Allergische Sensibilisierung gegen Pflanzen mit Klimawandel-assoziiertem Ausbreitungspotenzial: Ergebnisse aus zwei deutschen Bundesländern mit unterschiedlichem Regionalklima

Ziel der Studie

Die Studie untersucht die Sensibilisierung von Patienten gegenüber von Allergien, die von Ambrosia, Olive, Birke, Beifuß und Esche ausgelöst werden. Es werden Patienten aus den Bundesländern NRW und Bayern verglichen.

Erscheinungsjahr

Untersuchungsregion/-raum

Bundesland Bayern, Nordrhein-Westfalen

Klimawirkungen

Klimawirkungen in Handlungsfeld
  • Menschliche Gesundheit
    • Gesundheitliche Auswirkungen von aerogenen Stoffen

„Die im Pricktest gemessene allergische Reaktionsbereitschaft gegen Olive war in Bayern signifikant höher als in NRW. Der Unterschied blieb auch nach Ausschluss möglicher Kreuzreaktionen gegen Esche erhalten. Die im Pricktest gemessene allergische Reaktionsbereitschaft gegen Olive war in beiden Bundesländern in etwa zwei Dritteln mit einer Sensibilisierung gegen die Hauptallergenkomponente von Olive assoziiert. “ (S. 23)

Methodischer Ansatz

Kurzbeschreibung des methodischen Ansatzes 

Für die Befragung wurden Patienten aus den Bundesländern selektiert. Diese mussten in den Bundesländern wohnen, zwischen 20 bis 65 Jahre alt sein und eine Mindestanzahl von Symptome besitzen, um an der Studie teilzunehmen. Es wurden zudem Arztinterviews und Pricktestungen durchgeführt. Daten zur Pollendaten hat die Stiftung Deutscher Polleninformationsdienst (PID) zur Verfügung gestellt. Diese Daten wurden mit Signifikanttests ausgewertet.

Analysekonzeptansatz kein Ansatz genannt
Methodik zur Operationalisierung Qualitative Informationen (z.B. Experteninterviews), Andere Methoden

Wer war oder ist beteiligt?

Herausgeber Umweltbundesamt
Förderung / Finanzierung Aus Mitteln des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit gefördert
Kontakt 

Conny Höflich, Umweltbundesamt

Bibliographische Angaben 

Höflich, Conny (2016): Allergische Sensibilisierung gegen Pflanzen mit Klimawandel-assoziiertem Ausbreitungspotenzial: Ergebnisse aus zwei deutschen Bundesländern mit unterschiedlichem Regionalklima; Umweltbundesamt (Hg.), Reihe Umwelt & Gesundheit 03/2016: 85 Seiten.

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Handlungsfelder:
 Menschliche Gesundheit