KLARIS – Notwendigkeiten und Möglichkeiten zur klimaresilienten und zukunftsfähigen Ausgestaltung von nationalen und grenzübergreifenden Infrastrukturen

Hintergrund und Ziele

Im Rahmen der Europäischen ⁠Anpassungsstrategie⁠ und der Weiterentwicklung der Deutschen Anpassungsstrategie an den ⁠Klimawandel⁠ (⁠DAS⁠) rückt die Klimaresilienz von Infrastrukturen zunehmend in den Vordergrund. Wichtige Gründe hierfür sind die hohe Anfälligkeit von Infrastrukturen vor allem durch ⁠Klima⁠-Extremereignisse, ihre zentrale Versorgungsfunktionen für Wirtschaft und Gesellschaft sowie lange Planungszeiten und Lebensdauern, die es notwendig machen, auch langfristige Wandelprozesse bei der Planung zu berücksichtigen. Neben der Frage, wie Infrastrukturen klimaresilienter gestaltet werden könnten, muss auch die Frage nach zukunftsfähigen Infrastrukturen und deren Dienstleistungen in einer emissionsneutralen, ressourcenleichten Gesellschaft gestellt werden.

Laufzeit

bis

Untersuchungsregion/-raum

Land
  • Deutschland

Schritte im Prozess zur Anpassung an den Klimawandel

Schritt 1: Klimawandel verstehen und beschreiben

Ansatz und Ergebnisse 

kein Klimaszenario entwickelt

Weitere Parameter 

Extremwetterereignisse

Schritt 2a: Risiken erkennen und bewerten (Klimafolgen/-wirkungen)

Analyseansatz 

Das Vorhaben soll aufzeigen, wie heutige Infrastrukturen vernetzt sind und welche Schwachstellen bestehen, wie zukünftige Infrastrukturen unter den Bedingungen des Wandels vermutlich beschaffen sein werden und – unter dem Leitbild der Klimaresilienz und Nachhaltigkeit – sein sollten.

Schritt 2b: Vulnerabilität, Risiken und Chancen

Ansatz und Risiken / Chancen 

Das Vorhaben soll – im Hinblick auf zukünftige Vulnerabilitätsanalysen des Bundes – untersuchen, auf welche sozio-ökonomischen Systeme (hier Infrastrukturen) der Klimawandel in Zukunft treffen könnte.

Schritt 3: Maßnahmen entwickeln und vergleichen

Maßnahmen und/oder Strategien 

Das Forschungsvorhaben zielt darauf ab, das vorhandene Wissen zu den Entwicklungsdynamiken, Leitorientierungen und Wechselwirkungen von Infrastrukturen sowie möglicher Gestaltungsoptionen und -notwendigkeiten aufzubereiten und zu systematisieren. Hierzu wird in dem Projekt ein Systemmodell entwickelt, „Schwachstellen“ und Bedarfe werden identifiziert. Zu den Anforderungen an klimaresiliente und zukunftsfähige Infrastrukturen wird eine Wissenssynthese erstellt. Diese Vorarbeiten werden in Szenarien zu klimaresilienten und zukunftsfähigen Infrastrukturen zusammengeführt.

Wer war oder ist beteiligt?

Förderung / Finanzierung 

Umweltbundesamt (UBA)

Projektleitung 

Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH, Berlin

Beteiligte/Partner 

Institut für ökologische Wirtschaftsforschung GmbH (IÖW);

Institut für ⁠Raumordnung⁠ und Entwicklungsplanung, Universität Stuttgart;

Institute for Environment and Human Security der United Nations University, Bonn

Ansprechpartner

DIFU - Deutsches Institut für Urbanistik gGmbH
Zimmerstraße 13-15
10969 Berlin

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Handlungsfelder:
 Handlungsfeldübergreifend