Haustechnische Anlagen

Nahaufnahme: Eine Hand dreht das Thermostat einer Heizung auf.zum Vergrößern anklicken
Technische Anlagen, wie zum Beispiel Heizungen oder Aufzüge, können zu Lärmbelästigungen führen.
Quelle: Calek / Fotolia.com

Auch in Gebäuden werden verschiedene technische Anlagen genutzt, von denen Lärmbelästigungen ausgehen können: zum Beispiel Geräusche von Heizungen oder Aufzügen.

In Gebäuden werden verschiedene Anlagen genutzt, die Lärmbelästigungen verursachen können. Hierzu gehören beispielsweise die Heizung sowie Wasser- und Abwasseranlagen. Folgende Maßnahmen können den Lärm mindern:

  1. Verwendung lärmarmer Anlagen (zum Beispiel lärmarme Brenner/Kessel-Kombination für die Heizung)
  2. Luftschalldämmung (zum Beispiel durch geeignete Decken, Wände und Türen)
  3. Körperschalldämmung (zum Beispiel Aufstellen von Waschmaschinen auf Schwingfüßen)
  4. Bauakustisch günstige räumliche Anordnung dieser Anlagen.

Dem Schutz vor Lärm durch Anlagen der Haustechnik dient die DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“. Weitere Informationen enthalten die VDI-Richtlinien

  • 2081 „Geräuscherzeugung und Lärmminderung in Raumlufttechnischen Anlagen“
  • 2566 „Schallschutz bei Aufzugsanlagen mit Triebwerksraum“
  • 2715 „Schallschutz an heiztechnischen Anlagen“
  • 3733 „Geräusche bei Rohrleitungen“ und
  • 4100 „Schallschutz im Hochbau – Wohnungen – Beurteilung und Vorschläge für erhöhten Schallschutz“

Bei Lärmproblemen wenden Sie sich an den Verursacher des Lärms. Nächster Ansprechpartner ist gegebenenfalls Ihr Vermieter oder Vermieterin beziehungsweise Ihre Hausverwaltung.