Das UBA auf den DLG-Feldtagen

Eine Rapsblüte vor blauem Himmelzum Vergrößern anklicken
Das UBA ist mit einem Stand auf den DLG-Feldtagen vertreten
Quelle: ferkelraggae / fotolia

Erstmals ist das UBA mit einem eigenen Stand auf den DLG-Feldtagen (12.-14. Juni) vertreten. Am Stand ZA07 stehen die Kolleginnen und Kollegen aus verschiedenen Fachgebieten für den Austausch über die Zukunft nachhaltiger Landwirtschaft zur Verfügung. Im Zentrum stehen die Themen Pflanzenbau, Nährstoffmanagement, Pflanzenschutz sowie die Umweltwirkungen von Landwirtschaft auf Böden und Gewässer.

Die diesjährigen DLG-Feldtage, Deutschlands größte Pflanzenbaumesse, findet unter dem Titel „Pflanzenbau 2030. Produktivität. Innovationen. Strategien“, statt. 

Was: UBA-Messestand auf den DLG-Feldtagen (Standnummer: ZA07)

Wann: 12.06. - 14.06.2018 jeweils von 9:00 bis 18:00 Uhr

Wo: Internationales DLG-Pflanzenbauzentrum (IPZ), Am Gutshof 3, 06406 Bernburg-Strenzfeld (Anreise).

Download: Übersicht über alle am Messestand ausliegenden Publikationen des UBA mit Abstracts und Downloadlinks (PDF).

Neben einem eigenen Messestand ist das UBA an zwei Fachforen der DLG beteiligt:

Dienstag 12.06.2018 von 10:30 bis 11:30 Uhr: Sackgasse oder Kreuzung? Wo geht es hin im chemischen Pflanzenschutz?
mit Dr. Jörn Wogram (Fachgebietsleiter für Pflanzenschutzmittel)

Dienstag 12.06.2018 13:30-14:30 Uhr: Wenn die Düngung zum Drahtseilakt wird. Wie lassen sich Umweltforderungen und bedarfsgerechte Düngung vereinen?
mit Dr. Maximilian Hofmeier (Fachgebiet für ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und internationaler Bodenschutz)

Auf dem Stand stehen Ihnen die Kollegen und Kolleginnen aus verschiedenen Fachgebieten zur Diskussion über eine nachhaltige Landwirtschaft zur Verfügung. Vertreten sind folgende Fachgebiete:

Übergreifende Angelegenheiten Wasser und Boden

Fachgebiet II 2.1 Leitung: Dr. Jörg Rechenberg

Das Fachgebiet widmet sich den wirtschaftlichen, juristischen und internationalen Fragen der Wasserwirtschaft. Besonders im Fokus steht dabei die nachhaltige Wasserwirtschaft, Wassermengenfragen einschließlich des Hochwasserrisikomanagements sowie die Erfassung, Beschreibung und Bewertung des Grundwasserzustands. Auch für die Landwirtschaft wichtige Daten für den Nitratbericht, den PSM-Bericht und die Grundwassergütedarstellung werden im Fachgebiet zusammengeführt, ausgewertet und kartographisch verarbeitet.

Kontakt: joerg [dot] rechenberg [at] uba [dot] de

Bodenzustand und europäischer Bodenschutz

Fachgebiet II 2.7 Leitung: Dr. Frank Glante

Im Fachgebiet werden Qualitätsanforderungen sowie Maßnahmen für den vorsorgenden Bodenschutz entwickelt. Dafür wird der Zustand der Böden sowie stoffliche und strukturelle Veränderungen, bundesländerübergreifend erfasst und ausgewertet. Im Fokus steht die Beurteilung verschiedener Einwirkungen auf die Bodenfunktionen sowie auf die Schutzgüter Gewässer, Luft, Klima, Bodenfruchtbarkeit und Biodiversität. Zur Information von Politik und
Öffentlichkeit stellt das Fachgebiet Informationen zu Bodennutzung und Bodenqualität zur Verfügung.

