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Gibt es Fördermittel für niedrig emittierende Dieselfahrzeuge?

Antwort: Die Bundesregierung fördert im Rahmen des ERP-Innovationsprogramms sowie des Programms „Energieeffizienz und Umweltschutz“ über die KfW -Mittelstandsbank die Neuanschaffung emissionsarmer Fahrzeuge, vor allem von Nutzfahrzeugen, mit zinsgünstigen Darlehen. Förderfähig ist zum Beispiel die Anschaffung von schweren Nutzfahrzeugen und Bussen, die die Abgasnorm EEV oder Euro VI erfüllen. Dieser Förderschwerpunkt ist nach derzeitigem Stand bis zum 31. Dezember 2011 befristet. Das Umweltbundesamt befürwortet neben der Verlängerung der Förderperiode die frühe Festlegung des Mindestkriteriums ausschließlich auf die Normstufe Euro 6 bei leichten Nutzfahrzeugen, um die Effizienz der Fördergelder für die Luftqualitätsverbesserung zu erhöhen. In dieser Fahrzeuggruppe ist die in Bezug auf NOx zu schwache Euro 5-Norm derzeit noch nicht verpflichtend und somit – wegen „Vorfristigkeit“ – förderfähig. Damit die Fördermaßnahmen greifen können, sollten die Hersteller leichter Nutzfahrzeuge dringend ein ausreichendes Angebot an niedrig emittierenden Fahrzeugen bereitstellen. Der Umweltverband VCD berät gewerbliche Fahrzeughalter mit Unterstützung des Umweltbundesamtes bei der Fahrzeuganschaffung (s. „Grüne Flotte“).

Zum „European Recovery Program“ (ERP) und „ERP-Sondervermögen“ s. Erläuterungen der bundeseigenen KfW-Mittelstandsbank.

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Schlagworte:
 Stickstoffoxide

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