Das Moor wird sonst eine Leiche

Hobbygärtner und auch Profis tragen zur Zerstörung von Moorlandschaften bei - oft ohne das zu wissen oder zu wollen. Schuld daran ist der Torf, aus dem die herkömmliche Gartenerde besteht und dessen Abbau die Moore zerstört. Dabei gehen die Lebensräume vieler Tiere verloren. Doch es gibt Alternativen.

Schuld allein ist die Blumenerde aus Torf
 
Für den Hochmoorbläuling, das Birkhuhn und den Moorfrosch kann es verheerend sein, wenn wir unseren Garten oder Balkon frühlingsfit machen wollen – jedenfalls dann, wenn wir herkömmliche Blumenerde dazu verwenden. Die besteht oftmals aus Torf, dessen Abbau unsere Moorlandschaften und die Lebensräume nicht nur dieser Tiere zerstört.

Moore sind stark bedrohte Lebensräume, denn seit vielen Jahrhunderten werden sie für Land- und Forstwirtschaft entwässert. Außerdem dienen sie als Rohstofflieferant. Die zunehmende Trockenheit durch den ⁠Klimawandel⁠ verstärkt die Problematik noch.

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Quelle:
Green Radio / Detektor.fm
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