Von ganz unten - Ein Soziale Plastik-Bodenseminar

Eine Veranstaltung des ANU-Bundesverbandes


Kategorie: Fortbildungen, Seminare & Workshops, Theater & Kultur, Umweltbildungszentren
Kosten: 60,00 Euro
Spillmannsweg 30
26871 Papenburg
Deutschland
bis
OpenStreetMap
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Leben entsteht im Boden, Leben vergeht im Boden. Boden ist eine wichtige und nicht vermehrbare Ressource. Boden speichert Kohlenstoff, reinigt Wasser, bindet Nährstoffe. Boden verschwindet weltweit durch Versiegelung oder Erosion.

Welche Beziehung haben wir zum Boden, zu Erde? Wie können UmweltpädagogInnen mit kulturellen und kreativen Methoden im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung mit dem Thema »Boden« arbeiten? Im Internationalen Jahr des Bodens der UN lädt die ANU ein, »Von ganz unten« einen neuartigen Zugang zu Erde und Boden zu entdecken.

Im Seminar werden das Kultivieren von Boden und die „Kultur des inneren Menschen“ (Ernst F. Schumacher) zusammen gedacht.
Bodenkunde und Landwirtschaft kennen Humuszehrer und Humusmehrer. Was sind heute, analog dazu, Humanzehrer und Humanmehrer? Gibt es Denk- und Handlungsweisen in unserem Alltag, die auszehren oder versiegeln, wie es z.B. chemische Substanzen oder Asphalt es mit Boden und Erde tun? Was hingegen wären Formen des Wahrnehmens, Erkennens und Kommunizierens, die zu einer „Kultur des inneren Menschen“ als Humus zukunftsfähiger Gesellschaften führen?
Das Seminar »Von ganz unten« basiert auf der Idee der Sozialen Plastik. Diese beinhaltet ein erweitertes Verständnis von Kunst, bei dem „jeder Mensch ein Künstler“ ist (Joseph Beuys). Wir können unsere Gesellschaft, unsere Wirtschaft human gestalten - human im Sinne von nachhaltig und menschenwürdig.

Zu den vermittelten kreativen Strategien zählen aktives Sehen und aktives Zuhören, das dialogische Prinzip, bildhaftes Denken, das Finden des »inneren Humus« und Prozesse wie »Vom Es zum Du«.
Das Seminar findet im Rahmen des ANU-Projektes »Vom Handeln zum Wissen – Umweltzentren als Change Agents einer Transformation von unten« in Kooperation mit dem und.Institut, Berlin, statt. Das Projekt wird gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit und dem Umweltbundesamt.

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