Wirtschaftsverkehr in Städten: Konferenz-Rückschau

auf einem Podium sitzen drei Männer und eine Frau hinter Mikrofonenzum Vergrößern anklicken
„Kommunal mobil“-Fachtagung „Umweltverträglicher Wirtschaftsverkehr in Städten“ 2015 im UBA Dessau
Quelle: Martina Hertel / difu

Immer mehr Bestellungen per Mausklick, immer mehr Pakete, immer mehr Lieferverkehr in Wohngebieten – dem bisher eher ignorierten Problem des ansteigenden Wirtschaftsverkehrs in Städten widmete sich im Juni 2015 die Tagung „kommunal mobil“ 2015. Hier die ersten Ergebnisse.

Die vom Deutschen Institut für Urbanistik (Difu) und vom UBA mit Unterstützung durch den Deutschen Städtetag durchgeführte Fachtagung zeigte: Es gibt bereits gute Ansätze, den städtischen Wirtschaftsverkehr umweltverträglicher zu gestalten und die Lebensqualität zu erhöhen: Lastenfahrräder können Kleinlieferungen ohne Lärm und Luftschadstoffe zustellen und  spezielle Lkw-Routenführungen Wohngebiete entlasten. Für Kommunen, die sich für umweltfreundliche urbane Logistik stark machen wollen, gibt es Fördermöglichkeiten und Vernetzungsangebote.

Im Fokus der Veranstaltung stand die Frage, was Politik, Verwaltung und die Transportwirtschaft für einen umweltgerechteren städtischen Wirtschaftsverkehr tun können. Dazu wurden vielfältige nationale und internationale Konzepte und Kooperationsmodelle auf kommunaler Ebene vorgestellt. Flächen für die urbane Logistik sollten gesichert, Lastenräder und Elektromobilität im Wirtschaftsverkehr gefördert werden.

Im Folgenden finden Sie erste Ergebnisse aus den Vorträgen und Diskussionen, die mittels „graphical recording“-Technik anschaulich im Bild festgehalten wurden, sowie die Videobotschaft, mit der Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, die Veranstaltung eröffnete. Abstracts zu den einzelnen Programmpunkten finden Sie auf der Website des Difu. Im Spätsommer folgt eine Zusammenfassung der Tagung auf Deutsch und Englisch. Die vollständigen Ergebnisse werden im Herbst in einem Tagungsband erscheinen.

Quelle: Bundesumweltministerium

Grußwort von Staatssekretär Jochen Flasbarth zur UBA-Fachtagung „kommunal mobil 2015"

„Auf der letzten Meile“ in den Städten ballt sich der Wirtschaftsverkehr, zum Beispiel zur Anlieferung von Waren. Wie können Kommunen trotzdem die verschärften Luftqualitätsgrenzwerte einhalten und die Lebensqualität verbessern? Das war Thema der 5. Fachtagung „kommunal mobil“ am 18. und 19. Juni 2015 im Umweltbundesamt Dessau-Roßlau. Jochen Flasbarth, Staatssekretär im Bundesumweltministerium, begrüßte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer per Videobotschaft und führte kurz ins Thema ein.

Tagungsergebnisse "kommunal mobil 2015" in Bildern (graphical recording)

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  1. Wichtige Punkte aus Vorträgen und Diskussionen wurden im Bild festgehalten („graphical recording“).
  2. Umweltgerechter Wirtschaftsverkehr: Kommunen, Gesetzgeber, Unternehmen und die Kunden sind gefragt.
  3. Auf der Tagung wurde die nicht ausreichende Datenlage zum Wirtschaftsverkehr bemängelt.
  4. Unternehmensübergreifend nutzbare Gleisanschlüsse & Logistikzentren in der Stadt sind Lösungsansätze