Kontakt: frank [dot] glante [at] uba [dot] de

Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Internationaler Bodenschutz

Fachgebiet II 2.9 Leitung: Dr. Knut Ehlers

Das Fachgebiet Landwirtschaft erstellt Berichte zu landwirtschaftlichen Umweltwirkungen und erarbeitet Strategien, Fachkonzepte und Maßnahmen zu deren Minderung. Besondere Arbeitsschwerpunkte bilden dabei die Politikberatung zur Weiterentwicklung der Gemeinsamen Agrarpolitik der EU sowie des landwirtschaftlichen Ordnungsrechts. Unser Ziel ist es die Umweltwirkungen der Landwirtschaft soweit zu reduzieren, dass die gesetzten Umweltziele insbesondere in den Bereichen Gewässerschutz, Bodenschutz, Luftqualität und Klimagasemissionen erreicht werden können. Zur Arbeit des Fachgebiets gehört auch die Koordination der Kommission Landwirtschaft am Umweltbundesamt (KLU). Das unabhängige Expertengremium berät das UBA zu Agrarumweltfragen.

Kontakt: knut [dot] ehlers [at] uba [dot] de

Pflanzenschutzmittel

Fachgebiet IV 1.3 Leitung: Dr. Jörn Wogram

Das Fachgebiet bearbeitet alle auf den Schutz der Umwelt bezogenen Fragen zu Pflanzenschutzmitteln. Dazu gehören auch die Politikberatung und die Information der Öffentlichkeit über diese Fragen. In den Zulassungsverfahren für Pflanzenschutzmittel bewertet das Fachgebiet die Risiken für die Umwelt und entscheidet für diesen Bereich zusammen mit dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit über die Zulassung und die Risikominderungsmaßnahmen. Zudem plant und begleitet das Fachgebiet Forschung zu Umweltrisiken und Risikominderung im Pflanzenschutz.

Kontakt: iv1 [dot] 3 [at] uba [dot] de

Publikationen

Hier finden Sie eine Übersicht über alle am Messestand ausliegenden Publikationen des Umweltbundesamtes.

  1. Umwelt und Landwirtschaft 2018 (Download)
    Gut die Hälfte der Fläche Deutschlands wird landwirtschaftlich genutzt. Die Landwirtschaft ist damit die größte Flächennutzerin in Deutschland und bedeutende Quelle von Umweltbelastungen. Das Umweltbundesamt hat in der Broschüre „Daten zur Umwelt 2018. Umwelt und Landwirtschaft“ die wichtigsten Daten und Fakten zur Landwirtschaft zusammengestellt.
    Reihe: UBA Indikatorenbericht
    Erscheinungsjahr: 2018
    Herausgegeben von: Umweltbundesamt

  2. Umwelt und Landwirtschaft 2018 - Kurzbroschüre (Download)
    Gut die Hälfte der Fläche Deutschlands wird landwirtschaftlich genutzt. Die Landwirtschaft ist damit die größte Flächennutzerin in Deutschland und bedeutende Quelle von Umweltbelastungen, wird andererseits aber auch von den Folgen etwa des Klimawandels betroffen. Das Umweltbundesamt hat in der Kurzbroschüre „Umwelt und Landwirtschaft 2018“ ausgewählte Fakten zur Landwirtschaft zusammengestellt.
    Seitenzahl: 12
    Erscheinungsjahr: 2018
    Herausgegeben von: Umweltbundesamt

  3. Wieviel zahlen Trinkwasserkunden für die Überdüngung? (Download)
    Wasserversorger ergreifen vielfältige Maßnahmen zur Sicherstellung der Trinkwasserqualität. Die Kosten der Maßnahmen trägt schon heute der Trinkwasserkunde. Bekommt Deutschland durch eine konsequente Landwirtschaftspolitik die Grundwasserverschmutzung durch Nitrat zukünftig nicht in den Griff, dann reichen bisherige Maßnahmen in Problemgebieten bald nicht mehr aus und Rohwasser muss aufwendig aufbereitet werden. Die Aufrechterhaltung eines qualitativ hochwertigen Angebots an Trinkwasser wird für Kunden in diesen Gebieten erhebliche Preissteigerungen bedeuten.
    Reihe: UBA Factsheet
    Erscheinungsjahr: 2017
    Herausgegeben von: Umweltbundesamt

  4. Quantifizierung der landwirtschaftlich verursachten Kosten zur Sicherung der Trinkwasserbereitstellung (Download)
    In der Studie werden die Kosten analysiert, die für die Trinkwasserbereitstellung aufgrund von Nährstoff- und Pflanzenschutzmittel-Einträgen aus der Landwirtschaft in das Grundwasser entstehen. Dazu wurden Primärdaten aus fünf verschiedenen Modellregionen erhoben und mit einer deutschlandweiten Umfrage von Wasserversorgern ergänzt. Auf dieser Grundlage werden die Kosten verschiedener Maßnahmen wie Brunnenvertiefungen, landwirtschaftliche Beratung oder technische Aufbereitung ermittelt. Schließlich werden die Ergebnisse aufgegriffen, um erstmalig ein Konzept und erste Er-gebnisse einer Generalisierung der Kosten darzustellen.
    Reihe: UBA Texte | 43/2017
    Erscheinungsjahr: 2017
    Herausgegeben von: Umweltbundesamt

