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Wie wirkt sich Zersiedelung auf den Verkehr und das Pendelverhalten aus?

Mit dem Bau von Neubausiedlungen geht der Bau von Erschließungsstraßen und Verkehrsanbindungen einher. Mit zunehmender Siedlung an den Ortsrändern vergrößert sich oftmals auch der Weg zur Arbeit, zur Schule und zu Einkaufsmöglichkeiten, die meist zentral innerstädtisch gelegen sind.

Dies hat ein erhöhtes ⁠Verkehrsaufkommen⁠ zur Folge, welches aufgrund der fehlenden Anbindungen zumeist nicht vom öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gedeckt werden kann. Mit Verringerung der Siedlungsdichte geht auch eine geringere Nutzungsdichte einher. Damit werden der ÖPNV und soziale Infrastrukturen weniger ausgelastet. In der Folge schrumpft das Angebot, während der Individualverkehr steigt.

Mit einem erhöhten Verkehrsaufkommen sind auch ein steigender Kraftstoffverbrauch und eine erhöhte Abgas- und Lärmbelastung verbunden. Zudem kann es öfter zu Staus kommen. Um der zuletzt genannten Entwicklung entgegenzuwirken, werden erneut Verkehrswege ausgebaut und weiter Flächen verbraucht.

Weiterführende Informationen zur Straßennetzdichte und ihrer Entwicklung finden Sie im "Monitor der Siedlungs- und Freiraumentwicklung" (IÖR-Monitor) im unteren Link.

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Im Baustein "Bauen, Wohnen, Haushalte" des UBA-Umweltatlas erfahren Sie, welche gesellschaftlichen Zusammenhänge einen Einfluss darauf haben, wie wir bauen und wohnen, und welche Umweltwirkungen damit verbunden sind. Außerdem zeigen wir Ihnen, was die Politik für nachhaltiges Bauen und Wohnen unternimmt und wir geben Ihnen Tipps, was Sie selbst dafür machen können.

Im Themenfeld „Zersiedelung und Verkehr“ erfahren Sie, welche Folgen die Zersiedelung und das Verkehrsaufkommen auf die Umwelt haben.

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