Staub: ein ungebetener Gast, der immer wieder kommt

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An Staubflusen können sich Schadstoffe heften
Quelle: covado / Fotolia.com

Ob als Wollmaus hinter dem Sofa oder weiße Schicht auf dem Fernseher, Staub liegt überall. Er ist das Gedächtnis unserer Wohnung: Hautschuppen und Haare, Kleiderflusen und Essenskrümel mischen sich mit Schmutz von draußen. Doch auch, welche Möbel, Plastikprodukte und Kerzen wir benutzen, „merkt“ er sich. Denn sie alle sondern Schadstoffe ab, die sich als winzige Partikel an Staubflusen festsetzen. Weichmacher aus Fußbodenbelägen oder Duschvorhängen, künstliche Duftstoffe, aber auch Insektizide können wir mit dem Staub einatmen oder verschlucken. Nach Untersuchungen des UBA ist die Luft drinnen häufig schlechter als draußen. Dagegen hilft Stoßlüften – mehrmals täglich, etwa fünf bis zehn Minuten. Staub auf Flächen wischen Sie am besten mit einem feuchten Mikrofasertuch weg. So können Schadstoffe gar nicht erst in die Raumluft gelangen.

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 Feinstaub