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Was wird unter Flächenneuinanspruchnahme verstanden?

Wenn Acker, Grünland und Wald sowie sonstige nicht besiedelte Flächen für die Errichtung von Gebäuden für Wohnzwecke, Gewerbe und Industrie oder für Verkehr oder Erholung genutzt werden, wird von einer Flächenneuinanspruchnahme durch Siedlung und Verkehr gesprochen.

Das eigene Haus im Grünen, gut ausgebaute Straßen, der neue Industrie- und Gewerbepark an der Autobahn, die Einkaufsmärkte am Stadtrand und Anlagen für Photovoltaik haben eines gemeinsam: Sie beanspruchen Flächen. Zum größten Teil müssen dafür Wiesen und Äcker weichen.

2020 wurde gut die Hälfte der Fläche Deutschlands für die Landwirtschaft genutzt. Die Waldflächen nahmen knapp ein Drittel in Anspruch. Den drittgrößten Flächenanteil mit 14,5 % nahmen Flächen für Siedlung und Verkehr (SuV) ein, das sind 51.693 km² an der Gesamtfläche. Gegenüber 1992 sind sie um rund 11.388 km² bzw. 28,3 % angestiegen. Wasserflächen hatten einen Anteil von etwas mehr als 2 %. Sonstige Flächennutzungen wie beispielsweise Truppenübungsplätze und seit 2016 auch Vegetationsflächen wie Heideland, Moore, Sümpfe, Gehölz und Gewässerbegleitflächen nahmen zusammen etwa 3 % der Fläche in Anspruch.

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Im Themenfeld „Flächenneuinanspruchnahme“ erfahren Sie, wie viel Fläche für Siedlung und Verkehr in Anspruch genommen wird und welche Flächennutzungen dafür weichen müssen.

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