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Wie ist der Stand der energetischen Gebäudesanierung in Deutschland?

Nach dem Klimaschutzgesetz soll Deutschland insgesamt bis zum Jahr 2045 klimaneutral werden. Das gilt auch für den Gebäudebestand, der zudem bis 2030 einen verbindlichen Minderungspfad einhalten muss.

Hierzu sollen die Gebäude nur noch einen geringen Energiebedarf haben, der vollständig durch erneuerbare Energien gedeckt wird. Um das gesteckte Klimaschutzziel zu erreichen, müssen Bestandsgebäude deutlich häufiger (Verdopplung der energetischen Sanierungsrate auf mindestens 2-2,5 %) und auf einen deutlich besseren Standard (im Mittel „Effizienzhaus 55“) saniert werden.

Nach einer Studie des Instituts Wohnen und Umwelt (IWU) aus dem Jahr 2018 lag die jährliche Modernisierungsrate beim Wärmeschutz im Wohngebäudebestand im Zeitraum 2010 bis 2016 im Mittel bei rund 1 % pro Jahr. Im Altbaubestand bis Baujahr 1978, der einen höheren Energieverbrauch verzeichnet als die Wohngebäude mit jüngerem Baualter, lag die Gesamtrate bei 1,4 % pro Jahr. Dabei unterscheiden sich die Wärmeschutz-Modernisierungsraten nach Bauteilen, aus denen sich der Gesamtwert zusammensetzt, deutlich. Der überwiegende Anteil der energetischen Modernisierungen wurde als Einzelmaßnahmen durchgeführt.

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Im Themenfeld „Energetischer Gebäudezustand“ informieren wir Sie über den aktuellen Stand der energetischen Sanierung und Umbau der Wärmeversorgung im Wohngebäudestand in Deutschland.

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