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STARDEX - Statistical and Regional dynamical Downscaling of Extremes for European regions

12.08.2021

Hintergrund und Ziele

Das Projekt wird eine systematische Vergleichsprüfung und Evaluation von statistischen, dynamischen und statistisch-dynamischen "downscaling"-Methoden für die Erstellung von Szenarien über die Auftrittshäufigkeit von extremen Wetterereignissen durchführen. Dazu werden robuste Techniken identifiziert und angewandt, um Zukunftsszenarien über die Häufigkeit von Wetterextremen für europäische Fallstudien bis zum Ende des 21. Jahrhunderts zu produzieren.

Ziel ist die Identifizierung und Anwendung der besten und robustesten "downscaling"-Technik, um zuverlässige und plausible Zukunftsszenarien der Temperatur- und Niederschlagsextreme für europäische Regionen bereitzustellen.

Laufzeit

Februar 2002 bis Juli 2005

Untersuchungsregion/-raum

Land
  • europaweit
Bundesland
  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Hessen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Rheinland-Pfalz
Naturräumliche Zuordnung
  • Alb und nordbayerisches Hügelland
  • Links- und rechtsrheinische Mittelgebirge
  • Oberrheingraben
  • Westdeutsche Tieflandsbucht

Schritte im Prozess zur Anpassung an den Klimawandel

Schritt 1: Klimawandel verstehen und beschreiben

Ansatz und Ergebnisse 

Vergleich von verschiedenen "downscaling"-Methoden und Anwendung dieser Methoden für die Entwicklung von Zukunftsszenarien unter Berücksichtigung der ⁠IPCC⁠-Emissionsszenarien (SRES) A2 und B2.

Parameter (Klimasignale)
  • Hitzewellen
  • Veränderte Niederschlagsmuster
  • Starkniederschlag (inkl. Hagel, Schnee)
  • Trockenheit
Weitere Parameter 

Indizes der Temperaturextreme wie Schwellenwerte für heiße Tage und kalte Nächte, Frosttage sowie längste ⁠Hitzewelle⁠; Indizes der Niederschlagsextreme wie ⁠Starkregen⁠-Schwellenwerte, größte 5-Tage Niederschlagssumme, durchschnittliche Niederschlagssumme eines Regentags, längste Trockenperiode, Starkniederschlagsanteil und -tage im Jahresverlauf; allgemeine Trends wie wärmere Klimakonditionen mit mehr Hitze- und weniger Kälteextreme sowie räumlich und saisonal variableren Niederschlägen

Schritt 2a: Risiken erkennen und bewerten (Klimafolgen/-wirkungen)

Analyseansatz 

Betrachtet werden die Folgen aus einer veränderten Intensität der Temperatur- und Niederschlagsextremwerte.

Schritt 3: Maßnahmen entwickeln und vergleichen

Zeithorizont
  • 2071–2100 (ferne Zukunft)

Wer war oder ist beteiligt?

Förderung / Finanzierung 

gefördert im 5. Forschungsrahmenprogramm der EU, "Global change, climate and biodiversity within the Environment, Energy and Sustainable Development"

Projektleitung 

Climatic Research Unit, King's College London, Department of Geography (Großbritannien)

Beteiligte/Partner 

Kooperation mit insgesamt 12 Partnern: in Deutschland sind das Institut für Wasserbau der Universität Stuttgart (USTUTT-IWS) und die Fachhochschule für Technik in Stuttgart (FTS) beteiligt STARDEX ist Teil des Kooperationscluster der Projekte MICE und PRUDENCE, die zukünftige Veränderungen bei Extremereignissen als Reaktion auf die globale Erwärmung untersuchen.

Ansprechpartner

King's College London, Department of Geography, Climate Research Unit
Strand
2LS London
UK-WC2R
United Kingdom

Links

  • STARDEX - Statistical and Regional dynamical Downscaling of Extremes for European regions

Zugehöriges Projekt

  • PRUDENCE - Prediction of Regional scenarios and Uncertainties for Defining European Climate change risks and Effects
  • MICE – Modelling the Impact of Climate Extremes
Artikel:

Handlungsfelder:
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Quelladresse (zuletzt bearbeitet am 04.01.2023):https://www.umweltbundesamt.de/themen/klima-energie/klimafolgen-anpassung/werkzeuge-der-anpassung/projektkatalog/stardex-statistical-regional-dynamical-downscaling