Sind wir auf dem Land noch mobil? Ergebnisse einer Tagung

an der Front eines Fahrradständers für mehrere Räder in der Stadt ist ein lebensgroßer Umriss eines Autos angebracht und verdeutlicht: wo sonst nur ein Auto hinpasst, passen viele Fahrräder hinzum Vergrößern anklicken
Aktive Mobilität schafft Freiräume: Wo sonst nur ein Auto hinpasst, finden viele Fahrräder Platz
Quelle: Andrea Kolodziej / UBA

Call a bike, Carsharing oder Metro-Bus, das sind Vokabeln für Mobilität in Metropolen. Wie aber sieht es damit in weniger dicht besiedelten Regionen aus? Mögliche Antworten auf diese und andere Fragen gaben Expertinnen und Experten bei der Tagung „Aktive Mobilitätskultur jenseits der Metropolen“ am 27. und 28. Juni 2014 im Bauhaus Dessau.

Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom ⁠UBA⁠, der Evangelischen Akademie Tutzing und der Stiftung Bauhaus Dessau initiiert. Der Gewinn aktiver Mobilität, wie Fahrradfahren oder ÖPNV-Nutzung, für die Gesundheit, das Stadtbild und die Wirtschaftskraft wurden ebenso vorgestellt, wie die vielfältigen Gestaltungsmöglichkeiten. Über die theoretische Betrachtung hinaus diskutierten Teilnehmende und Fachleute intensiv im Mobilitätslabor konkrete Anregungen und entwickelten Projektideen für die Region weiter, etwa eine Informationsplattform zur besseren Kommunikation bereits bestehender Mobilitätsangebote oder einen autofreien Tag.