Pressedossier Stickstoffdioxid

Eine Straße, in der sich Autos stauen.zum Vergrößern anklicken
Eine Hauptquelle für Stickstoffdioxid sind Diesel-Autos.
Quelle: C Kara / Fotolia.com

An dieser Stelle finden Sie einen Überblick über Inhalte des Umweltbundesamtes zum Thema Stickstoffdioxid (NO2).

Pressemitteilung: Luftqualität 2017: Rückgang der NO2-Belastung reicht noch nicht aus: Die Belastung der Luft mit Stickstoffdioxid (NO2) ist 2017 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Die Zahl der Kommunen mit Grenzwertüberschreitungen nahm nach erster Schätzung von 90 auf 70 ab. Das zeigt die Auswertung der vorläufigen Messdaten der Länder und des Umweltbundesamtes (UBA). Dennoch: An rund 46 Prozent der verkehrsnahen Messstationen wurde der Grenzwert von 40 µg/m³ im Jahresmittel überschritten, an zwei Drittel dieser Stationen mit Werten von mehr als 45 µg/m3 sogar deutlich. Mehr Informationen

Pressemitteilung: Finale Daten zur NO2-Belastung 2017: Die Auswertung der Messdaten für NO2 im Bundesgebiet für das Jahr 2017 ist abgeschlossen. Demnach überschritten letztes Jahr 65 Städte den europaweit geltenden Grenzwert von 40 Mikrogramm NO2 pro Kubikmeter Luft (µg/m³) im Jahresmittel. Mehr Informationen

Pressemitteilung: Stickstoffdioxid führt zu erheblichen Gesundheitsbelastungen: Die NO2-Konzentrationen in der Außenluft in Deutschland führen zu erheblichen Gesundheitsbelastungen. Dies zeigt eine Studie des Umweltbundesamts (UBA). Demnach lassen sich für das Jahr 2014 statistisch etwa 6.000 vorzeitige Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf die NO2-Hintergrund-Belastung im ländlichen und städtischen Raum zurückführen. Die Studie zeigt außerdem: Die Belastung mit Stickstoffdioxid steht im Zusammenhang mit Krankheiten wie Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Schlaganfall, der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) und Asthma. Mehr Informationen

Hintergrund: Stickstoffdioxid-Belastung: Die Jahresmittelwerte der Stickstoffdioxid-Belastung zeigen seit 1995 nur eine leichte Abnahme. An mehr als der Hälfte der verkehrsnahen Stationen überschreiten die gemessenen Stickstoffdioxid-Konzentrationen den seit 2010 einzuhaltenden Grenzwert. Mehr Informationen

Hintergrund: Aktuelle Messdaten & Auswertungen: Mehrmals täglich ermitteln Fachleute an Messstationen der Bundesländer und des Umweltbundesamtes die Qualität unserer Luft. Schon kurz nach der Messung können Sie sich hier in Form von deutschlandweiten Karten, Verlaufsgrafiken und Tabellen über die aktuellen Messwerte informieren. Mehr Informationen

Hintergrund: Stickstoffoxid-Emissionen durch Binnenschiffe: Der Luftqualitätsgrenzwert für Stickstoffdioxid (NO2) wird in vielen Städten überschritten. Das liegt vor allem an Diesel-Pkw; sie sind mit 72,5 Prozent an den NO2-Emissionen im Stadtverkehr beteiligt. Auch Binnenschiffe stoßen erhebliche Mengen an Stickoxiden (NOx) aus. Trotzdem haben sie keinen deutlichen Einfluss auf die hohe NO2-Belastung in deutschen Innenstädten. Mehr Informationen

Hintergrund: Luftmessnetz: Wo und wie wird gemessen? Luftschadstoff-Grenzwerte zum Schutz der menschlichen Gesundheit gelten für alle Bürgerinnen und Bürger. Deshalb müssen sie überall eingehalten werden. Für die Lage und Zahl der Messstationen sowie für die verwendeten Messverfahren gibt es klare gesetzliche Vorgaben, die europaweit gelten. Mehr Informationen

Unterschied zwischen Außenluft- und Arbeitsplatzgrenzwert für NO2: Der EU-Grenzwert (Jahresmittelwert) für die Stickstoffdioxidkonzentration (NO2) in der Außenluft beträgt 40 µg/m³ – der Arbeitsplatzgrenzwert ist mit 950 µg/m³ wesentlich höher. Ein Arbeitsplatzgrenzwert ist ein Wert für die zeitlich begrenzte Belastung gesunder Arbeitender, während durch NO2 in der Außenluft auch empfindliche Personen rund um die Uhr betroffen sein können. Mehr Informationen

Verbrauchertipp: Umtauschprämie – neuer Diesel, guter Diesel? Bessere Luft gibt es nur, wenn alte Diesel gegen wirklich saubere Autos getauscht werden. Das sind vor allem Benziner oder Elektroautos. Mehr Informationen

Verbrauchertipp: Klimaschutz geht auch mit Benzinern – Diesel überschätzt: 2015 lagen Neuzulassungen von Benzin-Pkw und Diesel-Pkw beim CO2-Durchschnittswert gleichauf mit 129 g CO2 / Kilometer. Von Diesel als Klimaretter kann also keine Rede sein. Mehr Informationen

FAQ: Neun Fragen und Antworten zum Diesel: Dieselautos überschreiten die Euro-Grenzwerte für Stickstoffdioxid auf der Straße deutlich. Fakten zu Stickstoffoxid-Belastung, Fahrverboten, Software-Updates, Nachrüstung mit Katalysatoren und der Rolle von Dieselmotoren für den Klimaschutz. Mehr Informationen

O-Ton: Stickstoffdioxid führt zu erheblichen Gesundheitsbelastungen: UBA-Gesundheitswissenschaftlerin Myriam Tobollik über NO2-Krankheitslasten in Deutschland. Download

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