Bodenwasserhaushalt und Bodenbearbeitung - Bodenwasserhaushalt bei konservierender Bodenbearbeitung

Ziel der Studie

Beantwortung der Frage, ob sich eine unterschiedliche Bodenbearbeitung auf die Bodenfeuchte in messbarer Weise auswirkt.

Erscheinungsjahr

Untersuchungsregion/-raum

Bundesland Baden-Württemberg
Untersuchungsraum Baden-Württemberg
Räumliche Auflösung 

Messpunkte

Verwendete Klimamodelle / Ensembles

Emissionsszenarien keine
Klimamodelle keine
Ensembles nein
Anzahl der Modellläufe keine
Regionales Klimamodell 

keins

Weitere Parameter 

keine

Klimawirkungen

Klimawirkungen in Handlungsfeld
  • Boden
    • Bodenwasserhaushalt

"Die Landwirtschaft in Baden-Württemberg muss den regionalen Klimaprojektionen zufolge damit rechnen, dass mit dem Fortschreiten des Klimawandels nicht nur die Jahresmitteltemperatur weiter ansteigt, sondern auch die Niederschläge in der Vegetationszeit zurückgehen. Weniger Niederschläge und höhere Verdunstung werden vermutlich dazu führen, dass Anzahl und Intensität von Trockenperioden ansteigen. Eine ausreichende Wasserversorgung während der Vegetationsperiode ist jedoch essentiell für sichere und qualitativ hochwertige Erträge. Der konservierenden Bodenbearbeitung, wie zum Beispiel Mulch- oder Direktsaat, wird zugeschrieben, gerade in Trockenperioden den Kulturpflanzen mehr Bodenwasser zur Verfügung zu stellen als das Pflügen." (S.5)

Klimawirkungen in Handlungsfeld
  • Landwirtschaft
    • Ertrag und Qualität der Ernteprodukte

"Baden-Württemberg ist im deutschlandweiten Vergleich, den regionalen Klimaprojektionen zufolge, besonders vom Klimawandel betroffen: Erwartet wird ein Anstieg der Jahresmitteltemperatur um 3-4 Grad bis Ende des Jahrhunderts und ein Rückgang der sommerlichen Niederschläge um ca. 15%; nach einigen Regionalmodellen können im Sommer auch 30-40% weniger Niederschläge fallen. Hinzu kommt eine Steigerung der Evapotranspiration durch die höheren Temperaturen und höhere Einstrahlung. Korrespondierend dazu wird mit einem Anstieg der Anzahl und Intensität von Trockenperioden gerechnet. Diese Änderungen stellen die Landwirtschaft vor große Herausforderungen. Eine ausreichende Wasserversorgung während der Vegetationsperiode ist essentiell für sichere und qualitativ hochwertige Erträge." (S.7)

Methodischer Ansatz

Kurzbeschreibung des methodischen Ansatzes 

Messungen via Bodensonde

Analysekonzeptansatz Eigener Ansatz
Komponenten im Analysekonzept  Klimawirkung
Methodik zur Operationalisierung Andere Methoden

Wer war oder ist beteiligt?

Herausgeber Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
Kontakt 

Auftraggeber: Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg (UM), Stuttgart
Auftragnehmer: Holger Flaig und Jutta Schickler (LTZ Augustenberg, Karlsruhe)

Bibliographische Angaben 

Flaig, H.; Schickler, J. 2012: Bodenwasserhaushalt und Bodenbearbeitung: Bodenwasserhaushalt bei konserierenderr Bodenbearbeitung. Karlsruhe

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Handlungsfelder:
 Boden  Wasserhaushalt, Wasserwirtschaft