  5. Nitratbericht 2016 (Download)
    Der Bericht hat das Ziel, die Auswirkung des Aktionsprogramms auf die Gewässer zu bewerten. Um eine für ganz Deutschland repräsentative Auswertung der Grundwassersituation zu ermöglichen, erfolgt nun erstmalig die Beschreibung des Grundwasserzustands auf Grundlage des überarbeiteten neuen EU-Nitratmessnetzes. Im Gegensatz zu früheren Berichten können dadurch nunmehr bundesweit repräsentative Aussagen über die Belastung des Grundwassers durch den Nitrateintrag aus landwirtschaftlichen Quellen gemacht werden. Nach Nitratrichtlinie ist auch die Eutrophierungsbelastung der Oberflächengewässer im Bericht zu betrachten. Daher wurde der Bericht erstmalig um Auswertungen zur Gesamtphosphor-Belastung von Oberflächengewässern ergänzt, die maßgeblich den trophischen Zustand der Gewässer beeinflusst.
    Reihe: Nitratberichte BMU
    Seitenzahl: 140
    Erscheinungsjahr: 2016
    Herausgegeben von: Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsi-cherheit (BMUB), Bundesministerium für Ernäh-rung und Landwirtschaft (BMEL)

  6. Empfehlungen zur Reduzierung von Mikroverunreinigungen in den Gewässern (Download)
    Rückstände von Arznei- und Pflanzenschutzmitteln, Bioziden und anderen Chemikalien können schon in geringen Konzentrationen nachteilige Wirkungen in der Umwelt und auf die menschliche Gesundheit haben. Diese Mikroverunreinigungen werden nicht zuletzt dank verfeinerter Analyseverfahren zunehmend in unseren Gewässern nachgewiesen. Um zukünftige Gewässerbelastungen zu vermeiden, bedarf es vorsorgender Maßnahmen. Das UBA hat die Eintragspfade analysiert, kritische Stoffeigenschaften benannt und schlägt eine Kombination von Maßnahmen bei Herstellung, Verwendung und Abwasserbehandlung für einen umfassenden Gewässerschutz vor.
    Reihe: UBA Hintergrundpapier
    Seitenzahl: 60
    Erscheinungsjahr: 2018
    Herausgegeben von: Umweltbundesamt

  7. Wasserwirtschaft in Deutschland - Grundlagen, Belastungen, Maßnahmen (Download)
    Die Broschüre Wasserwirtschaft in Deutschland bietet einen umfassenden Überblick über die Grundlagen, Belastungen und Maßnahmen der deutschen Wasserwirtschaft und präsentiert wesentliche Fakten und aktuelle Daten rund um den Zustand unserer Gewässer, Gewässerschutz sowie Wasserversorgung und – entsorgung. Mit dieser Broschüre bieten wir interessierten Leserinnen und Lesern sowie der Fachöffentlichkeit ein Kompendium an Informationen und stellen Studierenden sowie Medienschaffenden eine zuverlässige Grundlage für wissenschaftliche Arbeiten und die Berichterstattung in diesem Themenbereich bereit.
    Seitenzahl: 234
    Erscheinungsjahr: 2017
    Herausgegeben von: Umweltbundesamt

  8. Schonung von Phosphor-Ressourcen aus Sicht einer nachhaltigen Bodennutzung und des Bodenschutzes (Download)
    Mit Blick auf die Endlichkeit der Ressource Phosphor wird dessen Recycling nunmehr auch von der Politik wahrgenommen. In diesem Kontext mahnt die Kommission Bodenschutz beim Umweltbundesamt (KBU) eine ressourceneffiziente Nutzung von Phosphor in der Landwirtschaft an, die sich an der Erhaltung der Bodenfruchtbarkeit und dem Schutz ökologischer Bodenfunktionen orientiert. Die KBU fordert eine realistische, fakten- und wissensbasierte Abwägung der Strategien, Chancen und Risiken des künftigen Umgangs mit diesem Nährstoff in Konzepten nachhaltiger Bodennutzung und Ressourcenschonung.
    Reihe: Positionspapier der Kommission Bodenschutz (KBU) beim Umweltbundesamt
    Seitenzahl: 7
    Erscheinungsjahr: 2015

