EU setzt Verbot von Flammschutzmittel HBCD um

Bauarbeiter dämmen ein Hauszum Vergrößern anklicken
Das Flammschutzmittel HBCD in Dämmstoffen aus Polystyrol wird verboten.
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Ab Oktober 2016 gelten HBCD-haltige Dämmstoffe als "gefährliche Abfälle". Wie solche Abfälle zu entsorgen sind, warum der Stoff Hexabromcyclododecan (HBCD) nicht mehr verwendet werden soll, welche Alternativen es gibt und wie die aktuelle Rechtslage ist, erfahren Sie in unserem Hintergrundpapier.

Für das Flammschutzmittel Hexabromcyclododecan (HBCD) gilt seit Frühjahr 2016 in der EU ein weitgehendes Handels- und Verwendungsverbot. HBCD war lange das wirtschaftlich wichtigste Flammschutzmittel für Polystyrol-Dämmstoffe – entsprechend gibt es für Dämmstoffe aus expandiertem Polystyrol (EPS) noch Übergangsregeln.

Das weltweite Aus war 2013 eingeleitet worden, als HBCD unter der internationalen Stockholm-Konvention als in der Umwelt schwer abbaubarer organischer Schadstoff (POP) identifiziert wurde. Das Verbot wird zurzeit von allen an der Konvention beteiligten Staaten (zurzeit 180 Vertragsstaaten) stufenweise eingeführt.

In unserem aktualisierten Hintergrundpapier haben wir für Sie zusammengestellt, warum der Stoff nicht mehr verwendet werden soll, welche Verbote in der Europäischen Union (EU) bereits ab März 2016 gelten und wo es noch Übergangsfristen gibt. Wir erläutern, welche Alternativen vorliegen und wie HBCD-haltige Dämmstoffe, die ab Oktober 2016 als gefährliche Abfälle eingestuft werden, zu entsorgen sind.