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Wo liegen die größten Hebel beim Energiesparen?

Im Haushalt ist es grundsätzlich sinnvoll, bei der Anschaffung neuer elektrischer Geräte auf deren Stromverbrauch zu achten. Orientierungshilfe bietet die sogenannte Energieverbrauchskennzeichnung, zu der wir weitere Informationen geben. Die Internetseite EcoTopTen informiert zu vielen Energieanwendungen im Haushalt über die energiesparendsten und wirtschaftlichsten Geräte.

Standbyverbräuche – also den Stromverbrauch elektrischer Geräte, die im Bereitschaftsmodus stehen und nicht richtig "aus" sind – können zum Beispiel mit abschaltbaren Steckerleisten reduziert werden.

Energiesparen kann man auch beim Heizen. Schon ein geringfügiges Absenken der Raumtemperatur um ein Grad wirkt sich spürbar auf den Energiebedarf aus.

Auch das Auto bietet Ansatzpunkte zum Energiesparen.

Bei einer genaueren Analyse Ihrer persönlichen Einsparpotentiale hilft Ihnen das Beratungsportal CO2Online mit seinen Energiespar-Ratgebern.

Genauso können Firmen und Betriebe Energie sparen, indem sie effiziente Elektromotoren, Ventilatoren und Pumpen einsetzen, Abwärme nutzen (Wärmerückgewinnung) oder mit Druckluft sparsam umgehen. Energiemanagementsysteme helfen Unternehmen, systematisch und wirtschaftlich Energie zu sparen.

Unser stetig angestiegener Stromverbrauch macht viele Klimaschutzerfolge wieder zunichte. Obwohl der Stromverbrauch nur ein Fünftel des gesamten Endenergieverbrauches ausmacht, verursacht er – über die Emissionen der Kraftwerke – fast die Hälfte aller energiebedingten ⁠Treibhausgas⁠-Emissionen in Deutschland. 30 neue Kraftwerke müssten nicht gebaut werden, wenn wir alle, auch die Industrie als größter Stromverbraucher, die wirtschaftlichen Möglichkeiten zum Stromsparen ausschöpfen würden. Mehr über die Stromsparmöglichkeiten, ob in der Industrie oder im Privathaushalt, können Sie im ⁠UBA⁠-Positionspapier Stromsparen: weniger Kosten, weniger Kraftwerke, weniger CO2 - Fakten und Argumente für das Handeln auf der Verbraucherseite lesen.

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 Energiewende

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