Leitfaden zur Beschaffung von Einwegwindeln

zwei Stapel mit weißen Einwegwindelnzum Vergrößern anklicken
Täglich werden große Mengen an Einwegwindeln verbraucht
Quelle: JGI/Jamie Grill / GettyImages

Träger von Windeln, wie z. B. Kleinkinder, haben ständig Hautkontakt mit diesen Produkten, sodass auch kleinste Mengen an gesundheitsschädlichen Chemikalien negative Auswirkungen haben können.

Für alle in der Windel enthaltenen Materialien enthält der neue Leitfaden zur umweltfreundlichen Beschaffung von Einwegwindeln des Umweltbundesamtes deshalb strenge Anforderungen und eine detaillierte Ausschlussliste an Schadstoffen und gesundheitsschädlichen Substanzen. Darüber hinaus wird empfohlen, den Einsatz von Lotionen, Duftstoffen und Geruchsbindern in Ausschreibungen für Einwegwindeln auszuschließen, um das Risiko für Allergien zu vermindern. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Herkunft und Herstellung des Zellstoffs. Wichtig ist, dass der Zellstoff ausschließlich aus nachweislich nachhaltig und naturnah wirtschaftenden Betrieben (z. B. FSC, PEFC) und einer energieeffizienten und emissionsarmen Zellstoffherstellung stammt.

Der Leitfaden basiert auf den Kriterien des Umweltzeichens Blauer Engel für Einwegwindeln (DE-UZ 208, Ausgabe Januar 2018).

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