  9. Bodenschutz beim Anbau nachwachsender Rohstoffe (Download)
    Nachwachsende Rohstoffe (NaWaRo) können einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz und zur Versorgungssicherheit mit Energie liefern. Als sich ständig erneuernde Rohstoff- und Energiequellen gehö-ren sie zu den natürlichen Ressourcen, die auch in Deutschland zur Verfügung stehen. Sofern sie positive Ökobilanzergebnisse aufwei-sen, können sie Umweltbelastungen, insbesondere die CO2-Anreicherung in der Atmosphäre, reduzieren (EWSA 2006). Der Anbau und die Nutzung dieser Stoffe ist in Deutschland Bestandteil einer breiteren Diskussion um Ressourcenverfügbarkeit, -knappheit und -effizienz (SRU, 2005 & 2007) und Teil aktueller Überlegungen zu ei-ner deutschen und EU-Strategie zur Schonung der natürlichen Ressourcen (Bundesregierung, 2002; EU, 2001 & 2007a).
    Reihe: Empfehlungen der Kommission Bodenschutz (KBU) beim Umweltbundesamt
    Seitenzahl: 84
    Erscheinungsjahr: 2008
    Autor: Kommission Bodenschutz (KBU) beim Umweltbundesamt

  10. Bodenerosion durch Wind (Download)
    Die Bodenerosion durch Wind wird durch die Nutzung der Böden be-einflusst und hat Auswirkungen auf die Bodenfunktionen. Zusätzlich ist durch die Klimaveränderung eine Zunahme des Gefährdungspotenzials für die landwirtschaftlich genutzten Böden zu erwarten. Das Umweltbundesamt hat dazu ein Projekt durchführen lassen, in dem eine modellgestützte bundesweite Bestandsaufnahme zum Ausmaß und zur Verteilung der Erosionsgefährdung durch Wind vorgenommen wurde (UBA TEXTE 13/2017).
    Seitenzahl: 40
    Erscheinungsjahr: 2017
    Herausgegeben von: Umweltbundesamt

  11. Daten zur Umwelt 2017 - Indikatorenbericht (Download)
    Mit dem Indikatorenbericht „Daten zur Umwelt 2017“ gibt das Umweltbundesamt einen umfassenden Überblick über den Umweltzustand, über die Verursacher der Umweltbelastungen und Ansatzpunkte für verbessernde Maßnahmen. Dazu wurden für alle Umweltbereiche insgesamt 50 Indikatoren ausgewählt und soweit vorhanden mit vorliegenden politischen Zielen – beispielsweise aus der deutschen Nachhaltigkeitsstrategie oder auch aus EU-Richtlinien – unterlegt. Daher stellt das System der Umweltindikatoren gleichzei-tig eine Bilanz der Umweltpolitik dar.
    Erscheinungsjahr: 2017
    Herausgegeben von: Umweltbundesamt

  12. Aufbereitung und Transport von Wirtschaftsdüngern (Download)
    Aufgrund der hohen Tierbesatzdichte in einigen Regionen Europas und Deutschlands kommt es in diesen Regionen zu hohen Nährstoffüberschüssen, die vor Ort pflanzenbaulich nicht mehr sinnvoll zu nutzen sind und deren Ausbringung mit Umweltbelastungen verbunden sind. Dem gegenüber stehen Ackerbauregionen, in denen kaum Wirtschaftsdünger anfällt und wo notwendige Nährstoffe über mineralische Düngemittel eingebracht werden. Neben der Flächenbindung der Tierhaltung könnten Aufbereitung und Transport von Wirtschaftsdüngers in Nährstoffmangel-Regionen zur besseren Verteilung und zum Recycling der anfallenden Nährstoffe beitragen. Es existieren eine Reihe von Aufbereitungsverfahren, die bisher kaum zum Einsatz kommen, da die geltenden Auflagen zur Ausbringung von Nährstoffen als nicht strikt genug sind und darüber hinaus ökonomische Rahmenbedingungen der Aufbereitung und des Transportes einen wirtschaftlichen Einsatz der Techniken nicht erlauben. Der vorliegende Bericht greift das Thema der Wirtschaftsdüngeraufbereitung wieder auf und stellt die technischen Möglichkeiten der Aufbereitung sowie die ökonomischen Rahmenbedingungen des Einsatzes der Techniken dar. So kann der Einsatz der Aufbereitung und des Transportes von Wirtschaftsdüngern unter veränderten Rahmenbedingungen durchaus wirtschaftlich erscheinen.
    Reihe: UBA Texte | 80/2015
    Erscheinungsjahr: 2015
    Herausgegeben von: Umweltbundesamt

