Wettbewerbskategorie: Quartiere

Luftbild eines Stadtquartiers mit Grün- und Solardächernzum Vergrößern anklicken
Preiswürdig sind Quartiere, bei denen Nachhaltigkeit bereits in der Konzeption mitgedacht wurde.
Quelle: Jorg Greuel / Photodisc / GettyImages

Diese Wettbewerbskategorie zeichnet Quartiere aus, die im Bereich des nachhaltigen Bauens und der Energieeffizienz beispielgebend sind und die Ressourcenschonung, nachhaltige Infrastrukturen und gute Umweltqualitäten im Sinne eines umfassenden städtischen Umweltschutzes integrieren.

Erwartungen und Zielsetzung

Gesucht werden solche Projekte, bei denen innovative Prozesse und Instrumente, wie die Durchführung von Dialogforen mit Bauherren, Nutzerinnen und Nutzern und Anwohnerinnen und Anwohnern, realisiert wurden. Besonderes Augenmerk gilt dabei der integralen Planung, die bereits bei der Konzeptentwicklung Nachhaltigkeitsziele einbezieht:

  • Berücksichtigung städtebaulicher, funktionaler und infrastruktureller Zusammenhänge
  • Berücksichtigung der Entwicklungsprozesse und Phasen bei der Festlegung energetischer Ziele und deren Realisierung
  • Zusammenführung der relevanten Themenfelder Energie, Mobilität, Klimaschutz, altersgerechtem Wohnen, Gewerbe und weiterer Realisierung klimaneutraler Quartiere
  • Realisierung zugleich umwelt- und sozialverträglicher Stadtstrukturen, gesundheitsfördernder Umweltqualitäten im Quartier

Mindestanforderungen

Zur Sicherstellung einer Mindestqualität gelten folgende Mindestanforderungen:

  • Das Quartier soll eine gemischte Nutzungsstruktur mit Wohnen und Gewerbe aufweisen. Aufgrund der längeren Realisierungszeit von Quartieren können auch Quartiersentwürfe ausgezeichnet werden, denen mindestens ein Bebauungsplan zugrunde liegt und mit deren Realisierung begonnen wurde.
  • Für das Quartier wurde ein Energiestandard festgelegt, der sicherstellt, dass der Primärenergiebedarf der Einzelgebäude mindestens den Wert des Referenzgebäudes um 45 % = Standard KfW-Effizienzhaus 55 unterschreitet (d. h. der Primärenergiebedarf beträgt max. 55 % von dem des Referenzgebäudes).
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Schlagworte:
 Nachhaltiges Bauen