Green Radio

Umweltschutz zum Hören

Green Radio (eine Kooperation zwischen dem Leipziger Internetradio detektor fm und dem Umweltbundesamt) sendete bis Ende 2016 einmal pro Woche Interviews, Reportagen oder hintergründige Beiträge zu aktuellen Umweltthemen. Live zu hören war die Podcastreihe im Nachmittagsprogramm von detektor fm. Hier die Podcasts zum Nachhören. Geäußerte Meinungen in den Beiträgen müssen nicht der Auffassung des Umweltbundesamtes entsprechen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Hören!

Nachhaltig reisen

Nachhaltig reisen: Das meint nicht unbedingt Ferien auf dem Öko-Bauernhof. Es gibt auch andere Möglichkeiten, ökologisch verträglich Urlaub zu machen – sogar in der Ferne.

Aus ökologischer Sicht ist es sinnvoll, bei der Urlaubsplanung auf die Anreise zu achten: Am besten nutzt man Fahrrad, Bus oder Bahn. Wer in die Ferne reisen möchte, kann die Umweltbelastung seines Flugs kompensieren. Organisationen wie Atmosfair oder myclimate berechnen die Kohlenstoffdioxid-Belastung und kalkulieren dazu eine Spendenaufforderung. Mit der Zahlung dieser Spende werden Klimaschutzprojekte gefördert und damit das persönliche Klima-Konto wieder ausgeglichen. weiterlesen

Quelle:
Green Radio / Detektor.fm

Rechte Naturschützer

Rechte Naturschützer haben während des Zweiten Weltkrieges Anlagen wie den sogenannten Westwall mitgeplant: eine über 600 Kilometer lange Abwehranlage gegen den Einmarsch der Alliierten. Grün getarnt, damit die Flieger ihn aus der Luft nicht erkennen konnten. Also sind Hügel aufgeschüttet, Bäume und Büsche gepflanzt worden. Dafür sollen auch Zwangsarbeiter eingesetzt worden sein.

Der Grünstreifen, der durch das heutige Nordrhein-Westfalen, Saarland, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg führt, ist inzwischen ein Biotop für Fledermäuse und Wildkatzen. Doch darf man Natur schützen, die einst Nazis angelegt haben? weiterlesen

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Green Radio / Detektor.fm

Die Kuh beim Kalb lassen

Kälber trinken Milch bei ihren Müttern - etwas ganz Natürliches. Nur, dass das in der konventionellen Landwirtschaft ganz unüblich ist. Bei der muttergebundenen Kälberaufzucht dürfen die jungen Tiere drei Monate lang bei ihren Müttern trinken. Dazu gibt es zweimal am Tag eine Mutter-Kind-Zeit, während die anderen Kühe gemolken werden. Wenn die Kälber sich satt getrunken haben, wird die restliche Milch ebenfalls ausgemolken. Dadurch verliert der Bauer zwar bis zu 1.000 Liter pro Kuh, die er nicht vermarkten oder weiterverarbeiten kann. Er gewinnt jedoch starke, gesunde Kälber. Das zeigt die Erfahrung auf den rund 40 Höfen in Deutschland, die auf diese Art und Weise arbeiten. weiterlesen

Quelle:
Green Radio / Detektor.fm