Die nachfolgenden Unterseiten beschäftigen sich mit Themenbereichen, die bei der Chemikalienbewertung immer wieder relevant werden und seit einiger Zeit in Diskussionen, Arbeitsgruppen, Forschungsvorhaben etc. kontinuierlich bearbeitet werden:
- Chemikalien werden oft nicht als Einzelstoffe, sondern als Mischungen angewendet und landen dementsprechend oft gemeinsam in der Umwelt, wo sie gleichzeitig Wirkungen entfalten können. Aber auch wenn viele Einzelstoffe emittiert werden, entstehen durch ihre Verbreitung Chemikalien-Mischungen in der Umwelt. Diese müssen bei der Chemikalienbewertung berücksichtigt werden.
- In Boden und Sediment wird während des Abbaus von Stoffen häufig die Entstehung nicht-extrahierbarer Rückstände (NER) beobachtet. Gesucht wird eine allgemein akzeptierte Vorgehensweise, durch die das von den NER ausgehende Gefährdungspotential für die Umwelt bewertet werden könnte.
- Umwelt-Monitoring bezeichnet die Feststellung von Stoffkonzentrationen in der Umwelt, z.B. in Wasser, Luft, Boden, Sediment oder Biota. Monitoring kann Hinweise darüber liefern, welche Stoffe sich in der Umwelt anreichern und daher reguliert werden müssen.