr Wachstum für die Zeit seiner Wirksamkeit verhindert.