  13. Die Landwirtschaft grüner gestalten (Download)
    Das Dokument enthält alle Stellungnahmen der Kommission Landwirtschaft beim Umweltbundesamt der Jahre 2010 - 2015.
    Seitenzahl: 209
    Erscheinungsjahr: 2015
    Autorin: Kommission Landwirtschaft (KLU) am Umweltbundesamt

  14. Umweltprobleme der Landwirtschaft – 30 Jahre SRU-Sondergutachten (Download)
    Das hiermit vorgelegte Gutachten zeigt fast 30 Jahre nach der Veröf-fentlichung des ersten Sondergutachtens des SRU, wie sich die Belastungs- und Gefährdungssituation der Schutzgüter heute darstellt und wie sich die landwirtschaftlichen Aktivitäten, die sich negativ auf die Situation der Schutzgüter auswirken, seitdem entwickelt haben. Des Weiteren werden die 1985 vom SRU formulierten Empfehlungen hinsichtlich ihres Umsetzungsstandes betrachtet: welche Empfehlun-gen wurden aufgegriffen und umgesetzt, welche nicht. Abschließend wird aufgezeigt, in welchen Bereichen heute weiterer Handlungsbedarf existiert. Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass sich die Situation der Umwelt- und Naturschutzgüter Biodiversität, Landschaftsbild, Boden und Klima seit 1985 tendenziell negativ entwickelt hat. Der Belastungs- und Gefährdungszustand der Schutzgüter Luft und Wasser ebenso wie die Schadstoffbelastung von Lebensmitteln hat sich- auch durch Maßnahmen z.B. der Luftreinhaltung - hingegen günstig entwickelt. In Bezug auf die landwirtschaftlichen Wirkfaktoren lässt sich jedoch festhalten, dass die Landwirtschaft weiterhin maßgeblichen Einfluss auf den Zustand und auf die Situation der Schutzgüter hat und der Anteil der landwirtschaftlichen Belastungen an den Gesamtbelastungen teilweise zugenommen hat.
    Reihe: UBA Texte | 28/2015
    Seitenzahl: 368
    Erscheinungsjahr: 2015
    Herausgegeben von: Umweltbundesamt

  15. Durch Umweltschutz die biologische Vielfalt erhalten (Download)
    Die in Deutschland vielleicht größten Programme zum Schutz der Biologischen Vielfalt waren die flächenhafte Einführung kommunaler und industrieller Kläranlagen und die Großfeuerungsanlagenverordnung, mit der die Industrie Ende der siebziger Jahre zur dramatischen Reduktion ihrer Schwefeldioxidemissionen gezwungen wurde. Die Kläranlagen haben dazu geführt, dass Deutschlands Flüsse wieder so sauber geworden sind, dass beispielsweise im Rhein wieder viele Fischarten vorkommen, die es dort auch vor der Industrialisierung gab.
    Erscheinungsjahr: 2015
    Herausgegeben von: Umweltbundesamt

  16. Stickstoff - Zuviel des Guten? (Download)
    Stickstoff ist ein Grundbaustein der Natur. Er ist als Nährstoff für alle Lebewesen unentbehrlich und findet sich in Luft, Wasser und Boden, in Pflanzen und Tieren. Der Körper eines erwachsenen Menschen mit einem Gewicht von 70 kg enthält knapp 2 kg Stickstoff.
    Erscheinungsjahr: 2011
    Herausgegeben von: Umweltbundesamt

  17. Integrierte Strategie zur Minderung von Stickstoffemissionen (Download)
    Die durch den Menschen verursachten und massiv veränderten Flüsse reaktiver Stickstoffverbindungen sind ein Querschnittsproblem des Umweltschutzes. Die Intensivierung des Stickstoffkreislaufes ermöglicht zwar eine eiweißreiche Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung, entfaltet aber erhebliche nachteilige Wirkungen auf die Umwelt und die menschliche Gesundheit.
    Reihe: UBA Hintergrundpapier
    Erscheinungsjahr: 2009
    Herausgegeben von: Umweltbundesamt

  18. 5-Punkte-Programm für einen nachhaltigen Pflanzenschutz (Download)
    Unterstützt durch die europäische und nationale Agrarförderung der letzten Jahrzehnte hat sich der konventionelle Anbau von Kulturpflanzen als Fundament einer in Deutschland heute zunehmend intensiven Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion etabliert. Eine wesentliche Voraussetzung für die Leistungsfähigkeit dieser Produktionsweise ist bei vielen Anbaukulturen der intensive Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel, was faktisch eine systembedingte Abhängigkeit bedeutet. Diese findet ihren Ausdruck in der Annahme, dass die derzeitigen Anwendungsmengen und Anwendungshäufigkeiten chemischer Pflanzenschutzmitteln das „notwendige Maß“ darstellen. Was Kulturpflanzen schützt und damit dem Landwirt nützt, stellt für Natur und Umwelt hingegen eine Belastung dar. Denn auch für die heute eingesetzten Insektizide, Herbizide und Fungizide gilt im Allgemeinen: Keine (pflanzenschützende) Wirkung ohne Nebenwirkung (auf Natur und Umwelt). Wegen ihres hohen Umweltgefährdungspotenzials und weil sie in erheblichen Mengen großflächig in der Landschaft ausgebracht werden, ist die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln daher nur nach erfolgreichem Bestehen eines strengen Prüf- und Zulassungsverfahrens gestattet. Zuständig für die Bewertung der Umweltrisiken ist dabei in Deutschland das Umweltbundesamt (UBA).
    Reihe: UBA Position
    Erscheinungsjahr: 2016
    Herausgegeben von: Umweltbundesamt

  19. Umsetzung des Nationalen Aktionsplans zur nachhalti-gen Anwendung von Pestiziden (Download)
    Wirkstoffe aus Pflanzenschutzmitteln (PSM) sind in Oberflächengewässern regelmäßig nachweisbar. Kleine Stand- und Fließgewässer in der Agrarlandschaft sind Einträgen v.a. nach Regenereignissen besonders ausgesetzt. Diese Belastungen repräsentativ zu erfassen ist ein Ziel des Nationalen Aktionsplans zur nachhaltigen Anwendung von Pflanzenschutzmitteln (NAP). Die Bestandsaufnahme zum chemischen und biologischen Monitoring der Bundesländer zeigt u.a., dass Messstellen an kleinen Gewässern unterrepräsentiert sind und nahezu keine ereignisbezogene Daten z.B. nach Regen vorliegen. Der Bericht zeigt darüber hinaus erste methodische Ansätze für ein zukünftiges Monitoringkonzept auf.
    Erscheinungsjahr: 2017
    Herausgegeben von: Umweltbundesamt

  20. Pflanzenschutzmittel aus der Luft in Wäldern und im Weinbau (Download)
    Pflanzenschutzmittel (PSM) mit Luftfahrzeugen auszubringen, darf wegen hoher Risiken für die Umwelt nur für Wälder und Weinbausteillagen ausnahmsweise genehmigt werden. Der Bericht bestätigt die fachliche Angemessenheit von Risikominderungsmaßnahmen, an die das UBA seine Zustimmung zur Genehmigung von PSM zu diesem Einsatzzweck gebunden hatte. Die Autoren stellen aber auch fest, dass Fledermäuse zukünftig stärker in der Bewertung der Umweltrisiken berücksichtigt werden sollten. Der Bericht empfiehlt außerdem, den Einsatz in FFH-Gebieten stärker einzuschränken und zur Kompensation der Auswirkungen des PSM-Einsatzes die natur-schutzfachliche Pflege von Weinbergflächen stärker zu fördern.
    Reihe: UBA Texte | 21/2017
    Seitenzahl: 245
    Erscheinungsjahr: 2017
    Herausgegeben von: Umweltbundesamt

  21. Umweltschutz in der Landwirtschaft (Download)
    Fast die Hälfte der Fläche in Deutschland wird landwirtschaftlich genutzt. Auf diesen Flächen stellen Landwirte Nahrung, Futter und nachwachsende Rohstoffe her. Was wir auf unserem Teller haben, kommt zu großen Teilen aus Deutschland. Doch die konventionelle Intensivlandwirtschaft führt zu dramatischen Umweltschäden in Wasser, Boden und Luft, beeinträchtigt die Biodiversität und das Klima. Wie es anders gehen könnte, zeigt die neue Fachbroschüre.
    Seitenzahl: 92
    Erscheinungsjahr: 2017
    Herausgegeben von: Umweltbundesamt